Hitze und Wind fachen Brände auf Korsika an

Sengende Hitze und starke Winde haben gestern auf der französischen Mittelmeer-Insel Korsika immer wieder große Buschfeuer angefacht. Die Polizei nahm einen Mann unter dem Verdacht fest, in der 40.000-Einwohner-Stadt Bastia im Nordosten fünf Brände gelegt zu haben.

Feuerwehrmänner bekämpfen einen Waldbrand auf Korsika

APA/AFP/Pascal Pochard-Casabianca

Auf der Insel wüteten mehrere Feuer, durch die auf rund 20 Quadratkilometern die Vegetation verbrannte. Im Norden Korsikas wurden wegen der sich ausbreitenden Flammen knapp tausend Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht. Bei der Mehrzahl von ihnen handelte es sich um Campingtouristen.

Feuer auch in Portugal

In Portugal kämpften rund 1.800 Feuerwehrleute gegen zehn große Brände. In der Gegend um die Stadt Abrantes im Zentrum des Landes konnte ein großes Feuer, das dort seit Mittwoch wütete, unter Kontrolle gebracht werden. Mehr als 500 Feuerwehrmänner, fast 200 Löschfahrzeuge und drei Hubschrauber blieben aber sicherheitshalber in Alarmbereitschaft.

Der zweite Großbrand bei Alvaiazere in der zentralen Region Leiria war am Nachmittag ebenfalls unter Kontrolle. Portugal leidet seit Wochen unter schweren Waldbränden.