EasyJet gibt Air Berlin und Alitalia einen Korb

Der britische Billigflieger easyJet schließt eine Übernahme der angeschlagenen Konkurrenten Air Berlin und Alitalia aus. EasyJet-Chefin Carolyn McCall sagte zwar bei der heutigen Vorstellung der jüngsten Quartalszahlen, sie hoffe auf eine Konsolidierung der Branche - das wären gute Nachrichten, weil es dann weniger Kapazität im Markt gebe -, sie betonte aber zugleich: „Wir werden Alitalia nicht kaufen und wir werden auch Air Berlin nicht kaufen.“ Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft und die italienische Airline kämpfen derzeit mit starkem Gegenwind.

Aber auch easyJet spürt wie die Konkurrenz scharfen Wettbewerb und Überkapazitäten in Europa. Als weiteren Grund für den auf 192 Millionen Pfund (226 Mio. Euro) angewachsenen Quartalsverlust nannte easyJet zudem den Umstand, dass die Osterfeiertage in diesem Jahr erst in die zweite Hälfte des Geschäftsjahres fielen.