Israel räumt Siedlung im Westjordanland

Die israelische Polizei hat gestern mehrere Häuser in einer illegalen Siedlung im besetzten Westjordanland geräumt. Nach Berichten von AFP-Reportern verbarrikadierten sich noch Dutzende junge Männer im letzten von 15 Häusern südlich von Jerusalem, die infolge eines Gerichtsurteils aus dem Februar bis zum 15. Juni geräumt sein müssen.

Demnach warfen einige der Männer Steine und Wasserflaschen aus Plastik vom Dach, um gegen die Räumung zu protestieren. Sie mussten einzeln aus dem Haus gebracht werden. Die 15 Häuser waren ohne die notwendigen Genehmigungen in dem Palästinensergebiet gebaut worden. Nach internationalem Recht sind sämtliche jüdische Siedlungsaktivitäten in den Palästinensergebieten illegal. Die israelische Regierung unterscheidet dagegen zwischen von ihr genehmigten und illegalen Siedlungen.