Behörde verhindert Yogakurse mit Ziegen in New York

Die New Yorker Gesundheitsbehörde hat Yogakurse mit Ziegen in der Millionenmetropole vorerst verhindert. Ein Yogastudio aus einem kleinen Ort rund vier Autostunden nördlich von New York hatte den vor zwei Jahren im US-Bundesstaat Oregon entstandenen Trend für einige Wochen nach Brooklyn bringen wollen.

Ziegenyoga

APA/AFP/Mark Ralston

Kurz vor dem ersten geplanten Kurs mussten heute die Veranstalter den Termin jedoch absagen, weil sie keine Erlaubnis der Gesundheitsbehörde erhalten hatten.

„Direkter Kontakt mit bestimmten Tieren verboten“

„Ziegenyoga ist neu für New York, und deswegen ist auch der Prozess für die Beantragung einer Erlaubnis dafür neu“, hieß es von den Veranstaltern, die allen Ticketbesitzern das Geld zurückgaben.

Anfangs seien sie sehr optimistisch gewesen. „Aber nach Wochen der Kommunikation und des Nachdenkens haben wir das Gefühl, dass das Konzept von Ziegenyoga im Rahmen der Gesetze der Stadt momentan einfach nicht möglich ist.“ Eine Erlaubnis sei nicht möglich gewesen, weil „wir direkten Kontakt mit bestimmten Tieren verbieten“, hieß es von der Gesundheitsbehörde.

Beim Ziegenyoga, das schon an vielen vor allem ländlichen Standorten in den USA angeboten wird, laufen die Tiere zwischen den Teilnehmern herum, kuscheln mit ihnen oder klettern auf sie. Das soll die Teilnehmer beruhigen und entspannen.