Belgier machen gegen Pensionsreform mobil

Allein in der belgischen Hauptstadt Brüssel sind heute mehrere zehntausend Menschen gegen die Pensionspläne der Regierung auf die Straße gegangen.

Der Protest, der sich unter anderem gegen die geplante Anhebung des Mindestpensionsalters auf 67 richtet, macht sich auch bei regionalen Verkehrsbetrieben, im Schulwesen, der Post und anderen öffentlichen Einrichtungen bemerkbar.

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Betroffen sind auch Einrichtungen der EU. Im Hafen von Antwerpen können Medienberichten zufolge bereits seit gestern Abend Hochseefrachter weder ein- noch auslaufen.

Nach Angaben des Nachrichtenportals Flandern Info „haben die Schleusenwärter im Antwerpener Hafen ihre Arbeit quasi niedergelegt“. Pensionsminister Daniel Bacquelaine verteidigte gegenüber RTBF-Radio die Reformpläne als „unbedingt notwendig“ und sah das Vorhaben als gerecht und ausgeglichen an.