Höhepunkt der Osterfeierlichkeiten in Rom

Papst Franziskus hat gestern in Rom die Osternacht gefeiert. Gefolgt von zahlreichen Kardinälen trug das Oberhaupt der katholischen Kirche eine Kerze in den unbeleuchteten Petersdom. Erst nachdem Franziskus dreimal die lateinischen Worte „Lumen Christi“ („Licht Christi“) gesprochen hatte, wurde die große Basilika des Vatikan erleuchtet.

In der Osternacht gedenken Christen in aller Welt der Auferstehung Christi nach seinem Tod am Kreuz. Papst Franziskus rief die Katholiken offenbar auch mit Blick auf die Anschläge in Brüssel dazu auf, nicht zu resignieren.

„Kirche muss Hoffnung geben“

Die Kirche rief Franziskus dazu auf, die Botschaft von der Auferstehung Jesu und dem ewigen Leben wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken und glaubwürdig zu verkünden. „Wir sind berufen mit unserem Leben den Auferstandenen zu verkünden. Andernfalls wären wir eine internationale Einrichtung mit einer großen Zahl von Anhängern und guten Regeln, aber unfähig, die Hoffnung zu geben, nach der die Welt dürstet“, so der Papst bei der Feier im Petersdom in Rom.

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Höhepunkt der Feierlichkeiten

Heute will Franziskus auf dem Petersplatz die Ostermesse halten und seinen Segen „Urbi et Orbi“ („Der Stadt und dem Erdkreis“) spenden. Für die Osterfeierlichkeiten wurden wegen der Terroranschläge von Brüssel die Sicherheitsvorkehrungen verschärft.

Auch im Heiligen Land feiern heute Tausende Christen aus aller Welt Ostern. Der lateinische Patriarch zelebriert in der Grabeskirche in Jerusalem die Messe zur Auferstehung von Jesus Christus. Nach christlicher Überlieferung lag der Heiland in der Kirche der Altstadt von Jerusalem begraben.