Debatte über Achseln von „Wonder Woman“

Einer der zahlreichen Kommentare bringt es auf den Punkt: „Da haben wir nach 17 Jahren den ersten Superheldenfilm mit einer Frau in der Hauptrolle, und alles, worüber wir diskutieren, sind ihre Achselhaare.“ Es geht um den Film „Wonder Woman“ und seine Hauptdarstellerin, die Israelin Gal Gadot.

In einer Szene des Trailers sieht man die Superheldin mit hoch erhobenen Armen. Fans haben einen Screenshot gemacht - und der erhitzt nun die Gemüter, wie der britische „Telegraph“ berichtet. Im Vergleich zum restlichen Körper wirken die Achseln unnatürlich hell, so als hätten die Filmemacher in der Postproduktion die Achseln künstlich verschönert.

Genormte Frauenkörper

Die Kritik daran (falls es überhaupt stimmt): Nicht nur, dass ein Barbie-Schönheitsideal mit rasierten Achseln ohnehin fragwürdig ist, jetzt soll auch noch jede Farbschattierung weichen, um auch wirklich einen genormten Frauenkörper zeigen zu können - und das bei einer kämpferischen Superhelden-Ikone.

Gadot ist durch so etwas nicht aus der Fassung zu bringen. In einem Interview sagte sie, dass ihr Körper ein öffentliches Thema sei, spätestens seit bekanntwurde, dass sie die Rolle der Wonder Woman übernehmen werde. Zu dünn sei sie, sie habe einen überproportional großen Kopf, und außerdem seien ihre Brüste zu klein.