Iran sagt raschen Wiederaufbau der Erdbebengebiete zu

Der iranische Präsident Hassan Rouhani hat den Menschen in der Provinz Kermanschah einen raschen Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben zugesagt. „Heute stehen alle Iraner hinter Kermanschah, und wir werden alles tun, damit die Menschen hier diese Tragödie schneller vergessen können“, sagte er nach seiner Ankunft im Katastrophengebiet.

Die Regierung in Teheran werde alles tun, damit die vom Beben betroffenen Städte rasch wiederaufgebaut werden können. „Unser Fokus sind Wohnkomplexe, da müssen wir den Menschen bei dem Aufbau besonders zur Seite stehen“, sagte Rouhani, der sich an Ort und Stelle ein Bild machen wollte.

Chamenei: Taten müssen folgen

In Teheran wurde deshalb auch eine dringende Krisensitzung der iranischen Führung mit dem obersten Führer, Ajatollah Ali Chamenei, einberufen. „Die Sympathien mit den Erdbebenopfern sollten dringend in Taten umgesetzt werden“, sagte Chamenei, der laut Verfassung das letzte Wort in allen strategischen Belangen hat. Es sollte alles Mögliche unternommen werden, damit das Leid der Menschen verringert wird.

Laut jüngsten offiziellen Angaben kamen nach dem Erdstoß der Stärke 7,3 in der Grenzregion zwischen dem Iran und dem Irak 432 Menschen ums Leben. Außerdem wurden mehr als 7.900 Verletzte gezählt.