Themenüberblick

Die Toten des Jahres 2017

An vielen Tagen des Jahres 2017 haben Todesmeldungen von Prominenten und Nachrufe die Nachrichten dominiert. Von Größen der Kultur hieß es ebenso Abschied nehmen wie von Politikern und Wissenschaftlern.

2.1. John Berger (90): Der britische Schriftsteller, Maler und Kunstkritiker erhielt für ein Kultbuch „G“ 1972 den Man-Booker-Preis.

4.1. Klaus Wildbolz (79): Der in Wien geborene Schweizer wirkte in zahlreichen deutschsprachigen TV-Produktionen wie „Schlosshotel Orth“, „Ringstraßenpalais“ und „Der Bergdoktor“ mit.

Klaus Wildbolz

ORF

Klaus Wildbolz

4.1. Georges Pretre (92): Der legendäre Maestro aus Frankreich dirigierte das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker zweimal, zuletzt 2010.

7.1. Mario Soares (92): Der frühere Regierungs- und Staatschef Portugals prägte die Demokratisierung seines Landes in entscheidender Weise. Vor der „Nelkenrevolution“ von 1974 hatte er die Sozialistische Partei Portugals gegründet.

8.1. Peter Sarstedt (75): Der britischer Singer-Songwriter landete mit „Where Do You Go To (My Lovely)“ einen Riesenhit - es blieb allerdings sein einziger.

8.1. Akbar Haschemi Rafsandschani (82): Der ehemalige iranische Präsident (1989 bis 1997) galt als moderater Politiker und Mentor des derzeitigen Präsidenten Hassan Rouhani. Der Kleriker war einer der Architekten der islamischen Revolution von 1979.

8.1. Nicolai Gedda (91): Der schwedische Tenor galt als einer der wichtigsten Opernsänger der Nachkriegszeit und war in den wichtigsten Häusern zu erleben, von der Mailänder Scala über die Pariser Oper bis zur Wiener Staatsoper.

9.1. Zygmunt Bauman (91): Der polnisch-britische Philosoph und Soziologe galt als Wegbereiter der Postmoderne.

10.1. Roman Herzog (82): Der Jurist und frühere Präsident des deutschen Bundesverfassungsgerichts war von 1994 bis 1999 deutscher Präsident. In Erinnerung bleibt seine Rede von 1997 mit dem zentralen Satz: „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen.“

Archivfot von Deutschlands Altbundespräsident Roman Herzog

AP/Jan Bauer

Roman Herzog

12.1. William Peter Blatty (89): Der US-Schriftsteller war Autor des Horrorromans „Der Exorzist“, für das Drehbuch des gleichnamigen Films erhielt er einen Oscar.

13.1. Ari Rath (92): Der israelische Journalist und Friedensaktivist war Chefredakteur und Herausgeber der „Jerusalem Post“. Er war war 1938 vor den Nazis von Wien nach Palästina geflüchtet. Im Jahr 2007 nahm er wieder die österreichische Staatsbürgerschaft an.

13.1. Mark Fisher (48): Der Brite galt als der avanciertesten Kulturtheoretiker und -kritiker der Gegenwart.

15.1. Jimmy „Superfly“ Snuka (73): Der auf Fidschi geborene Wrestler war vor allem in den 80er Jahren einer der Superstars des Ringerzirkus, der in den USA große Popularität genießt.

19.1. Miguel Ferrer (61): Der Schauspieler wirkte bei Filmen wie „RoboCop“, „Alf - Der Film“ und „Traffic - Macht des Kartells“ mit. Er spielte auch in zahlreichen TV-Serien, darunter „Twin Peaks“ und „Crossing Jordan“.

22.1. Jaki Liebezeit (78): Der Jazz-Drummer gründete 1968 gemeinsam mit den beiden Stockhausen-Schülern Holger Czukay und Irmin Schmidt sowie mit Michael Karoli die deutsche Avantgardeband Can, die als Wegbereiter der elektronischen Musik gilt.

25.1. John Hurt (77): Der britische Filmschauspieler wurde für seine Rollen in David Lynchs „Der Elefantenmensch“ (1980) und in „12 Uhr nachts - Midnight Express“ (1977) von Alan Parker für den Oscar nominiert, den er jedoch nie gewann. Dem jüngeren Publikum war Hurt als Zauberstabmacher Mr. Ollivander in den „Harry-Potter“-Filmen bekannt.

John Hurt

AP/Markus Schreiber

John Hurt

25.1. Mary Tyler Moore (80): Die US-Schauspielerin wurde in den 60er und 70er Jahren durch Sitcoms wie „The Dick Van Dyke Show“ und die „Mary Tyler Moore Show“ bekannt. Sie gewann einen Golden Globe für ihre Rolle in „Eine ganz normale Familie“ (1980). Die Band Weezer setzte ihr im Song „Buddy Holly“ neben dem titelgebenden Sänger ein Denkmal.

27.1. Emmanuelle Riva (89): Die französische Schauspielerin wurde durch Alain Resnais’ Spielfilm „Hiroshima, mon amour“ (1959) berühmt. Für ihre Rolle in Michael Hanekes Oscar-gekröntem Film „Amour“ gewann sie unter anderem den Europäischen Filmpreis und den Cesar.

31.1. John Wetton (67): Der britische Bassist spielte unter anderen in den Bands King Crimson, Roxy Music, der Bryan Ferry Band, Uriah Heep, Wishbone Ash und Asia.

5.2. David Axelrod (83): Der einflussreiche US-Komponist und Musikproduzent war einer der ersten Künstler, die eine Mischung aus Jazz, Rock und R&B schufen. Jahrzehnte später wurden seine teils avantgardistischen Songs von Hip-Hop-Größen gesampelt, seitdem wird er als Wegbereiter in der Hip-Hop-Szene verehrt.

6.2. Inge Keller (93): Sie galt als Grande Dame des deutschen Theaters und war bis 2001 Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin.

7.2. Tzvetan Todorov (77): Der französische Philosoph, Essayist und Wissenschaftler war ein Vertreter des Strukturalismus.

7.2. Richard Hatch (71): Der US-Schauspieler war als Captain Apollo in der Fernsehserie „Kampfstern Galactica“ bekannt. In der Serie „Die Straßen von San Francisco“ folgte er Michael Douglas in der Rolle des jungen Assistenten von Lieutenant Stone (Karl Malden) nach.

12.2. Al Jarreau (76): Der vielfach preisgekrönte Jazz-Sänger war als Stimmwunder bekannt. Der siebenfache Grammy-Gewinner wechselte mühelos zwischen klassischem Jazz- und Funk-Rhythmen, zwischen Fusion und Soul - mit Abstechern in Rhythm & Blues und Hitparaden-Pop.

Al Jarreau

APA/Herbert Pfarrhofer

Al Jarreau

13.2. Kim Jong Nam (45): Der Halbbruder des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un war 2001 aus seiner Heimat geflohen und lebte in Macau und China. Er wurde am Flughafen von Kuala Lumpur unter mysteriösen Umständen vergiftet.

