Russland weist Kritik an Militärmanöver zurück

Russland hat Kritik aus dem Westen an seinem geplanten Militärmanöver mit Weißrussland zurückgewiesen. Die Übung Sapad 2017 habe „rein defensiven Charakter“, sagte der stellvertretende Verteidigungsminister Alexander Fomin gestern in Moskau.

Zudem liege der Fokus auf der Bekämpfung von Terrorismus. An der in Russland, Weißrussland und der russischen Exklave Kaliningrad stattfindenden Übung würden rund 12.700 Soldaten teilnehmen, darunter 7.200 aus Weißrussland.

US-Kampfjets in Litauen gelandet

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte im Juli die offiziellen Angaben zur Teilnehmerzahl des Manövers in Zweifel gezogen. Er erwarte, dass an dem am 14. September beginnenden einwöchigen Manöver voraussichtlich weitaus mehr Soldaten teilnehmen als offiziell angegeben.

Gestern landeten zusätzliche US-Kampfflieger auf einem litauischen Luftwaffenstützpunkt, wie das Verteidigungsministerium in Vilnius mitteilte. Sie sollen Patrouillenflüge über den drei baltischen NATO-Staaten unternehmen.