Treffen Trump - Kim: Schweden will helfen

Schweden hat sich als Vermittler bei möglichen Gesprächen zwischen den USA und Nordkorea über das umstrittene Atomprogramm des asiatischen Landes angeboten. „Wenn wir irgendwie aushelfen können, werden wir es tun“, sagte Ministerpräsident Stefan Löfven gestern in Luxemburg nach Angaben der Nachrichtenagentur TT. Wie genau Schwedens Hilfe aussehen könnte, ließ er offen.

Man wolle abwarten, bis das Land darum gebeten werde, sagte Löfven. Die schwedische Zeitung „Dagens Nyheter“ berichtete unter Berufung auf anonyme Quellen, Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho werde bald seine schwedische Amtskollegin Margot Wallström treffen. Ein Sprecher Wallströms kommentierte diesen Bericht nicht. Er betonte aber, Schweden sei wie andere Länder an einer friedlichen Lösung des Konflikts interessiert.

Botschaft seit 1970er Jahren in Pjöngjang

Löfven verwies darauf, dass sein Land seit den frühen 1970er Jahren eine Botschaft in Pjöngjang unterhalte und dort auch die Interessen der USA vertrete. Man müsse aber bedenken, dass die Hauptakteure in dem Konflikt die beiden Koreas sowie die USA und China seien. „Sie müssen eine Basis finden, um voranzukommen“, zitierte TT den Regierungschef weiter.