17.2. Niki Stajkovic (57): Der österreichische Wasserspringer nahm zwischen 1972 und 1992 an fünf Olympischen Spielen teil.

18.2. Clyde Stubblefield (73): Der Schlagzeuger von Soul-Legende James Brown galt als einer der Gründungsväter des Funk, sein Solo in „Funky Drummer“ zählt zu den meistgenutzten Samples der Musik.

21.12. Witali Tschurkin (64): Der Diplomat war seit 2006 Russlands Botschafter bei den Vereinten Nationen und im UNO-Sicherheitsrat.

22.2. Martin Lüttge (73): Der Hamburger war Anfang der Neunzigerjahre als „Tatort“-Kommissar Bernd Flemming einem breiten Fernsehpublikum bekannt geworden.

22.2. Fritz Koenig (92): Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer der Nachkriegszeit. Weltberühmt ist seine monumentale Plastik „Kugelkaryatide N.Y.“, die zwischen den Wolkenkratzern des World Trade Centers in New York stand.

23.2. Sabine Oberhauser (53): Die langjährige SPÖ-Nationalratsabgeordnete war ab 2009 Vizechefin und später auch Frauenvorsitzende des ÖGB. Sie galt als eine der profiliertesten Frauenpolitikerinnen Österreichs und war ab 2014 Gesundheits- und Frauenministerin.

Sabine Oberhauser

APA/Robert Jäger

Sabine Oberhauser

23.2. Armin Medosch (54): Der österreichische Künstler, Philosoph und Internettheoretiker war unter anderen Mitbegründer des Onlinemagazins Telepolis.

24.2. Miriam Masoli Tlali (83): Sie war die erste schwarze südafrikanische Schriftstellerin, die in ihrem Heimatland ein Buch veröffentlichen konnte.

25.2. Bill Paxton (61): Der US- Schauspieler machte sich mit Hollywood-Filmen wie „Terminator“, „Aliens - Die Rückkehr“, „Apollo 13“ und „Titanic" sowie mit der Serie „Big Love“ einen Namen.

28.2. Elisabeth Waldheim (94): Die Ehefrau von Bundespräsident Kurt Waldheim war von 1986 bis 1992 First Lady Österreichs.

1.3. David Rubinger (92): Der in Wien geborene israelische Fotograf gehörte zu den anerkanntesten Fotojournalisten seines Landes.

1.3. Paula Fox (93): Die US-Schriftstellerin Paula Fox schrieb mehr als 25 Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Eines ihrer Enkelkinder ist Courtney Love, Rocksängerin und Witwe von Kurt Cobain.

9.3. Karl Korinek (76): Der bekannte Staatsrechtler war von 2003 bis 2008 Präsident des Verfassungsgerichtshofes.

10.3. John Surtees (83): Der Engländer ist der einzige Rennfahrer, dem es gelang, sowohl Motorrad- als auch Formel-1-Weltmeister zu werden.

10.3. Joni Sledge (60): Die US-Sängerin trat mit ihren drei Schwestern als Gruppe Sister Sledge auf, 1979 landeten sie mit „We Are Family“ einen Megahit.

12.3. Horst Ehmke (90): Der ehemalige deutsche sozialdemokratische Minister und Kanzleramtschef (1969 bis 1972) war an der Durchsetzung der Ostpolitik von Kanzler Willy Brandt (SPD) entscheidend beteiligt. Im Ruhestand schrieb er Kriminalromane, die im politischen Umfeld spielen.

17.2. Derek Walcott (87): Der von der Karibik-Insel St. Lucia stammende Schriftsteller erhielt 1992 überraschend den Literaturnobelpreis.

18.3. Chuck Berry (90): Der Afroamerikaner war einer der größten Songschreiber und besten Gitarristen seiner Zeit. Hits wie „Sweet Little Sixteen“ oder „Johnny B. Goode“ wurden weltweite Klassiker. Die Rock-’n’-Roll-Legende beeinflusste Musiker wie die Beatles, die Rolling Stones und Bob Dylan.

US-Musiker Chuck Berry

APA/AFP/Jean-Christophe Verhaegen

Chuck Berry

20.3. David Rockefeller (101): Der einflussreiche Banker und Philanthrop war der letzte Enkel des legendären US-Unternehmers John Rockefeller.

21.3. Martin McGuinness (66): Der ehemalige IRA-Terrorist und spätere Unterhändler für das Karfreitagsabkommen war von 2007 bis 2017 Vizeregierungschef Nordirlands.

24.3. Karl Hodina (81): Der Sänger und Maler galt als Doyen des Wienerlieds. Berühmt wurde er 1971 mit dem „Herrgott aus Staa“.

28.3. Christine Kaufmann (72): Bereits mit neun Jahren machte der Film „Rosen-Resli“ 1954 die in Österreich geborene Schauspielerin zum Kinderstar. Für ihr Hollywood-Debüt in „Stadt ohne Mitleid“ (1961) erhielt sie einen Golden Globe. Nach der Scheidung von Hollywood-Star Tony Curtis kehrte sie nach Deutschland und spielte in TV-Serien wie „Der Kommissar“ und „Derrick“.

Schauspielerin Christine Kaufmann

APA/dpa/Ursula Düren

Christine Kaufmann

29.3. Ernst Ogris (49): Der Fußballer stand zumeist im Schatten seines erfolgreicheren Bruders Andreas, er erzielte bei seinem einzigen ÖFB-Team-Einsatz 1991 gegen Dänemark ein Tor.

31.3. James Rosenquist (83): Der US-Maler war neben Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Jasper Johns einer der führenden Figuren der Pop Art.

1.4. Jewgeni Jewtuschenko (84): Der Russe machte sich vor allem als Dichter der Entstalinisierung und des „Tauwetters“ in den 1960er Jahren einen Namen. Im Westen wurde er unter anderem mit seinen Romanen wie „Stirb nicht vor deiner Zeit“ bekannt.

4.4. Karl Stotz (90): Der Fußballspieler und -trainer war von 1978 bis 1982 Teamchef der österreichischen Fußballnationalmannschaft.

6.4. Don Rickles (90): Der US-Fernsehschauspieler und Komiker wurde durch die „Late-Night-Show“ von Johnny Carson bekannt. 1968 bekam er seine eigene. Der Emmy-Preisträger war unter anderem in dem Martin-Scorsese-Film „Casino“ von 1995 und bei zahlreichen Gastauftritten in TV-Serien zu sehen.

9.4. Ingeborg Strobl (67): Die in der Steiermark geborene Künstlerin machte sich mit Fotos und Collagen einen Namen.

11.4. John Warren Geils Jr. (71): Die von dem US-Gitarristen gegründete The J. Geils Band hatte 1981 mit „Centerfold“ den größten und einzigen Erfolg.

12.4. Michael Ballhaus (81): Der deutsche Kameramann legte in Hollywood eine große Karriere hin. Er stand unter anderem für Filme wie „Die Ehe der Maria Braun“, „Good Fellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia“ und „Gangs of New York“ hinter der Kamera. Er arbeitete mit Regisseuren wie Francis Ford Coppola, Wolfgang Petersen und Robert De Niro.

