Mehrere Tote nach Schüssen an Schule in Florida

An einer Schule in Parkland (US-Bundesstaat Florida) ist es gestern zu Schüssen gekommen. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben, wie US-Medien berichteten. Offizielle Opferzahlen liegen noch nicht vor. Auch die Zahl der Verletzten variiert in den Berichten, zuletzt hieß es vom zuständigen Sheriff, 14 Personen seien in Spitäler eingeliefert worden.

Die Polizei nahm den Verdächtigen fest. Beim Schützen soll es sich laut „Miami Herald“ um einen 19-jährigen Ex-Schüler handeln. Laut Aussagen von Lehrern soll er bereits im vergangenen Jahr andere Schüler bedroht haben.

Die ersten Schüsse fielen gegen 14.40 Uhr (Ortszeit) - kurz vor Schulschluss - an der Marjory Stoneman Douglas High School. In der Schule herrschte laut US-Medien Verwirrung, weil es am selben Tag bereits einen Feueralarm gegeben habe.

Umstände unklar

Die genaueren Umstände des Vorfalls waren zunächst unklar. Fernsehbilder zeigten Schüler, die von schwer bewaffneten Polizisten aus der Schule geleitet wurden. Zu sehen war auch ein Verletzter, der auf einer Trage zu einem Krankenwagen getragen wurde, sowie ein eintreffendes gepanzertes Fahrzeug mit Sondereinsatzkräften.

Rettungskräfte

Reuters

Die örtliche Polizei rief die Bevölkerung auf, die Gegend um die Schule zu meiden. Auf den Fernsehbildern waren Polizisten in Helmen und kugelsicheren Westen sowie mit Schnellfeuerwaffen zu sehen, die rund um die Schule postiert waren. Schießereien kommen an US-Schulen regelmäßig vor, dabei gibt es immer wieder Verletzte und Tote.

US-Präsident Donald Trump meldete sich bereits zu Wort: „Meine Gebete und meine Anteilnahme sind bei den Familien der Oper der furchtbaren Florida-Schießerei", schrieb er auf dem Kurznachrichtendienst Twitter: „Kein Kind, kein Lehrer oder irgendjemand anderer sollte sich in einer amerikanischen Schule unsicher fühlen.“