Ukraine-Krieg

Das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) würde Importzölle einem Embargo auf russisches Öl vorziehen.

„Importzölle dürften im Vergleich zu einem Ölembargo mehrere Vorteile aufweisen. Durch eine graduelle Erhöhung verläuft die Anpassung der heimischen Wirtschaft über Preiseffekte besser als über eine unmittelbare Mengenreduktion“, erklärte das Institut zu einer heute veröffentlichten Analyse.

Importzölle könnten im Gegensatz zu einem Embargo flexibel und strategisch auf die wirtschaftliche und politische Dynamik des Konflikts abgestimmt werden und führten in der EU neben höheren Preisen auch zu Zolleinnahmen.

Als Folge eines Embargos oder einer Einführung eines äquivalenten Importzolles lassen Simulationsergebnisse das WIFO für Österreich kurzfristig einen Anstieg der Inflationsrate um 0,5 bis 0,75 Prozentpunkte und eine Senkung der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent erwarten.

Innerhalb der EU ist die Importabhängigkeit von russischen Öllieferungen sehr unterschiedlich. Für Österreich ist Kasachstan das wichtigste Herkunftsland von Rohöl. Im Falle von russischen Gegenmaßnahmen seien EU-Ölimporte aus anderen GUS-Ländern wie Kasachstan gefährdet, so das WIFO.

Seit Kriegsbeginn in der Ukraine sind in Griechenland gut 30.000 ukrainische Flüchtlinge eingetroffen. Darunter seien 7.715 Minderjährige, wie das Bürgerschutzministerium heute mitteilte. Zudem sind im EU-Land Zypern nach Berichten des staatlichen zypriotischen Rundfunks 15.000 Menschen aus der Ukraine aufgenommen worden.

In beiden Ländern erhalten die Menschen im Schnellverfahren für die folgenden zwölf Monate eine Sozialversicherungs- und Steuernummer sowie eine Arbeitserlaubnis. Etliche der Flüchtlinge hätten für die Sommersaison bereits Arbeit im Tourismussektor auf den Urlaubsinseln gefunden, berichtete die Athener Wirtschaftspresse. Die griechische Tourismus-Branche beklagt seit Saisonbeginn Arbeitskräftemangel – etwa 55.000 Stellen sollen unbesetzt sein, vor allem Servicekräfte werden gesucht.

Das Atomkraftkosortium Fennovoima hat seinen Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung für ein sechstes finnisches Atomkraftwerk vorerst zurückgezogen. Das Unternehmen teilte die Entscheidung heute mit, nachdem es vor drei Wochen den Auftrag mit dem russischen AKW-Konzern Rosatom für die Errichtung eines Reaktors im nordfinnischen Pyhäjoki gekündigt hatte.

Letzte Abwicklungsarbeiten an der geplanten Baustelle würden noch in den kommenden Wochen durchgeführt. Danach wolle man sich auf die Instandhaltung des Areals konzentrieren, hieß es in der Aussendung seitens Fennovoima. Mit den Mitarbeitern seien Verhandlungen geplant. Es wird mit zahlreichen Kündigungen gerechnet.

Standort soll erhalten bleiben

Mit der Instandhaltung des Areals will Fennovoima sicherstellen, dass der Standort des projektierten AKW mit dem Namen „Hanhikivi 1“ für ein mögliches neues Projekt mit anderen, beispielsweise westlichen Atomkraftunternehmen erhalten bleibt.

Fennovoima hatte die Kündigung des mehrere Milliarden Euro schweren Vertrages mit Rosatom Anfang Mai mit Lieferverzögerungen und erhöhtem Risiko wegen des Ukraine-Krieges begründet. Der russische Konzern wies diese Begründung wenige Tage später zurück und kündigte eine Schadenersatzklage an.