12.4. Mika Vainio (53): Der finnische Musiker war Mitglied des experimentellen Elektromusikduos Pan Sonic.

15.4. Clifton James (96): Die bekannteste Rolle des US-Schauspielers war die des Sheriffs J. W. Nepomuk Pepper in den James-Bond-Filmen „Leben und sterben lassen“ und „Der Mann mit dem goldenen Colt“.

16.4. Bernd Fritz (71): Der Chef des deutschen Satiremagazins „Titanic“ wurde schlagartig bekannt, als er 1988 in „Wetten, dass..?“ bei einer Wette die Farbe von Buntstiften am Geschmack erkannte - und das nachher als billigen Trick enttarnte.

Thomas Gottschalk und Bernd Fritz in "Wetten, dass..?"

APA/dpa

Bernd Fritz

18.4. Frank Dostal (71): Der deutsche Musikproduzent war Texter von Baccaras Hit „Yes Sir, I can boogie“, Vadder Abrahams „Lied der Schlümpfe“ und das von Helga Feddersen und Dieter Hallervorden gesungene Stück „Du, die Wanne ist voll".

19.4. Carl Manner (87): Der Enkel des gleichnamigen Firmengründers war Aufsichtsratsvorsitzender des bekannten Schnittenherstellers.

24.4. Robert M. Pirsig (88): Der US-Autor wurde mit dem Roman „Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten“ berühmt.

26.4. Andreas von der Meden (74): Der deutsche Schauspieler war vor allem als Synchronsprecher bekannt, so lieh er dem Frosch Kermit aus der „Muppet Show“ und dem US-Schauspieler David Hasselhoff seine Stimme.

26.4. Jonathan Demme (73): Der US-Regisseur wurde 1992 für „Das Schweigen der Lämmer“ mit dem Oscar ausgezeichnet. Ein Jahr später kam sein kommerziell erfolgreicher Film „Philadelphia“ in die Kinos.

27.4. Vito Acconci (77): Der US-Designer und Landschaftsarchitekt entwarf die im Zuge des Kulturhauptstadtjahres 2003 erschaffene Murinsel in Graz.

30.4. Ueli Steck (40): Der Schweizer Extrembergsteiger verunglückte im Himalaya-Massiv tödlich.

1.5. Eduard Sekler (96): Der in Wien geborene Architekturhistoriker hatte Jahrzehnte an der renommierten Harvard University gelehrt und Standardwerke unter anderem zu Le Corbusier verfasst.

2.5. A. R. Penck (77): Der deutsche Maler, Grafiker und Bildhauer galt als bedeutendster Gegenwartskünstler und Vater der „Neuen Wilden“.

3.5. Daliah Lavi (74): Die israelische Schauspielerin und Sängerin war vor allem in den 1970er und 1980er Jahren erfolgreich.

7.5. Beppo Mauhart (83): Als Manager war er Generaldirektor der Austria Tabak AG, vor allem aber stand er von 1984 bis 2002 an der Spitze des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB).

9.5. Michael Parks (77): Der US-Schauspieler spielte in der Serie „Twin Peaks“ die Rolle des Jean Renault. Auch in zahlreichen Filmen wie „Kill Bill“ war er zu sehen.

Schauspieler Michael Parks

APA/AFP/Getty Images/Kevin Winter

Michael Parks

12.5. Artur Doppelmayr (94): Der Seilbahnpionier machte das Vorarlberger Familienunternehmen zu einer Weltmarke.

15.5. Ian Brady (79): Als „Moor-Serienmörder“ wurde der Brite 1966 gemeinsam mit seiner Freundin für drei Morde an Kindern verurteilt. Später gestand er zwei weitere Morde.

16.5. Gunnar Möller (88): Der deutsche Schauspieler wurde in den 1950er Jahren mit „Ich denke oft an Piroschka“ bekannt und wirkte in zahllosen Filmen und Theaterstücken mit.

17.5. Chris Cornell (52): Der US-Rocksänger aus Seattle feierte zunächst mit seiner Band Soundgarden und später mit Audioslave große Erfolge.

Chris Cornell

APA/AFP/Getty Images/Roger Kisby

Chris Cornell

18.5. Roger Ailes (77): Als Chef des konservativen US-Nachrichtensenders Fox News war er einer der mächtigsten - und gefürchtetsten - Männer der USA, ehe er nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung das Unternehmen verlassen musste.

19.5. Stanislaw Petrow (77): Der sowjetische Oberstleutnant verhinderte im Jahr 1983 wohl einen Atomkrieg, als im sowjetischen Frühwarnsystem der Abschuss einer US-Interkontinentalrakete angezeigt wurde. Er ging zu Recht von einem Fehlalarm aus und verhinderte damit die Einleitung eines Gegenschlags. Bekannt wurde seine Heldentat erst ein Jahrzehnt später.

22.5. Romuald Niescher (84): Der ÖVP-Politiker war 1983 bis 1994 Bürgermeister von Innsbruck.

22.5. Nicky Hayden (35): Der US-amerikanische Motorradrennfahrer war Weltmeister in der MotoGP-Klasse.

23.5. Roger Moore (89): Mit seinem karikierenden, charmanten Stil prägte er die Filmreihe um den Geheimagenten James Bond maßgeblich. Der Brite spielte die Bond-Figur in sieben Filmen von 1973 bis 1985. Als smarter Superheld in „Simon Templar“ war Moore, der 1953 in die USA gezogen war, bereits in den 60er Jahren ein Weltstar. Königin Elizabeth II. erhob ihn 2003 in den Adelsstand.

Archivbild des britischen Schauspielers Roger Moore in seiner Rolle als James Bond

APA/AP

Roger Moore

26.5. Laura Biagiotti (73): Die italienische Modedesignerin machte ihr nach ihr selbst benanntes Modehaus zu einer der erfolgreichsten Marken Italiens. Die „Queen of Cashmere“ erlangte Weltruhm auch durch das nach ihre benannte Parfum.

27.5. Gregg Allman (69): Der US-Musiker gründete gemeinsam mit seinem Bruder Duane die erfolgreiche The Allman Brothers Band. Der Sänger war in den 70er Jahren rund drei Jahre mit Superstar Cher verheiratet.

29.5. Manuel Noriega (83): Als Militärmachthaber regierte er das zentralamerikanische Panama fast sechs Jahre mit harter Hand. Der einstige US-Verbündete fiel 1989 wegen Verbindungen zu einem kolumbianischen Drogenkartell in Ungnade und wurde bei einer US-Militärintervention gestürzt.

31.5. Hilde Sochor (93): Die Schauspielerin galt als Doyenne des Wiener Volkstheaters. Neben Hunderten Theaterrollen wirkte die Ehefrau von Gustav und Mutter von Paulus Manker in etlichen ORF-TV-Serien von „Die liebe Familie“ bis zu „Kaisermühlen Blues“ mit.

Hilde Sochor

APA/Helmut Fohringer (Montage)

Hilde Sochor

1.6. Alois Mock (82): Der „Mr. Europa“ der ÖVP galt als einer der Väter der österreichischen EU-Mitgliedschaft. In seine Zeit als Außenminister von 1987 bis 1995 fiel der Fall des Eisernen Vorhangs. Er stand zehn Jahre lang an der Spitze der ÖVP.

