Clint Eastwood dreht Film über vereitelte Terrorattacke

Clint Eastwood (86) geht als nächstes Regieprojekt die wahre Geschichte einer vereitelten Terrorattacke an. Der Oscar-Preisträger werde für das Studio Warner Bros. die Buchvorlage „The 15:17 to Paris“ verfilmen, wie die Branchenblätter „Variety“ und „Hollywood Reporter“ gestern (Ortszeit) berichteten.

Es geht um einen Vorfall im August 2015 an Bord eines Thalys-Hochgeschwindigkeitszuges auf dem Weg von Amsterdam nach Paris. Drei amerikanischen Freunden war es mit Hilfe anderer Passagiere gelungen, einen schwer bewaffneten Angreifer zu überwältigen, als dieser auf Zugsinsassen schießen wollte. Die Soldaten Spencer Stone und Alek Skarlatos sowie der Student Anthony Sadler wurden danach in Frankreich und in den USA als die „Thalys-Helden“ groß gefeiert.

Eastwood wolle nun die Darsteller aussuchen und noch in diesem Jahr mit dem Dreh beginnen, heißt es. Zuletzt hatte der Regisseur mit dem Drama „Sully“ die wahre Geschichte eines Piloten erzählt, dem 2009 auf dem New Yorker Hudson River eine spektakuläre Notwasserung gelungen war.