Schlammlawinen in Kalifornien: Zahl der Toten gestiegen

Nach den verheerenden Erdrutschen in Kalifornien ist die Zahl der Toten auf 18 gestiegen. Der Sheriff des Landkreises Santa Barbara im Süden des US-Bundesstaates teilte gestern mit, Rettungshelfer hätten einen 87 Jahre alten Mann tot in seinem Haus gefunden. Die Zahl der Vermissten verringerte sich unterdessen auf sechs Menschen, unter ihnen ein zwei Jahre altes Mädchen. Die Suche nach ihnen wurde weiter fortgesetzt.

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Im Landkreis Santa Barbara nordwestlich von Los Angeles haben Schlamm und Geröll schwere Verwüstungen angerichtet.

Die Erdrutsche waren durch heftige Regenfälle in der Nacht auf Dienstag ausgelöst worden. Schlammlawinen und Geröll richteten im Nobelort Montecito und anderen Orten im Landkreis Santa Barbara nordwestlich von Los Angeles schwere Verwüstungen an. 65 Häuser wurden zerstört, mehr als 460 wurden beschädigt.

Aufräumarbeiten nach der Schlammlawine in Montecito (Kalifornien)

APA/AP/Marcio Jose Sanchez

Die Region war erst vor wenigen Wochen vom zweitgrößten Waldbrand in der Geschichte Kaliforniens heimgesucht worden. Durch die von den Bränden verursachten Verwüstungen hatte der Boden die Wassermassen nicht mehr aufnehmen können.