Die ehemaligen Außenminister Alois Mock und Gyula Horn

AP/Bernhard J. Holzner

Alois Mock

1.6. Tankred Dorst (91): In über 50 Stücken thematisierte der vielfach preisgekrönte deutsche Dramatiker Fragen der menschlichen Existenz. Dorst war einer der meistgespielten Autoren des deutschen Gegenwartstheaters, mit dem Regisseure wie Peter Zadek, Peter Palitzsch und Hans Neuenfels zusammenarbeiteten.

2.6. Sonja Sutter (86): Die aus Deutschland stammende Schauspielerin spielte fast 40 Jahre lang am Burgtheater.

2.6. Jack O’Neill (94): Der US-Unternehmer entwickelte gemeinsam mit dem befreundeten Physiker Hugh Bradner den Neoprenanzug. Sein 1952 gegründetes Unternehmen O’Neill wurde zur Kultmarke unter Surfern und weitete das Sortiment später auf sportliche Outdoorkleidung aus.

4.6. Juan Goytisolo (86): Der mehrfach ausgezeichnete spanische Schriftsteller („Trauer im Paradies“) galt in vielen Jahren als Kandidat für den Literaturnobelpreis.

6.6. Adnan Kashoggi (81): Der saudische Waffenhändler zählte in den 1980er Jahren zu den umstrittensten Figuren des Jetsets, der mit seinen Partys und seinem verschwenderischen Lebensstil Schlagzeilen machte.

8.6. Glenne Headly (62): Die US-Schauspielerin und Ex-Frau von John Malkovich spielte mit Steve Martin und Michael Caine in „Zwei hinreißend verdorbene Schurken“ (1988) und mit Warren Beatty in „Dick Tracy“ (1990).

8.6. Fred Edward Fiedler (94): Der Begründer der Kontingenztheorie wurde in Wien geboren und wurde nach seiner Flucht vor den Nazis in die USA zu einem der führenden Industrie- und Organisationspsychologen des 20. Jahrhunderts.

8.6. Sam Panopoulos (83): Der aus Griechenland stammende Restaurantkettenbesitzer will 1962 in Kanada die Pizza Hawaii erfunden haben.

9.6. Adam West (88): Der US-Schauspieler verkörperte von 1966 bis 1968 Batman in der gleichnamigen TV-Serie.

Burt Ward und Adam West, 1966

picturedesk.com/Ronald Grant/Mary Evans

Adam West

13.6. Anita Pallenberg (73): Die Schauspielerin war in den 1960er Jahren eines der bekanntesten Groupies, vor allem im Umfeld der Rolling Stones. Sie lebte mehr als zehn Jahre an der Seite des Rolling-Stones-Gitarristen Keith Richards.

16.6. Helmut Kohl (87): Der deutsche Altkanzler und langjährige CDU-Vorsitzende prägte die Bundesrepublik wie nur sehr wenige. Er regierte das Land insgesamt 16 Jahre von 1982 bis 1998. Als sein größter Erfolg gilt die deutsche Einheit. Zeitgenossen sehen ihn auch als Wegbereiter der Europäischen Union. Die CDU-Spendenaffäre führte 1999 zu seinem politischen Aus.

Helmut Kohl bei Feierlichkeiten zum Fall der Berliner Mauer 1989

AP/Jockel Finck

Helmut Kohl

16.6. Stephen Furst (62): Der US-Schauspieler wurde durch den Kultfilm „Ich glaub’, mich tritt ein Pferd“ bekannt, in der Science-Fiction-Serie „Babylon 5“ spielte er den Centauri Vir Cotto.

16.6. John G. Avildsen (81): Der US-Regisseur erhielt für „Rocky“ 1977 den Oscar für den besten Film, der Boxfilm brachte ihm auch den Regie-Oscar ein. Weiters drehte er „Rocky V“ und zuvor die „Karate Kid“-Trilogie.

19.6. Otto Warmbier (23): Der US-Student wurde 2016 in Nordkorea zu 15 Jahren Haft in einem Arbeitslager verurteilt, weil er versucht haben soll, ein Propagandabanner zu stehlen. Erst kurz vor seinem Tod wurde er - im Wachkoma liegend - in die USA entlassen.

20.6. Christel Sembach-Krone (80): Mehr als zwei Jahrzehnte lang leitete sie bis zuletzt den größten Zirkus Europas mit festem Sitz in München, dessen Weltruhm ihr Großvater Karl Krone begründet hatte.

20.6. Prodigy (42): Der als Albert Johnson geborene US-Rapper bildete mit Havoc das erfolgreiche Hip-Hop-Duo Mobb Deep.

22.6. Gunter Gabriel (75): Der deutsche Country- und Schlagersänger landete in den 1970er Jahren mit Hits wie „Er ist ein Kerl (Der 30 Tonner Diesel)“ oder „Hey Boss, ich brauch mehr Geld“ in den Hitparaden.

27.6. Mikael Nyqvist (56): Der schwedische Schauspieler stellte in den drei Verfilmungen der „Millennium“-Thriller aus der Feder von Stieg Larsson („Verblendung“, „Verdammnis“, „Vergebung“) den Journalisten Mikael Blomqvist. Seine Karriere führte ihn bis Hollywood.

Michael Nyqvist

Reuters/TT News Agency/Henrik Montgomery

Mikael Nyqvist

27.6. Michael Bond (91): Der britische Schriftsteller erfand 1958 die bekannte Kinderbuchfigur Paddington Bär.

30.6. Simone Veil (89): Die spätere Präsidentin des Europaparlaments (1979 bis 1982) hatte als Jugendliche die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen überlebt. Als Gesundheitsministerin liberalisierte sie in den 1970er Jahren Frankreichs Abtreibungsrecht.

2.7. Chris Roberts (73): Mit Hits wie „Du kannst nicht immer 17 sein“ wurde der deutsche Sänger, der Christian Klusacek hieß, in den 1970er Jahren zur Schlagerlegende. Insgesamt verkaufte er rund elf Millionen Platten. Auch als Schauspieler war er beliebt.

Der deutsche Schlagersänger Chris Roberts

picturedesk.com/Action Press

Chris Roberts

3.7. Paolo Villaggio (84): Der populäre italienische Schauspieler und Komiker genoss insbesondere als Ragioniere Ugo Fantozzi in der Filmserie „Fantozzi“ Kultstatus. 1992 wurde ihm beim Filmfestival Venedig für sein Lebenswerk der Goldene Löwe verliehen.

4.7. Daniil Granin (98): Der russische Schriftsteller war einer der Autoren des bekannten „Blockadebuches“ mit Erinnerungen an die Belagerung von St. Petersburg (damals Leningrad) durch die deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

5.7. Joachim Kardinal Meisner (83): Der frühere Erzbischof von Köln stand 25 Jahre lang bis 2014 an der Spitze des größten katholischen Bistums in Deutschland. Lange einflussreichster Vertreter des konservativen Flügels unter den deutschen Bischöfen, pflegte er ein enges Verhältnis zu Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Bis zuletzt opponierte er gegen den Reformkurs von Papst Franziskus.

