Acht verdächtige Pakete in Griechenland abgefangen

Nach dem Versand von Paketbomben an das Berliner Finanzministerium und den Internationalen Währungsfonds (IWF) in Paris hat die griechische Polizei in einem Briefzentrum bei Athen acht weitere verdächtige Pakete abgefangen. Die Pakete seien an „Beamte in europäischen Ländern“ adressiert gewesen, teilte die Polizei gestern mit.

In der Poststelle des deutschen Finanzministeriums war am Mittwoch vergangener Woche ein Paket mit einem explosiven Stoff eingegangen. Die Berliner Polizei konnte die Sendung unschädlich machen. Am Tag darauf wurde am Pariser IWF-Sitz dann eine Mitarbeiterin an Gesicht und Händen verletzt, als sie eine mit Sprengstoff gefüllte Sendung öffnete.

Absender war in beiden Fällen mutmaßlich die linksextremistische griechische Gruppierung „Verschwörung der Feuerzellen“, die eigentlich schon vor Jahren zerschlagen worden war und die hinter Dutzenden Brand- und Paketbombenanschlägen in Griechenland stehen soll.