Unglücksbrücke in Kolumbien gesprengt

Jene Brücke in Kolumbien, bei deren Bau im Jänner neun Arbeiter getötet wurden, ist nun gesprengt worden. Aus noch unbekannten Gründen stürzte ein rund 280 Meter langes Stück in die Tiefe. Die an Stahlseilen befestigte Autobrücke sollte über eine Gesamtlänge von 446 Metern ein Tal überspannen.

Die Chirajara-Brücke, rund 100 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Bogota, sollte im März eröffnet werden und Bogota auf kürzerem Weg mit Villavicenio verbinden. Zum Zeitpunkt des Einsturzes der Stahl- und Betonkonstruktion im Jänner befanden sich rund 20 Arbeiter auf der Baustelle.