5.7. Joaquin Navarro-Valls (80): Der Spanier war von 1984 bis 2006 Direktor des Pressebüros des Heiligen Stuhls, also fast während des gesamten Pontifikats von Johannes Paul II.

8.7. Elsa Martinelli (82): Die italienische Schauspielerin spielte in den 50er und 60er Jahren in zahlreichen italienischen und französischen Filmen sowie in Hollywood-Produktionen.

8.7. Nelsan Ellis (39): Der US-Schauspieler wirkte vor allem in TV-Serien mit, der Durchbruch gelang ihm mit „True Blood“.

10.7. Peter Härtling (83): Der mehrfach ausgezeichnete deutsche Schriftsteller veröffentlichte in über 60 Jahren viele Romane, Erzählungen, autobiografische Schriften und Kinderbücher.

13.7. Liu Xiaobo (61): Der chinesische Bürgerrechtler setzte sich friedlich für Demokratie und Menschenrechte in seiner Heimat ein. 2009 war er zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Bereits nach der Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 in Peking hatte er mehrfach in Haft gesessen. 2010 erhielt er den Friedensnobelpreis, was Chinas Regierung empörte.

14.7. Maryam Mirzakhani (40): Die iranische Mathematikerin erhielt als erste Frau die vielfach als Nobelpreis der Mathematik bezeichnete Fields-Medaille.

15.7. Martin Landau (89): Der US-Schauspieler hatte in seiner sechs Jahrzehnte langen Karriere rund 200 TV- und Filmauftritte. Er spielte unter der Regie von Alfred Hitchcock genauso wie in Woody-Allen-Streifen. Erst 1995 erhielt er für seine Rolle als Bela Lugosi in Tim Burtons „Ed Wood“ seinen ersten und einzigen Oscar.

Martin Landau

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Martin Landau

16.7. Wilfried (67): 45 Jahre lang prägte der Sänger die heimische Musiklandschaft nachhaltig. Er begann als ländlicher Dialekt-Haudegen, lieferte hochdeutsches Liedermachergut ab, wechselte dann Richtung New Wave und vertrat Österreich 1988 beim Song Contest. Kurz vor seinem Tod wurde das von Kritikern hochgelobte Album "Gut Lack“ veröffentlicht.

Wilfried

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Wilfried

16.7. George A. Romero (77): Der Kultregisseur gilt als Begründer des Zombiefilms. Beginnend mit seinem 1968 erschienen Streifen „Die Nacht der lebenden Toten“ drehte er bis 2009 Genreklassiker.

20.7. Chester Bennington (41): Der US-Sänger war mit seiner Raprockband Linkin Park in den 2000er Jahren sehr erfolgreich, später sang er auch für die Stone Temple Pilots.

20.7. Andrea Jürgens (50): Die deutsche Schlagersängerin startete ihre Karriere schon als Kinderstar in den späten 70er Jahren.

21.7. John Heard (72): Der US-Schauspieler war vor allem durch seine Rolle als Vater des von Macaulay Culkin gespielten Buben in den Filmen „Kevin - Allein zu Haus“ (1990) und „Kevin - Allein in New York“ (1992) bekannt.

Schauspieler John Heard

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John Heard

22.7. Polo Hofer (72): Der Mundartrocksänger wurde in seiner Schweizer Heimat als „legendäres Nationalheiligtum“ bezeichnet.

23.7. Hans Hurch (64): 20 Jahre lang war er Direktor und Seele des Wiener Filmfestivals Viennale.

Viennale-Direktor Hans Hurch

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Hans Hurch

27.7. Sam Shepard (73): Der Schauspieler, Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur galt als Multitalent. 1979 gewann er den Pulitzer-Preis für sein Theaterstück „Buried Child“. Er spielte in Filmen wie „Magnolien aus Stahl“, „Homo Faber“ und „Black Hawk Down“. Für seine Rolle in „Der Stoff, aus dem die Helden sind“ wurde er 1983 für einen Oscar nominiert. Mit dem Drehbuch für den Wim-Wenders-Film „Paris, Texas“ holte er sich 1984 die Goldene Palme in Cannes.

28.7. John Morris (100): Der US-Fotograf machte sich mit Aufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg und dem Vietnamkrieg einen Namen. Weltberühmt wurde das Bild eines nackten vietnamesischen Kindes nach einem Napalm-Angriff.

31.7. Jeanne Moreau (89): Die Französin mit der rauchigen Stimme drehte mehr als 120 Filme. Den Durchbruch schaffte sie 1957 mit dem Krimi „Fahrstuhl zum Schafott“ des Franzosen Louis Malle. Ihre Rolle in der Dreiecksgeschichte „Jules und Jim“ (1962) von Francois Truffaut brachte ihr internationalen Ruhm.

Die französische Schauspielerin Jeanne Moreau

AP

Jeanne Moreau

3.8. Peter Oswald (63):" Der Journalist und Kulturmanager war kurzzeitig ORF-Musik-Chef, von 1992 bis 1999 Intendant des Klagforums Wien und von 2000 bis 2005 war er Intendant beim Steirischen Herbst.

3.8. Robert Hardy (91): Der britische Schauspieler war dem älteren Publikum ob seiner Rolle in „Der Doktor und das liebe Vieh“ ein Begriff, jüngere Zuseher kannten ihn als Zaubereiminister Cornelius Fudge in den Harry-Potter-Verfilmungen.

Schauspieler Robert Hardy 2004 in "Harry Potter und der Gefangene von Askaban"

picturedesk.com/Interfoto/NG Collection

Robert Hardy

5.8. Christian Millau (88): Der Gastronomiekritiker gründete 1969 den Restaurantführer „Gault&Millau“ zusammen mit seinem Journalistenkollegen Henri Gault.

8.8. Glen Campbell (81): Der US-Singer-Songwriter hatte in den 60er Jahren zahlreiche Hits, darunter „Rhinestone Cowboy“. Als Musiker blieb er bis 2013 aktiv und verkaufte Millionen Alben.

10.8. Kim Wall (30): Die schwedische Journalistin verschwand nach einem Interview mit dem dänischen Konstrukteur und Erfinder Peter Madsen auf dessen U-Boot in Kopenhagen. Erst Wochen später wurden Teile ihrer Leiche entdeckt, Madsen steht unter Mordverdacht.

15.8. Eberhard Jäckel (88): Der Historiker war einer der führenden Hitler- und Holocaust-Forscher Deutschlands.

16.8. Wayne Lotter (51): Der südafrikanische Ökologe und Naturschutzaktivist kämpfte gegen Wilderer und den Elfenbeinhandel.

19.8. Karl Otto Götz (103): Der deutsche Maler war ein Pionier der abstrakten Kunst der Nachkriegszeit in seinem Land.

20.8. Jerry Lewis (91): Der US-amerikanische Komiker und Entertainer brachte es als Grimassenkönig zu weltweiter Berühmtheit. Er spielte in mehr als 80 Kino- und Fernsehfilmen und führte Regie in über einem Dutzend anderer Streifen. Als Höhepunkt seiner Blödelkunst gilt „Der verrückte Professor“ von 1963.

