Mexikanischer Journalist in Auto erschossen

In Mexiko ist ein TV- und Radiojournalist getötet worden. Juan Carlos Huerta wurde laut Zeugenaussagen erschossen, als er in seinem Auto in der Nähe seines Wohnorts unterwegs war, wie der Staatsanwalt von Tabasco, Fernando Valenzuela, gestern sagte. Ein anderes Fahrzeug habe dem Auto den Weg abgeschnitten. Am Tatort seien zwei Patronenhülsen gefunden worden, so Valenzuela.

Ermittler untersuchen das Auto, in dem der Journalist Juan Carlos Huerta erschossen wurde

APA/AFP/Carlos Perez

Huerta war in Tabasco für seine Arbeit bekannt. Nach Angaben mexikanischer Medien war er seit mehr als 30 Jahren Journalist. Er bedauere den Tod Huertas sehr, sagte Tabascos Gouverneur Arturo Nunez.

13 Journalisten allein im Vorjahr getötet

Der Angriff auf den TV- und Radiojournalisten in Tabasco fiel genau auf den Jahrestag des Attentats auf den landesweit bekannten Reporter Javier Valdez im vergangenen Jahr. Valdez war in Culiacan im Bundesstaat Sinaloa erschossen worden.

Im vergangenen Jahr wurden in Mexiko nach Angaben der Internationalen Journalistenföderation 13 Reporter und Medienschaffende getötet - so viele wie nirgendwo sonst. Bei Huerta handelt es sich um den vierten getöteten Journalisten in diesem Jahr.