Österreichische Behörden teilen sich Datenspeicher

Mehrere österreichische Behörden teilen sich ab sofort einen gemeinsamen Datenspeicher. Der „Cloud Storage Verbund“ solle die Verarbeitung riesiger Datenmengen und den schnellen Zugriff sichern, hieß es heute in einer Aussendung. Beteiligt sind Finanzministerium, die Länder Oberösterreich, Niederösterreich und die Stadt Wien sowie der Hauptverband der Sozialversicherungsträger.

Im öffentlichen Bereich bestehe oft die Notwendigkeit, sehr große Datenmengen über einen begrenzten Zeitraum zu speichern, begründete man den Schritt. Etwa im Zuge von Großstrafverfahren, bei der Betrugsbekämpfung oder bei der Entwicklung und beim Testen von IT-Systemen. Der Speicher sollte dann schnell verfügbar sein, wobei die Daten sicher und vor unberechtigtem Zugriff geschützt sein müssten.

Die technischen Voraussetzungen für die gemeinsame Cloud schafften das Bundesrechenzentrum (BRZ) und die IT-Services der Sozialversicherung (ITSV GmbH). Man könne dabei sicher sein, dass die meist sensiblen Daten in einer sicheren Umgebung gespeichert werden, hieß es.