"Übersehene" Anzeige gegen Strasser immer fragwürdiger

Die E-Mails zu parteipolitischen Postenvergaben unter Ex-Innenminister Ernst Strasser (ÖVP) und die fehlenden Ermittlungen zu Vorwürfen des Amtsmissbrauchs haben eine neue Welle der Kritik ausgelöst.

Wie der Staatsanwalt die 150-Seiten-Anzeige - nach seinen Worten - "übersehen" konnte, ist offen. Denn gestern meldete sich der "Falter"-Journalist zu Wort, der die E-Mails an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet hatte. Er habe wiederholt nach den Ermittlungen in der Causa Strasser gefragt. Geschehen sei allerdings nichts.

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