FPÖ-Neujahrstreffen: Strache lobt Regierungsarbeit

Beim Neujahrstreffen der FPÖ in Vösendorf (Niederösterreich) hat sich Parteichef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache heute Vormittag mit der bisherigen Arbeit der ÖVP-FPÖ-Regierung zufrieden gezeigt. „Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut“, so Strache. Thematisch schlug er in seiner Ansprache einen Bogen quer durch die aktuell debattierten Themen - von der Kürzung der Familienbeihilfe für im Ausland lebende Kinder bis zur Unterbringung von Asylwerbern in „staatlichen Versorgungszentren“.

Das Programm der FPÖ und der Regierung bezeichnete Strache als eines der „sozialen Wärme“ - „Bruno Kreisky würde HC Strache und die FPÖ wählen“, so der Vizekanzler weiter.

ORF-Reporter Matthias Schromm über das erste Neujahrstreffen der Freiheitlichen als neue Regierungspartei.

Mit zentralen Forderungen durchgesetzt

Die FPÖ habe sich mit ihren zentralen Forderungen in den Regierungsverhandlungen durchgesetzt und sei nun in der Lage, diese auch durchzusetzen. Einzig in Bezug auf das Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) habe man die rote Linie der ÖVP respektiert, um eine mögliche ÖVP-SPÖ-Regierung zu verhindern. „Hätten wir die absolute Mehrheit, dann könnten wir es wie der Orban machen“, erklärte Strache.

Beim Treffen im Event-Center Pyramide wurde gleichzeitig auch der Wahlkampfauftakt der FPÖ Niederösterreich zelebriert. Vor Straches Rede wurde das Publikum durch den niederösterreichischen Landesparteiobmann und Nationalrats-Klubobmann Walter Rosenkranz begrüßt und vom Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Niederösterreich, Udo Landbauer, auf den Wahlkampf eingeschworen. Für das Rahmenprogramm sorgte die John-Otti-Band.

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