Finanzdatendiebstahl in den USA betrifft Millionen Europäer

Durch den Großeinbruch in die führende US-Kreditschutzfirma Equifax sind längst nicht nur die Daten von US-Bürgern betroffen. Nach Angaben des Unternehmens wurden mehr als 140 Millionen Datensätze gestohlen, darunter ist auch ein großer Anteil von europäischen Finanzdaten.

Britischen Medienberichten zufolge könnten sogar bis zu 44 Millionen Briten betroffen sein. Equifax verfügt über 800 Millionen an Bonitätsdatensätzen, von Individuen, aber auch von Firmen weltweit.

Unter den Betroffen müssen daher auch österreiche Firmen sein, die Geschäfte in den USA tätigen. Die bisher bekannten Umstände dieser sowohl im Umfang wie in der Qualität der Datensätze rekordverdächtigen Aktion erwecken zwar auf den ersten Blick das Bild eines Angriffs von Kriminellen. Das schiere Ausmaß dieses „Hacks“ mit einem Datenvolumen im Terabytebereich wie auch das Engagement der Sicherheitsfirma Mandiant durch Equifax deuten jedoch in eine andere Richtung.

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