Zu früh zurück aus Afrika: Störche landen im Schnee

Eine böse Überraschung erleben die Störche, die derzeit aus den warmen Ländern zurückkehren: In Europa erwartet sie klirrende Winterkälte anstelle des gewohnten Frühlings. In Rumänien werden dieser Tage viele dieser Zugvögel beobachtet, die auf verschneiten Feldern nach Nahrung suchen oder mit aufgeplustertem Gefieder in ihren eingeschneiten Nestern sitzen.

Bevölkerung zur Hilfe aufgerufen

Die Ornithologische Gesellschaft in Bukarest rief die Bevölkerung auf, den Störchen zu helfen - allerdings nur wenn diese offensichtlich in Not sind. Ein Storch, der nicht im Nest sitze und keine Angst habe, sich Menschen zu nähern, brauche Hilfe, teilte die Organisation mit. Diese Tiere solle man möglichst mit rohen Fischstücken füttern oder mit Nüssen und Obst - aber auf keinen Fall mit Brot, erklärten die Ornithologen weiter.

Sollte der Storch so sehr unterkühlt sein, dass er sich nicht mehr bewegen könne, dürfe man ihn ins Haus nehmen, sofern man ihn in einem separaten Raum unterbringen kann. Denn das Tier könne aggressiv werden, sobald es zu sich komme.