Zeichen stehen auf einheitliche EU-Linie zu Iran-Abkommen

Die EU-Staats- und -Regierungschefs haben sich bei ihrem Gipfel im bulgarischen Sofia offenbar auf eine gemeinsame Strategie nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran verständigt.

Wie es gestern Abend hieß, will die Union an dem Abkommen festhalten, solange sich auch der Iran an seine Bestimmungen hält. Gleichzeitig sollten Wege gesucht werden, um europäische Unternehmen vor den Auswirkungen von wiedereingeführten US-Sanktionen gegen Teheran zu schützen.

Darüber hinaus wolle die EU Bedenken wegen der Rolle des Iran im Nahen Osten sowie wegen des Programms zur Entwicklung ballistischer Raketen ansprechen, hieß es weiter unter Berufung auf EU-Diplomaten. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag vor einer Woche den Ausstieg aus dem 2015 vereinbarten Atomabkommen verkündet. Es soll den Bau von Atomwaffen verhindern.