Jerry Lewis

APA/AP/Justin Sutcliffe

Jerry Lewis

20.8. Margot Hielscher (97): Die Sängerin und Schauspielerin wirkte über Jahrzehnte in zahllosen Filmen mit, zudem vertrat sie Deutschland 1957 („Telefon, Telefon“) und 1958 („Für zwei Groschen Musik“) beim Song Contest.

22.8. John Abercrombie (72): Der US-Gitarrist prägte den Jazz mit seinem lyrischen und dennoch intensiven Stil für vier Jahrzehnte.

25.8. Albrecht Konecny (74): Der SPÖ-Politiker war Abgeordneter zum Nationalrat und danach von 1987 bis 2010 Mitglied des Bundesrates, wo er ab 1996 Vorsitzender der SPÖ-Fraktion war.

26.8. Tobe Hooper (74): Der US-Filmregisseur war auf Horrorfilme spezialisiert und schuf mit „Texas Chain Saw Massacre“ und „Poltergeist“ zwei Klassiker des Genres.

28.8. Mireille Darc (79): Die französische Schauspielerin, die als „kühle Blondine“ ihre Karriere bestritt, drehte rund 50 Filme. Darunter waren Titel wie „Nimm’s leicht, nimm Dynamit“ mit Lino Ventura und „Borsalino“ mit Jean-Paul Belmondo und Alain Delon, mit dem Darc lange liiert war.

31.8. Richard Anderson (91): Der US-Schauspieler war durch seine Rollen in den Fernsehserien „Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann“ und „Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau“ aus den 1970er Jahren bekannt.

5.9. Holger Czukay (79): Der Bassist war Mitbegründer der deutschen Band Avantgardeband Can.

6.9. Kate Millett (82): Die US-Autorin wurde mit ihrem Buch „Sexus und Herrschaft“ (1970) zur Ikone des Feminismus.

8.9. Kurt Sobotka (87): Der Kammerschauspieler war Ehrenmitglied der Josefstadt und stand viele Jahre im Kabarett Simpl auf der Bühne. 31 Jahre Jahre war er Teil der legendären ORF-Radiosatire „Der Guglhupf“.

Kammerschauspieler Kurt Sobotka

APA/Georg Hochmuth (Montage)

Kurt Sobotka

8.9. Don Williams (78): Der US-Country-Star sang Hits wie „I Believe In You“ und „Tulsa Time“.

8.9. Blake Heron (35): Der US-Schauspieler wurde durch seine Rolle in „Shiloh“ zum Kinderstar. An diesen Erfolg konnte er später mit Rollen in TV-Serien nicht mehr anschließen.

11.9. Peter Hall (86): Der Brite galt als widersprüchliches Theatergenie und umtriebiger Zampano. Er gründete 1960 die später weltweit gefeierte Royal Shakespeare Company und war langjähriger Direktor des Londoner National Theaters (1973 bis 1988). 1977 wurde er für seine Verdienste geadelt.

12.9. Heiner Geißler (87): Der scharfzüngige Politiker und promovierte Jurist wusste als CDU-Generalsekretär (1977 bis 1989) unter Parteichef Helmut Kohl zu polarisieren. 1989 kam es zum Bruch zwischen beiden, Geißler verlor Amt und Einfluss.

13.9. Frank Vincent (78): Der US-Schauspieler wirkte zunächst in Martin Scorseses Mafia-Drama „Good Fellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia“ mit, und spielte später in der TV-Serie „The Sopranos“.

14.9. Otto Wanz (74): Der auch international erfolgreiche Wrestler sorgte für Popularität des „Catchens“ in Österreich. Mit dem Zerreißen von Telefonbüchern, TV-Auftritten und Gesangseinlagen zeigte er auch als Showman Talent.

Otto Wanz

APA/Privat

Otto Wanz

14.9. Grant Hart (56): Der US-Schlagzeuger gründete 1979 mit Bob Mould und Greg Norton die Band Hüsker Du, die stilistisch zum Wegbereiter von Alternative Rock und Grunge wurde.

14.9. Gabi Greiner-Koller (41): Die Journalistin hinterließ in der Redaktion von ORF.at eine nicht zu füllende Lücke.

15.9. Harry Dean Stanton (91): Eine der Hauptrollen des US-Schauspielers war in „Paris, Texas“. Auch in „Der Pate - Teil II“, „Pretty in Pink“ und der TV-Serie „Twin Peaks“ war er zu sehen.

Schauspieler Harry Dean Stanton

APA/AP/Chris Pizzello

Harry Dean Stanton

15.9. Albert Speer junior (83): Der deutsche Stadtplaner und Architekt grenzte sich sein Leben lang von seinem Vater ab, der Adolf Hitlers Chefarchitekt und Rüstungsminister war.

19.9. Bernie Casey (78): Der ehemalige US-Profi-Football-Spieler wechselte ins Schauspielfach und hatte als CIA-Agent Felix Leiter im James-Bond-Abenteuer „Sag niemals nie“ sein bekannteste Rolle.

21.9. Liliane Bettencourt (94): Als Mitbesitzerin des Kosmetikkonzerns L’Oreal war sie die reichste Frau der Welt. Ihre letzten Lebensjahre waren vom Rechtsstreit mit ihrer Tochter und von einer Verwicklung in eine Spendenaffäre bis in höchste politische Kreise Frankreichs überschattet.

Liliane Bettencourt

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Liliane Bettencourt

23.9. Hubert Feichtlbauer (85): Das „Urgestein“ der österreichischen Publizistik war lange Chefredakteur der „Furche“ und Vorsitzender der Plattform „Wir sind Kirche“.

Publizist Hubert Feichtlbauer

ORF/Marcus Marschalek

Hubert Feichtlbauer

24.9. Jack Good (86): Der britische Fernsehproduzent und Manager von Popstars war Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre eine der einflussreichsten Personen des Musikbusiness.

25.9. Jan Triska (80): Der tschechische Schauspieler floh als Anhänger der Bürgerrechtsbewegung Charta 77 in die USA, wo er in Hollywood in zahlreiche Nebenrollen besetzt wurde.

26.9. Barry Dennen (79): Der US-Schauspieler brillierte als Pontius Pilatus in der Verfilmung von „Jesus Christ Superstar“.

27.9. Joy Fleming (72): Die Sängerin aus Mannheim, als Erna Raad geboren, galt als „Mama Soul“ und Pionierin der Blues-Musik in Deutschland.

27.9. Hugh Hefner (91): Er gründete 1953 den „Playboy“ als Antwort auf das prüde Amerika und machte ihn zum berühmtesten Männermagazin der Welt.

Hugh Hefner

Asm/EPA/picturedesk.com

Hugh Hefner

27.9. Anne Jeffreys (94): Für unzählige Rollen in Filmen und TV-Produktionen erhielt die US-Schauspielerin einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

28.9. Benjamin Whitrow (80): Der Schauspieler war über Jahrzehnte hinweg eine Institution in der britischen Theater- und Filmszene.

