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Toter Aktivist dominierte Wahlkampf

Die Parlamentswahl am Sonntag in Argentinien gilt als Stimmungstest: Das Wahlbündnis von Staatspräsident Mauricio Macri braucht nach zwei Jahren harter Einschnitte ein Mandat für weitere Wirtschaftsreformen im stark angeschlagenen Land. Brisant ist die Wahl nicht nur wegen der Kandidatur der ehemaligen Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner, die ein Politcomeback im großen Stil plant. Gefährlich könnte Macri auch der Fall Santiago Maldonado werden - die Leiche des seit dem Sommer verschwundenen Menschenrechtsaktivisten wurde am Freitag identifiziert. Sein Schicksal wurde zum Politikum.

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