SPD versetzt Schulz schweren Dämpfer

Der Weg zu einer möglichen Großen Koalition in Deutschland hat am Wochenende einige Stolpersteine mehr bekommen: Mit minimaler Mehrheit nahm die Landes-SPD Sachsen-Anhalt einen Antrag gegen eine Zusammenarbeit mit CDU und CSU im Bund an. Gefordert wurde, „alternative Lösungen zu finden“. Auch die Parteijugend rebelliert gegen eine neue Koalition und will in ganz Deutschland Stimmung dagegen machen. Und auch einige SPD-Spitzenpolitiker deponierten ihre Unzufriedenheit. Parteichef Martin Schulz muss vor dem entscheidenden Parteitag am 21. Jänner Überzeugungsarbeit leisten, denn die Skepsis in der SPD wächst eher, als sie schwindet.