28.9. Andreas Schmidt (53): Der für seine Rolle in „Fleisch ist mein Gemüse“ ausgezeichnete deutsche Schauspieler wirkte im KZ-Drama „Die Fälscher“ sowie in vielen TV-Produktionen mit.

Schauspieler Andreas Schmidt

AP/Markus Schreiber

Andreas Schmidt

1.10. Arthur Janov (93): Der US-Psychologe wurde Anfang der 70er Jahre mit seinem Buch „Der Urschrei“ und der darauf abgeleiteten Primärtherapie bekannt. Diese fand rasante Verbreitung, wissenschaftlich überwiegen die Zweifel daran.

2.10. Tom Petty (66): Die US-Rocklegende schuf Klassiker wie „Free Fallin’“ und landete auch gemeinsam mit Starkollegen Bob Dylan, George Harrison, Jeff Lynne und Roy Orbison als Traveling Wilburys zahlreiche Hits.

Tom Petty

APA/AP/Mark Humphrey

Tom Petty

3.10. Dschalal Talabani (83): Der kurdische Politiker war nach dem Sturz von Saddam Hussein ab 2005 irakischer Präsident. Er wurde zweimal wiedergewählt und blieb bis 2014 Staatsoberhaupt.

9.10. Jean Rochefort (87): Der populäre französische Filmschauspieler drehte an die 150 Filme, so spielte er den Geheimdienstchef Colonel Toulouse in „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“ und die Hauptrolle in „Der Mann der Friseuse“.

Jean Rochefort

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Jean Rochefort

10.10. Oliver Grimm (69): Der deutsche Schauspieler wurde in „Wenn der Vater mit dem Sohne“ 1955 neben Heinz Rühmann zum Kinderstar.

14.10. Hans Ströbitzer (87): Der Journalist war 1964 bis 1995 Chefredakteur der „Niederösterreichischen Nachrichten“.

16.10. Daphne Caruana Galizia (53): Die maltesische Journalistin war für ihre investigativen Berichte bekannt. Der Mord an ihr durch eine Autobombe stürzte Malta in eine tiefe politische Krise.

17.10. Gord Downie (53): Seine Band The Tragically Hip hat in Kanada Kultstatus. Angesichts der Erkrankung des Sängers gab die Band 2016 ihr offiziell letztes Konzert, das Millionen Kanadier auf den TV-Schirmen verfolgten.

17.10. Danielle Darrieux (100): Die französische Schauspielerin wurde mit Filmen wie „Der Reigen“, „Die Mädchen von Rochefort“, „Ein Zimmer in der Stadt“ und „8 Frauen“ weltbekannt.

22.10. Martin Eric Ain (50): Der Musiker war Bassist der genreprägenden Schweizer Metalband Celtic Frost.

22.10. Scott Putesky (53): Der US-Gitarrist war Gründungsmitglied der Band von Marilyn Manson, verließ das Projekt aber 1996 im Streit.

23.10. Peter Zgonc (90): Der Wiener gründete die nach ihm benannte Fachmarktkette für Werkzeuge.

23.10. Paul J. Weitz (85):Der frühere US-Astronaut war Kommandant der ersten Mission der Raumfähre Challenger.

23.10. Walter Lassally (90): Der britische Kameramann erhielt 1965 den Oscar für die beste Kamera für den Streifen „Alexis Sorbas“.

24.10. Fats Domino (89): Der Rock’n’Roll-Musiker erreichte mit Hits wie „Blueberry Hill“, „Ain’t That a Shame“ und „I’m Walkin’“ Millionen Fans. Antoine Domino, wie der aus New Orleans stammende Afroamerikaner mit bürgerlichem Namen hieß, war für sein außergewöhnliches Klavierspiel bekannt.

Fats Domino

APA/AFP/Paul J. Richards

Fats Domino

5.11. Nancy Friday (84): Die US-Autorin galt als Pionierin bei der Thematisierung von weiblicher Sexualität.

6.11. Richard Gordon (88): Der US-Astronaut war einer der wenigen Menschen, die den Mond umrundet haben. Betreten hat er ihn aber nie.

6.11. Karin Dor (79): Die Schauspielerin ist Millionen als Bond-Girl in „James Bond 007 - Man lebt nur zweimal“ an der Seite von Sean Connery bekannt. Sie war das einzige deutsche Bond-Girl.

Karin Dor und Sean Connery, 1966

AP

Karin Dor

7.11. Hans Schäfer (90): Der Kölner war 1954 einer der Helden von Bern, als die deutsche Fußballnationalmannschaft den Weltmeistertitel holte.

7.11. Hans-Michael Rehberg (79): Der mehrfach ausgezeichnete deutsche Schauspieler war auf fast allen großen deutschsprachigen Theaterbühnen zu Hause. Er arbeitete mit Regisseuren wie Peter Zadek, Claus Peymann, Jürgen Flimm und Hans Neuenfels.

Hans Michael Rehberg

picturedesk.com/Interfoto/Moore

Hans-Michael Rehberg

9.11. Chuck Mosley (57): Der Sänger war 1984 bis 1988 Sänger der US-Crossover-Pioniere Faith No More, nach ihm stieg Mike Patton als Sänger ein.

9.11. John Hillerman (84): Der US-Schauspieler wurde als Higgins in der Fernsehserie „Magnum“ an der Seite von Tom Selleck bekannt.

John Hillerman und Tom Selleck

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John Hillerman (links)

11.11. Waleri Rosow (52): Der Russe war ein bekannter Extremsportler, er starb am Ama Dablam in Nepal und war das prominenteste Opfer etlicher tödlicher Basejump-Unfälle des Jahres.

13.11. David Poisson (35): Der französische Skirennläufer gewann die Bronzemedaille in der Abfahrt bei der Weltmeisterschaft 2013 in Schladming. Er verunglückte bei einem Trainingslauf in Kanada tödlich.

15.11. Lil Peep (21): Der US-Rapper thematisierte in seinen Songs Rückschläge, Depressionen und Drogenerfahrungen.

15.11. Luis Bacalov (84): Der argentinische Filmmusikkomponist bekam einen Oscar für die Musik zum Film „Der Postmann“. Seine Kompositionen für Italowestern wurden später von Regisseur Quentin Tarantino wieder verwendet.

17.11. Salvatore Riina (87): Der Sizilianer galt in der Mafia als „Boss der Bosse“, Nach 24 Jahren Fahndung ging er den Ermittlern 1993 ins Netz und wurde 26-mal zu lebenslanger Haft verurteilt – unter anderem wegen der tödlichen Anschläge auf die beiden Mafia-Jäger Giovanni Falcone und Paolo Borsellino.

18.11. Malcolm Young (64): Der Australier war Mitbegründer, Rhythmusgitarrist und Songwriter der australischen Hardrock-Band AC/DC, sein Bruder Angus erntete mehr Lorbeeren als Lead-Gitarrist der Band.

