Themenüberblick

Interviewreigen mit Parteichefs

Bei den ORF-„Sommergesprächen“ stehen in der Urlaubszeit traditionell die Chefs der Parlamentsparteien Rede und Antwort. Heuer ist die Interviewreihe angesichts der anstehenden Nationalratswahl besonders spannend.

NEOS-Parteichef Matthias Strolz im ORF-"Sommergespräch" mit Tarek Leitner

ORF/Hans Leitner

Als Erster nahm NEOS-Parteichef Matthias Strolz bei Tarek Leitner Platz. Strolz bemühte sich, seine Partei nach fünf Jahren noch als die Erneuerer der heimischen Politik darzustellen. Zwischen Themen wie Bildung und der Frage nach Leistung und Erfolg, aber auch dem Umgang mit der Fluchtbewegung nach Europa geriet das Gespräch ein paarmal sogar in recht emotionales Fahrwasser.

Mehr dazu in Strolz pocht für NEOS auf Bild als Erneuerer

Tarek Leitner im Gespräch mit Ingrid Felipe

ORF/Hans Leitner

Runde zwei bestritt die Parteichefin der Grünen, Ingrid Felipe. Das Interview im Containerstudio vor dem Parlament drehte sich um die turbulente Zeit vor dem Wahlkampf, die Parteikrise rund um den Rücktritt der langjährigen Parteichefin Eva Glawischnig und die Abspaltung des grünen Urgesteins Peter Pilz. Felipe sah ihre Partei „in schwierigen Zeiten“ - man habe „fast wieder von vorne starten müssen“.

Mehr dazu in Felipe sieht Grüne „in schwierigen Zeiten“

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache

ORF/Hans Leitner

FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache ging als Nächster in die heurigen ORF-„Sommergespräche“. Außerhalb des Studios vor dem Parlament läuteten FPÖ-Anhänger den Wahlkampf der Partei ein. Im Glascontainer versuchte ihr Obmann einmal mehr, die FPÖ als einzige Alternative zu Rot-Schwarz zu präsentieren. Ganz besonders oft kam Strache dabei das Wort „Fairness“ über die Lippen.

Mehr dazu in Strache schreibt FPÖ Fairness auf die Fahnen

"ORF-Sommergespräche" mit Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP)

ORF/Hans Leitner

ÖVP-Chef Sebastian Kurz verteidigte im ORF-„Sommergespräch“, dass sein lange erwartetes Programm noch nicht gänzlich bekanntgemacht worden ist: Es werde „gerade fertiggestellt“. 250 Seiten werde es umfassen. Dass es in drei Tranchen vorgestellt wird, begründete er damit, dass mehrere Themen genügend Aufmerksamkeit bekommen sollten. Einmal mehr bekräftigte Kurz, dass am Ende der nächsten Legislaturperiode zwölf bis 14 Milliarden Euro eingespart werden sollten, um die Abgabenquote in Österreich senken zu können. Die Einsparungen sieht die ÖVP vor allem in drei Bereichen.

Mehr dazu in Kurz verteidigt spätes Wahlprogramm

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