Zuckerberg im EU-Parlament: Hinter verschlossenen Türen

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich nach Angaben von EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani im Datenskandal um Cambridge Analytica bereiterklärt, persönlich im Europaparlament auszusagen. Zuckerberg werde so schnell wie möglich - vielleicht schon in der kommenden Woche - nach Brüssel kommen, teilte Tajani gestern im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Nicht öffentlich wie in Washington

„Unsere Bürger verdienen eine volle und detaillierte Erklärung“, sagte Tajani weiter. Zuckerberg solle unter anderem Vorsitzende der EU-Parlamentsfraktionen treffen. Aber: Die Anhörung wird offenbar nicht öffentlich sein. Zumindest bedauerte der ÖVP-Europaabgeordnete Heinz K. Becker das. „Ich bedauere, dass Zuckerberg nicht genauso wie im US-Kongress vor allen Abgeordneten aussagen muss. Nicht zuletzt deshalb, weil Facebook viel mehr europäische User hat als US-amerikanische.“