AC/DC-Mitbegründer Malcolm Young

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Malcolm Young

18.11. Azzedine Alaia (77): Der in Frankreich lebende Tunesier war einer der bedeutendsten Modemacher der Welt. Als Pariser „König des Stretches“ hatte er unzählige Prominente als Fans.

19.11. Charles Manson (83): Der zu lebenslanger Haft verurteilte Sektenführer hatte 1969 einige seiner Anhänger zu einer Mordserie in Los Angeles angestiftet. Bekanntestes Opfer war die hochschwangere Sharon Tate, Ehefrau von Regisseur Roman Polanski.

19.11. Jana Novotna (49): Die tschechische Tennisspielerin gewann 1998 Wimbledon, in der Weltrangliste kletterte sie bis auf Platz zwei.

20.11. Dieter Bellmann (77): Der Deutsche war als Professor Simoni in der ARD-Serie „In aller Freundschaft“ einem Millionenpublikum bekannt. Zudem verlieh er auch Stars wie Alain Delon, Jean-Paul Belmondo und Donald Sutherland als Synchronsprecher seine Stimme.

21.11. David Cassidy (67): In den 1970er Jahren wurde der US-Schauspieler und Sänger durch die Fernsehserie „Die Partridge Familie“ zum internationalen Star und Teenie-Idol.

22.11. Jon Hendricks (96): Der US-Jazz-Sänger war Vorreiter des Vocalese, eines Stils, bei dem Instrumentalsolos vertextet und von der Stimme nachgebildet werden.

22.11. Dmitri Hvorostovsky (55): Der russische Bariton mit der markanten metallischen Stimme war in allen großen Häusern der Welt zu hören - auch an der Wiener Staatsoper.

25.11. Rance Howard (89): Der US-Schauspieler wirkte in unzähligen Filmen und TV-Serien mit, auch seine Söhne Ron und Clint sind in der Filmbranche erfolgreich.

25.11. Anthony Senerchia (46): Der US-Amerikaner litt an der Krankheit ALS, die 2014 in den Sozialen Netzwerken über die „Ice Bucket Challenge“ öffentlich thematisiert wurde. Der Cousin, seine Ehefrau und der Profilgolfer Chris Kennedy haben die Eiswasserdusche mit seinem Schicksal und der Krankheit verknüpft und so die Spendenwelle ins Laufen gebracht.

29.11. Slobodan Praljak (72): Der frühere Kommandeur bosnisch-kroatischer Truppen im Bosnien-Krieg wurde 2013 zu 20 Jahren Haft verurteilt, das UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag bestätigte seine Strafe.

2.12. Hannes Schiel (103): Der Wiener Schauspieler gehörte ab 1958 zum Burgtheater-Ensemble.

2.12. Ulli Lommel (72): Der deutsche exzentrische deutsche Schauspieler und Regisseur drehte unter anderem den Horrorklassiker „The Boogeyman“ (1980).

2.12. William Blankenship (89): Der aus Texas stammende Tenor sang ab 194 an der Wiener Volksoper, ab 1967 an der Staatsoper.

4.12. Ali Abdullah Saleh (75): Der Politiker war seit 1978 Präsident der Jemenitischen Arabischen Republik (Nordjemen) und von 1990 bis 2012 Präsident des geeinten Jemens. Er trat unter dem Druck von Demonstrationen zurück. Im folgenden Bürgerkrieg stand er aufseiten der Huthis gegen die von Saudi-Arabien unterstützten Aufständischen.

4.12. Manuel Marin (68): Der spanische Politiker gilt als Vater des Erasmus-Programms für Studierende, unter seiner Führung als EU-Kommissar wurde es 1987 ins Leben gerufen.

4.12. Christine Keeler (75): Das Model hatte eine Affäre mit dem britischen Kriegsminister John Profumo und gleichzeitig eine Liaison mit einem sowjetischen Agenten, was 1963 zu einer handfesten Krise in der britischen Politik führte.

Christine Keeler

AP

Christine Keeler

5.12. Michael I. (96): Er wurde als Fünfjähriger 1927 König von Rumänien, musste aber schon drei Jahre später zugunsten seines Vaters verzichten. 1940 bis 1947 war er - mit sehr eingeschränkten Befugnissen - wieder König.

5.12. Jean d’Ormesson (92): Der französische Journalist und Schriftsteller gehörte seit 1973 zum Kreis der „Unsterblichen“ der Academie francaise und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

6.12. Johnny Hallyday (74): Mit seiner rauen Stimme ersang sich das französische Rock-Idol, mit bürgerlichem Namen Jean-Philippe Smet, ein Vermögen. Er hinterlässt über 100 Millionen Tonträger und Ohrwürmer wie „Ma gueule“.

Johnny Hallyday

APA/AFP/Patrick Stollarz

Johnny Hallyday

10.12. Otto Kern (67): Der deutsche Unternehmer und Designer wurde in den 70er Jahren für Damenmoden bekannt, danach folgten Parfums und andere Kosmetika. Auch sein schillerndes Privatleben beschäftigte die Medien.

11.12. Charles Jenkins (77): Der US-Soldat desertierte 1965 in Südkorea - und floh nach Nordkorea, wo er 39 Jahre lang lebte. Erst Ende der 90er Jahre wurde im Westen bekannt, dass er noch lebt.

14.12. Bob Givens (99): Der US-Comiczeichner wirkte an zahlreichen Disney-Filmen mit und wechselte später zu Warner Bros. Er gilt als Schöpfer von Bugs Bunny.

16.12. Keely Smith (89): Die US-Sängerin zählte zu den Jazz-Größen der 50er und 60er Jahre und trat unter anderem mit Frank Sinatra auf.

18.12. Kim Jonghyun (27): Der südkoreanische Sänger war Frontmann der in Asien extrem erfolgreichen Boyband SHINee.

18.12 Wolf C. Hartwig (98): Für den Kriegsfilm „Steiner - das eiserne Kreuz“ erhielt der deutsche Filmproduzent 1977 einen Bambi. Bekannt wurde er auch durch seine 13-teilige Softsexfilmreihe „Schulmädchen-Report“.

20.12. Bernard Law (86): Der frühere Erzbischof von Boston musste 2002 zurücktreten, nachdem bekanntgeworden war, dass er Missbrauchsskandale vertuscht und pädophile Priester vor Strafen der Behörden geschützt hatte.

21.12. Bruce McCandless (80): Der US-amerikanische Astronaut schwebte als erster Mensch ohne Sicherungsleine frei im Weltraum.

n/a.12. Philipp L’heritier (40): Der FM4-Redakteur und DJ galt als einer der profundesten Musikjournalisten des Landes.

24.12. Heather Menzies (68): Die kanadische Schauspielerin verkörperte in dem Musicalfilm „The Sound of Music“ die junge Louisa von Trapp.

25.12. Erich Kellerhals (78): Der deutsche Unternehmer gründete 1979 gemeinsam mit seiner Frau und Leopold Stiefel den ersten Media Markt. Nach dem Verkauf des Unternehmens lag er als Minderheitsaktionär der Media-Saturn-Gruppe im Dauerclinch mit der Geschäftsführung.