US-Ankläger wollen Todesstrafe für Florida-Schützen

Die Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat Florida strebt die Todesstrafe für den 19-jährigen Schützen an, der im Februar an einer Schule 17 Menschen getötet hatte. Das geht aus einem von den Strafverfolgern bei Gericht eingereichten und heute veröffentlichten Dokument hervor. Der Angreifer Nikolas Cruz ist wegen 17-fachen Mordes und 17-fachen Mordversuchs angeklagt.

Schüler planen indes für morgen eine landesweite Aktion, um der 17 Toten des Schulmassakers von Florida zu gedenken. Unter dem Motto „Enough“ (Genug) werden Schüler und Studenten dabei um 10.00 Uhr Ortszeit ihre Klassenzimmer für 17 Minuten verlassen. Jede Minute ist einem der Opfer von Parkland gewidmet. Die Jugendlichen wollen mit diesen „Walkouts“ nicht nur an die Opfer erinnern, sondern auch für strengere Waffengesetze demonstrieren.