Liste Pilz berät über Antritt bei Landtagswahlen

Die in den Nationalrat eingezogene Liste Pilz hat sich übers Wochenende zu einer Klausur zusammengefunden, um über die weiteren Schritte zu beraten. Nicht nur Organisatorisches, sondern auch das mögliche Antreten bei den anstehenden Landtagswahlen sei dabei besprochen worden, berichtete ein Sprecher heute auf APA-Anfrage: „Wir wollen die Aufbruchsstimmung mitnehmen.“

Die Klausur der Liste Pilz dauert bereits seit Freitag an, auch heute wurde weiter beraten. Dabei gehe es erst einmal um die nächsten Schritte, etwa den Aufbau des Klubs im Nationalrat, hieß es. Der Listengründer und ehemalige Grüne Peter Pilz verfolgt dabei weiterhin seine Linie, nicht als klassische Partei aufzutreten. Dennoch gilt es, Strukturen für die Arbeit im Nationalrat aufzubauen.

Leitlinien aus Wahlkampf vorrangig

Angebliche Pläne für eine Art Aufdeckerplattform oder einen Thinktank anstelle einer Parteiakademie wurden heute nicht bestätigt, alles sei noch in Diskussion, hieß es. Was das Antreten bei den Landtagswahlen - gewählt wird 2018 in Tirol, Kärnten, Niederösterreich und Salzburg - betrifft, hatte Pilz bereits vergangene Woche angekündigt, nicht von sich aus antreten zu wollen. Allianzen seien aber vorstellbar.

Auch die Umbenennung der Liste Pilz war bis zuletzt laut mehreren Medien im Raum gestanden. Auch dazu gab es laut dem Sprecher der Liste aber noch keine konkreten Beschlüsse. Vorrangig sei, die Leitlinie aus dem Wahlkampf mitzunehmen und die Wahlversprechen umzusetzen.