Bitcoin-Kurs aus Furcht vor Regulierung eingebrochen

Die Kryptowährung Bitcoin hat heute wegen zunehmender Hinweise auf Regulierungen von Digitalwährungen rasant an Wert verloren. Zeitweise brach der Kurs um bis zu 20 Prozent ein und wurde auf wichtigen Handelsplattformen deutlich unter 12.000 US-Dollar (rund 9.800 Euro) gehandelt.

Bis zum Nachmittag gab es nur eine leichte Erholung. In der vergangenen Nacht wurde ein Bitcoin noch bei etwa 14.000 Dollar gehandelt. Starke Verluste gab es auch bei anderen Kryptowährungen wie Ether oder Ripple.

40 Prozent Wertverlust

Seit dem Rekordhoch von Mitte Dezember, als ein Bitcoin nach einem rasanten Höhenflug zeitweise bis an die Marke von 20.000 Dollar gestiegen war, hat die Digitalwährung mittlerweile 40 Prozent an Wert verloren. Zuletzt sorgten Berichte über eine stärkere Regulierung für immer mehr Gegenwind.

Beispielsweise will Südkorea stärker gegen Kryptowährungen vorgehen. China will außerdem gegen den hohen Stromverbrauch bei der Erzeugung von Bitcoins vorgehen. Vor allem in Asien sind Kryptowährungen sehr beliebt.

EU machte ersten Schritt Richtung Regulierung

Die Europäische Union hat bereits im Dezember einen ersten Schritt zur Regulierung von Kryptowährungen getan. Anleger sollen laut einer neuen Geldwäscherichtlinie künftig nicht mehr anonym bleiben können, wenn sie digitales in staatliches Geld umtauschen.