Österreich in EU-Digitalisierungsindex auf Rang zehn

Österreich liegt beim Digitalisierungsindex der EU auf Rang zehn. Führend ist Dänemark vor Finnland und Schweden. Schlusslichter sind Rumänien, Bulgarien und Griechenland.

Der Vizepräsident der EU-Kommission, Andrus Ansip, sagte heute, viele EU-Staaten müssten „noch einen Gang zulegen“. Alle sollten mehr investieren. Bei der Digitalisierung soll es keine EU der zwei Geschwindigkeiten geben.

Insgesamt habe die EU Fortschritte gemacht und ihre digitale Leistungsfähigkeit im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozentpunkte verbessert. Die Entwicklung könnte aber schneller vorangehen.

Aufholbedarf bei Breitband

Der Digitalisierungsindex besteht aus fünf Schwerpunkten. Konkret geht es um Verbindungsleitungen und Breitband samt Preisgestaltung, dann um grundlegende Kenntnisse und Experten in dem Bereich, ferner den Gebrauch von Internet in der Bevölkerung samt Onlinegeschäften, die Integration der digitalen Technologie mit E-Commerce sowie digitale öffentliche Dienste.

Im ersten Bereich mit dem Breitbandausbau liegt Österreich nur auf Rang 15, beim Basiswissen rangiert Österreich mit Platz sieben weit besser. Dagegen schaut es mit Rang 21 wiederum bei der Internetanwendung nicht sehr gut aus - dazu zählen auch Videoanrufe, Soziale Netzwerke, Onlineshopping und Onlinebanking.

Nur Platz 14 belegt Österreich bei der Integration der digitalen Technologie mit E-Commerce. Am besten schneidet Österreich bei den digitalen öffentlichen Diensten mit Rang fünf ab.