Sechs Prozent zahlen mit Digitalwährungen

Laut einer aktuellen Marketagent-Erhebung im Auftrag des Handelsverbands unter 501 „webaktiven“ Personen zwischen 14 und 69 Jahren haben hierzulande sechs Prozent der Befragten mit digitalen Währungen wie Bitcoin bezahlt.

40 Prozent können sich vorstellen, das in Zukunft zu tun, während rund ein Viertel noch nichts mit Kryptowährungen anfangen kann. „Fast die Hälfte ist überzeugt, dass Bitcoin und alternative Digitalwährungen im Handel stark an Bedeutung gewinnen werden“, kommentiert Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes, heute die Erhebung.

Wenig Akzeptanz bei Alltagsrechnungen

36 Prozent könnten sich vorstellen, in großen Onlineshops mit Digitalwährungen zu bezahlen, rund ein Viertel würde das auch bei Musik- und Videodownloads, Einkäufen auf Verkaufsplattformen wie willhaben und kostenpflichtigen Apps tun. Alltagsrechnungen wie Miete und Strom würde nur ein Zehntel der Befragten mit Bitcoin und anderen Digitalwährungen begleichen.

Ob die digitalen Währungen salonfähig werden, hänge vor allem vom Vertrauen der Menschen ab - und das ist hierzulande nicht sehr hoch. Fast die Hälfte der Befragten äußert Sicherheitsbedenken, 37 Prozent sind gegenüber Kryptowährungen generell misstrauisch eingestellt. Ein Drittel sieht das Risiko hoher Kursschwankungen. Und: 30 Prozent haben lieber einen persönlichen Ansprechpartner bei einer Bank, falls es Probleme gibt.