Amokläufer erschoss vier Menschen in Kalifornien

Ein Amokläufer hat in Nordkalifornien ein Blutbad angerichtet. Laut Polizei schoss der Angreifer wahllos um sich und tötete vier Menschen, bevor er selbst von Einsatzkräften erschossen wurde.

Der Amoklauf begann in einem Haus im Bezirk Tehama 160 Kilometer nördlich von Sacramento. Anschließend fuhr der Mann durch die Gemeinde und feuerte aus dem Auto heraus. Auch an einer Volksschule gab es Opfer.

Der Attentäter schoss wahllos um sich.

Der Täter habe sich seine Ziele wahllos ausgesucht, sagte Vizesheriff Phil Johnston vor Journalisten. Unter den etwa zwölf Verletzten seien mehrere Kinder. In der Volksschule am Rande der Kleinstadt Corning sei ein Kind angeschossen worden. Ein anderes Kind sei verletzt worden, als es mit seiner Mutter im Auto unterwegs gewesen sei. Die Frau habe schwere Verletzungen erlitten.

Johnston zufolge stahl der Angreifer zu Beginn seines Amoklaufs ein Auto. Als dieses den Geist aufgegeben habe, habe er ein zweites Fahrzeug gestohlen. Am Tatort seien drei Waffen gefunden worden: ein halbautomatisches Gewehr und zwei Handfeuerwaffen. Rund hundert Beamte seien im Einsatz gewesen. Das Motiv des Täters war zunächst unklar, ersten Berichten zufolge könnte ein häuslicher Streit eskaliert sein.