Vulkan auf Philippinen spuckt Lava 700 Meter in den Himmel

Auf den Philippinen kommt der Vulkan Mayon nicht zur Ruhe. Der 2.463 Meter hohe Berg spuckte auch heute wieder mächtige Lavafontänen und Dampfwolken aus. Nach Angaben der Behörden schoss die Lava bis zu 700 Meter in den Himmel. Aus Furcht vor einem gewaltigen Ausbruch haben inzwischen etwa 40.000 Menschen die Umgebung verlassen.

Der Mayon - etwa 330 Kilometer im Süden der Hauptstadt Manila - ist der aktivste Vulkan des Inselstaats in Südostasien. Die Behörden haben inzwischen die Alarmstufe vier ausgerufen. Das bedeutet, dass es innerhalb der nächsten Tage eine gefährliche Eruption geben kann. Der Schulunterricht in der Provinz fällt vorerst aus. Zudem wurden Notunterkünfte eingerichtet.

In den vergangenen 500 Jahren brach der Vulkan bereits etwa 50-mal aus. Bei der jüngsten größeren Eruption kamen im Mai 2013 fünf Wanderer ums Leben. Im Jahr 1814 starben um den Mayon mehr als 1.200 Menschen.