151 Filme aus 46 Ländern beim Dok.fest München

Das Dok.fest München geht in diesem Jahr mit 151 Filmen aus 46 Ländern an den Start. Darunter sind mehr als 20 Weltpremieren. Mit dabei sind auch Filme aus Österreich, etwa Ruth Beckermanns „Die Geträumten“, Andreas Horvaths „Helmut Berger, Actor“, Johannes Grenzfurthners „Traceroute“ und Nikolaus Geyrhalters „Homo Sapiens“.

Zehn Tage lang, vom 5. bis zum 15. Mai, will das Dokumentarfilmfestival Einblicke in Welten geben, die dem Zuschauer meist verborgen bleiben: etwa in die Probenräume eines berühmten Streicherquartetts, hinter die Kulissen des Profifußballs und in die Zelle eines zum Tode verurteilten Häftlings. Gastländer sind Tschechien und die Slowakei.

Eröffnung mit Stummfilm aus dem Jahre 1927

Die Sonderreihe „Dok.transit“ legt einen Fokus auf die Themen Flucht und Migration. „Die Welt befindet sich gerade extrem im Umbruch - der Dokumentarfilm ist so empathisch und so nah wie kein anderes Medium an dem dran, was uns wirklich beschäftigt“, sagte Festivalleiter Daniel Sponsel heute bei der Vorstellung des Programms in München.

Das Festival beginnt mit einer Uraufführung: Bei der Eröffnungsfeier im Deutschen Theater wird Walter Ruttmanns Stummfilm „Berlin - Die Sinfonie der Großstadt“ von 1927 gezeigt. Der Komponist Tobias Schneid hat dazu neue Musik komponiert, die das Münchener Kammerorchester unter der Leitung von Jonathan Stockhammer uraufführen wird.

Die Retrospektive ist in diesem Jahr Andres Veiel gewidmet. Der renommierte Filmemacher präsentiert seine Werke von 5. bis 8. Mai und stellt außerdem Ausschnitte aus seinem neuen Film „Beuys“ vor. Im vergangenen Jahr kamen nach Veranstalterangaben rund 35.000 Besucher zum Dok.fest.