Wasserbüffel verirrten sich auf deutsche Autobahn

Fünf Wasserbüffel haben auf der deutschen A3 zwischen dem Dreieck Langenfeld und Kreuz Leverkusen für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. Es sei mit größeren Behinderungen auch noch im Berufsverkehr zu rechnen, sagte ein Sprecher der Polizei Köln heute Früh. Zuerst hatte der WDR darüber berichtet.

Die Tiere, darunter eine Kuh und zwei Kälber, waren nach Angaben des Sprechers gestern Abend von einer Weide in Leverkusen ausgebrochen und zwischen der Anschlussstelle Opladen und dem Kreuz Leverkusen auf die Fahrbahn gelaufen. Die Polizei sperrte die Autobahn in beide Richtungen. Mit Hilfe zweier Lastwagen, die auf der Autobahn im Stau standen, und mehreren Streifenwagen kesselte sie die Tiere ein.

Weil es nicht gelang, die Büffel von der Fahrbahn zu bringen, habe man die Tierärztin des Kölner Zoos informiert. Sie betäubte die Tiere, die zwischen wartende Autos gelaufen waren. Mit einem Kran der Feuerwehr Köln und der Hilfe eines ortsansässigen Landwirts sollten die Büffel abtransportiert werden. Am frühen Morgen sei die Sperrung in eine Fahrtrichtung wieder aufgehoben worden, wie der Sprecher sagte. In Richtung Frankfurt sollte ein künstlicher Fahrstreifen eingerichtet werden.