Aus Nahem Osten: Elektronikverbot auf Flügen in die USA

Auf Flügen von mehreren Staaten im Nahen Osten und in Afrika in die USA sind größere elektronishe Geräte an Bord nicht mehr erlaubt.

Elektronische Geräte, die größer als ein Handy seien, dürften nicht mehr mit an Bord genommen werden, teilten die Fluglinien Saudi Airlines und Royal Jordanian gestern im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Gegenüber dem US-Nachrichtensender CNN bestätigte ein US-Regierungsbeamter die Maßnahme.

Mögliche Bedrohung als Ursache

Lediglich Handys und dringend benötigte medizinische Geräte seien noch im Handgepäck erlaubt, hieß es von Royal Jordanian. Alle anderen Geräte wie Laptops und Tablets müssten entsprechend einer Anweisung der US-Behörden eingecheckt werden. Die Twitter-Botschaft wurde später gelöscht. Es gab Spekulationen, wonach die Information zu früh öffentlich gemacht worden war.

CNN berichtete weiter, das Verbot stehe möglicherweise in Zusammenhang mit einer Bedrohung durch das Terrornetzwerk Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP). Das US-Heimatschutzministerium erklärte, „mögliche Sicherheitsvorkehrungen“ nicht zu kommentieren. „Zu gegebener Zeit“ werde es aber eine aktualisierte Information diesbezüglich geben.