Einen Job zu bekommen gestaltet sich für einige ukrainische Flüchtlinge schwierig. Firmen in Wien sind gewillt, Geflüchtete anzustellen – die Bürokratie würde aber bremsen. Von den rund 15.000 erwachsenen Flüchtlingen sind momentan knapp 880 Personen in einem Arbeitsverhältnis

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COV Inland

Das Gesundheits- und das Innenministerium haben 2.177 neu registrierte Coronavirus-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden (Stand: heute, 9.30 Uhr) gemeldet. Diese Zahlen meldeten die Bundesländer an den nationalen Krisenstab.

18.607 Menschen verstarben bisher am oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus. 596 infizierte Personen werden derzeit in einem Spital behandelt, 57 davon auf Intensivstationen.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Erklärung zur Zählweise und weiteren Fragen in ORF.at/corona

AGES: 7-Tage-Inzidenz bei 231,5

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 231,5 (Stand: gestern, 14.00 Uhr).

Am höchsten ist die Zahl in Wien (333,6), gefolgt von Niederösterreich (259,1). Am niedrigsten ist der Wert in Kärnten (165,3) und der Steiermark (167,0).

Das Berichtsschema der AGES zeigt die Zahlen vom Vortag – wie die Meldung der Ministerien. Wesentlicher Unterschied zu den Ministeriumsmeldungen: Laborbestätigte Fälle, Tote etc. werden nicht zum Meldezeitpunkt dargestellt, sondern zum Diagnose- bzw. Sterbedatum. In der Darstellung in ORF.at wird auch täglich transparent gemacht, welchen Tagen die neu gemeldeten Fälle zugeordnet werden.

Fast 15 Prozent der seit Ausbruch der Pandemie bis Ende März 2022 in den heimischen Krankenhäusern stationär aufgenommenen Covid-Patientinnen und -Patienten haben die Krankheit nicht überlebt.

Im intensivmedizinischen Bereich (ICU) starben 34,5 Prozent der schwerkranken Patientinnen und Patienten. Die Omikron-Welle hat die Infektionszahlen mit Jahresbeginn zwar deutlich in die Höhe getrieben – zugleich ist aber die Sterblichkeit in den Spitälern markant zurückgegangen.

Jüngsten Zahlen der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) zufolge reduzierte sich zwischen Anfang Jänner und Ende März die Letalität bei hospitalisierten CoV-Kranken auf 8,6 Prozent. Auf den Intensivstationen lag die Sterblichkeit bei 25,4 Prozent.

Fast die Hälfte der Todesfälle auf Normalstationen

Fast die Hälfte aller seit Pandemiebeginn verzeichneten Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 – exakt 47 Prozent – betraf Menschen, die ausschließlich auf Normalstationen gepflegt wurden. Auf den ICU-Bereich entfielen 25 Prozent, 28 Prozent verstarben außerhalb von landesfondsfinanzierten Krankenanstalten.

Seit Ausbruch der Pandemie wurden in Österreich drei Prozent aller positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Personen in einem Krankenhaus behandelt. 0,49 Prozent brauchten ein Intensivbett, wobei der Anteil der Männer mit 0,64 Prozent deutlich über jenem der Frauen (0,35 Prozent) liegt.

Omikron-Welle: Verweildauer in Spital gesunken

Die durchschnittliche Verweildauer auf Intensivstationen betrug 13,1 Tage. Seit der Dominanz der Omikron-Variante ist sie spürbar zurückgegangen. Im Schnitt führte eine Spitalsaufnahme im Zusammenhang mit CoV von Jänner bis Februar 2022 zu einem achttägigen Krankenhausaufenthalt.

Inland

Die Freiheitliche Susanne Fürst scheint sich für eine Bundespräsidentschaftskandidatur in Stellung zu bringen. So kritisierte sie heute vor Beginn der Befragungen im ÖVP-Untersuchungsausschuss, wo sie zum blauen Team gehört, Amtsinhaber Alexander Van der Bellen. Auf die Frage nach einer Kandidatur meinte sie: „Ich gehöre offenbar zum engeren Kreis der Kandidaten“, die sich Parteichef Herbert Kickl überlegt habe. Eine Entscheidung werde es „in absehbarer Zeit“ geben.

