15 Menschen getötet - indischer Elefant erschossen

Ein wilder Elefant, der im Nordosten Indiens 15 Menschen zu Tode getrampelt hat, ist erschossen worden. Das etwa 25 Jahre alte Tier hatte zuvor in der waldigen Bergregion im Bundesstaat Jharkhand so viel Angst verbreitet, dass die Bewohner dort aus ihren Dörfern flohen. Es hatte im März vier Menschen im benachbarten Staat Bihar und dann elf weitere in Jharkhand getötet.

Menschenmenge steht neben dem erschossenen Elefanten

APA/AFP

Ein erfahrener Jäger und Scharfschütze habe dem Elefanten, der nicht unnötig leiden sollte, gezielt in die Stirn geschossen, hieß es von den zuständigen Wildhütern. 50 Mann stark war das Team, das den Elefanten in den dichten Wäldern aufgespürt hat. Der Elefant wurde im Wald begraben.

„Es war bedauerlich, dass wir den Elefanten töten mussten, aber wir mussten die Abschussverfügung erteilen, weil er die Gegend verwüstete“, hieß es. In Indien werden nach Regierungsangaben jedes Jahr mehr als 300 Menschen von wilden Elefanten getötet. Oft töten Dorfbewohner Elefanten, weil diese ihre Ernten zerstören.