VW könnte Produktion in Kenia deutlich ausbauen

Der deutsche Autohersteller Volkswagen (VW) erwägt dem kenianischen Präsidialamt zufolge eine deutliche Ausweitung seiner Produktion in dem ostafrikanischen Land. Es werde geprüft, ein zweites Modell - womöglich einen kleinen Geländewagen - in Kenia zu bauen, teilte das Büro von Präsident Uhuru Kenyatta gestern Abend mit.

Das habe VW-Südafrika-Chef Thomas Schäfer Kenyatta in Aussicht gestellt. Zum Zeitrahmen wurden keine Angaben gemacht. Außerdem könne die bisherige Produktionskapazität für den VW Polo Vivo verdoppelt werden.

VW fertigt nach einer Pause von vier Jahrzehnten seit 2016 wieder in Kenia. Auch die Rivalen Toyota, Nissan und Peugeot haben dort Werke.