D: Brand in Flüchtlingsunterkunft - fünf Festnahmen

Bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sind gestern Dutzende Bewohner verletzt worden. 30 Menschen, unter ihnen ein Schwerverletzter, seien mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in umliegende Spitäler eingeliefert worden, teilten der Kreis Paderborn und die Polizei in Bielefeld mit.

27 weitere Verletzte seien an Ort und Stelle behandelt worden. Das Feuer brach am Nachmittag in der Notunterkunft in Hövelhof-Staumühle nördlich von Paderborn aus. Die Feuerwehr war mit mehr als hundert Einsatzkräften angerückt und konnte den Brand am Abend unter Kontrolle bringen.

Fünf Bewohner festgenommen

Nach dem Brand wurden fünf Bewohner festgenommen. Sie stünden im Verdacht, „an Matratzen gezündelt zu haben“, sagte ein Polizeisprecher heute Früh. Die Ermittlungen an dem komplett abgebrannten Gebäude dauerten an. Ein Sachverständiger soll die Brandruine begutachten. In der Unterkunft leben nach Angaben des Kreises etwa 500 Flüchtlinge.