Kern will „unternehmerischen Staat“

SPÖ-Chef Kanzler Christian Kern hat sich in seiner Grundsatzrede in Wels für eine grundlegende Veränderung im Land ausgesprochen und seinen „Plan A“ vorgelegt. Er wolle einen Staat, der „unternehmerisch denkt“ und nicht neue Schulden mache, und sprach sich unter anderem für eine Energiewende aus.

Österreich solle zu einem „Gründerstaat“ werden. Er wolle mindestens fünf Start-up-Cluster schaffen, um damit einen Sprung vorwärts bei der Innovationskraft zu schaffen. Kern nannte als Beispiel, dass Versicherungen durch staatliche Förderungen dazu gebracht werden sollten, einen Teil ihres Anlagevermögens in solche Unternehmen zu investieren.

Kern plädierte zudem für Erleichterungen für Selbstständige bei der Sozialversicherung.

Entschuldigung bei Ex-SPÖ-Wählern

Zu Beginn warb Kern um jene Wähler, die in den letzten Jahren von der SPÖ zur FPÖ wechselten. „Nicht ihr habt euren Weg verlassen, sondern wir haben unseren Weg verlassen.“ Die SPÖ habe unbequeme Wahrheiten ignoriert. Und für diese Enttäuschungen entschuldige er sich, so Kern.