Brennender Öltanker vor der Küste Chinas gesunken

Der seit acht Tagen vor der Küste Chinas brennende iranische Öltanker ist gesunken. Das meldete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua heute. Der Tanker war am 6. Jänner mit 136.000 Tonnen Leichtöl an Bord mit einem chinesischen Frachtschiff zusammengestoßen und hatte Feuer gefangen.

Das iranische Transportministerium bestätigte indes den schon im Vorfeld befürchteten Tod aller 30 iranischen Seeleute auf dem Öltanker. Das Ministerium hatte noch gehofft, Überlebende zu finden, musste diese Hoffnung aber aufgeben, sagte Vizeminister Mohammed Rastad heute. Außerdem sei es unwahrscheinlich, dass die Leichen von den 29 der 30 Seeleute geborgen werden könnten, weil das Schiff gesunken sei, so Rastad nach Angaben der Nachrichtenagentur ISNA. Die Leiche eines Iraners war diese Woche gefunden worden.