Zwei Tote in Hamburg durch Sturmtief „Sebastian“

Infolge des Sturmtiefs „Sebastian“ sind heute in der deutschen Stadt Hamburg zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurde am Elbanleger Blankenese ein Rollstuhlfahrer nach Angaben von Zeugen in den Fluss geweht. Ein Großaufgebot suchte mit Tauchern, Booten und einem Hubschrauber nach dem Mann, konnte ihn aber nur noch tot bergen.

Bei heftigen Windböen wurde zudem ein 38-jähriger Passant von einem herabstürzenden Gerüst erschlagen. Ein Teil habe sich „vermutlich witterungsbedingt“ im siebenten Obergeschoß eines Gebäudes gelöst und sei auf den Fußgänger gestürzt, sagte ein Sprecher der Polizei. Laut Feuerwehr fanden Rettungskräfte den Mann leblos auf dem Gehweg. Sie brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er seinen Verletzungen erlag.

Mit heftigen Windböen und Starkregen zog das Sturmtief „Sebastian“ über Teile West- und Norddeutschlands hinweg. Nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts gab es an der Nordseeküste teils orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h. Auch im Binnenland von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen brachte „Sebastian“ Sturm, Gewitter und Regen.