NEOS bereitet sich auf Wahl vor

NEOS bereitet sich auf die vorgezogene Nationalratswahl vor. Der erweiterte Vorstand berate über den Fahrplan bis zum 15. Oktober, teilte Generalsekretär Nikola Donig der APA mit. Über mögliche Allianzen und Kandidaten werde aber noch nicht entschieden.

Vorerst will sich NEOS nur einen Überblick verschaffen, wie man die Zeit bis zur Nationalratswahl nützt. Ausgehen kann man davon, dass die Themen Bildung, Wirtschaft und Steuern auch im Wahlkampf weiter hochgehalten werden. Weitergehen soll es dann mit einem umfangreichen Vorwahlprozess, bei dem die Kandidatenliste erstellt wird.

Griss bei NEOS?

Dass Avancen des designierten ÖVP-Obmannes Sebastian Kurz ausgiebig im erweiterten Vorstand behandelt werden könnten, dementierte NEOS. Auch Gerüchte, dass sich die einstige Präsidentschaftskandidatin und NEOS-Sympathisantin Irmgard Griss für eine Kandidatur auf der Liste Kurz entschieden habe, wie die „Wiener Zeitung“ (Freitag-Ausgabe) berichtete, wurden nicht bestätigt.

Koalition mit FPÖ ausgeschlossen

In einer Aussendung betont NEOS-Chef Matthias Strolz, dass eine Regierungszusammenarbeit mit den Freiheitlichen für seine Partei nicht infrage kommt. „Was die Koalitionsfrage angeht, sehen wir NEOS mit Blick auf das Gesamtprogramm der FPÖ und den Stil aber keine tragfähige Grundlage.“ Bei inhaltlichen Übereinstimmungen soll aber mit allen Parteien zusammengearbeitet werden: „Für diese Form der Zusammenarbeit in Sachfragen kommt die FPÖ genauso wie alle anderen Parlamentsparteien infrage“, so der NEOS-Obmann.