Fürsts Kritik betraf konkret Van der Bellens Aussagen in der ZiB2 von gestern. Dort hatte der Bundespräsident das Verhalten der freiheitlichen Hauptdarsteller im „Ibiza-Video“ kritisiert, in der ÖVP-Inseratenaffäre gelte für das Staatsoberhaupt hingegen die Unschuldsvermutung. Es sei „sehr überraschend, wie er ganz offensichtlich mit unterschiedlichen Maßstäben hantiert“, so die blaue Abgeordnete.

Dass sie sich ausgerechnet vor den Befragungen im U-Ausschuss zum Justizstreit ungefragt auf Van der Bellen einschießt, fand Fürst nicht ungewöhnlich. Die Aussagen des Bundespräsidenten hätten ja Ausschussthemen betroffen, argumentierte sie. Wer nun aus den blauen Reihen gegen Van der Bellen antreten soll, sei auch intern noch offen, betonte sie. Gefragt sei „ein guter Kandidat“, der sich Themen inhaltlich stellt, egal ob männlich oder weiblich.

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Im ÖVP-Korruptions-U-Ausschuss steht diese Woche einmal mehr die Justiz im Fokus. Erörtert werden soll das Umfeld von Ressortchefin Alma Zadic (Grüne), die Auskunftspersonen wurden von der ÖVP geladen – derzeit steht Justizsektionschefin Barbara Göth-Flemmich Rede und Antwort. Die ÖVP will herausarbeiten, dass es seitens des suspendierten Justizsektionschefs Christian Pilnacek oder der „ÖVP-Netzwerke“ zu keiner politischen Einflussnahme auf die Justiz gekommen sei. Die Opposition sagte, der ÖVP gehe es heute einzig und allein darum, „ihr Narrativ“ herauszuarbeiten.

Göth-Flemmich ist seit 1997 im Justizministerium tätig, seit 2004 war sie für internationales Strafrecht zuständig. Nach 16 Jahren in dieser Position wurde sie im August 2020 Leiterin der für die Prüfung staatsanwaltschaftlicher Vorhabensberichte zuständigen Sektion Einzelstrafsachen – als Zadic die Strafrechtssektion nach anhaltender Kritik am damaligen Sektionschef Christian Pilnacek teilte (in Einzelstrafsachen und Legistik). Er wurde später in seiner Leitungsfunktion in der Legistiksektion suspendiert.

Barbara Göth-Flemmich im U-Ausschuss, ÖVP Untersuchungsausschuss
ORF.at/Lukas Krummholz

„Innere Gewaltenteilung“ wiederhergestellt

Zadic habe damit die „innere Gewaltteilung“ wiederhergestellt. So sei gewährleistet worden, dass es zu keinen Interessenskonflikten mehr komme. Die Leitung der Sektion Legistik sei mit Kontakt zu Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft verbunden. Durch die Trennung dieses Bereichs von der Fach- und Dienstaufsicht über die Staatsanwaltschaften sei die „Gewaltenteilung“ gewährleistet.

Vor ihrem Gang in die Sektion Einzelstrafsachen war Göth-Flemmich auch als Vertretung von Pilnacek tätig. Von Konflikten Pilnaceks mit Zadic könne sie nichts berichten, dazu habe sie keine Wahrnehmung, wie sie sagte. Auch gefragt wurde nach dem Verhältnis zwischen Justizministerium, Staatsanwaltschaft Wien und der Wirtschafts- und Korruptionsanwaltschaft (WKStA). Hierzu sagte die Auskunftsperson kaum etwas – nur so viel: Ihr sei bekannt, dass die Dienst- und Fachaufsicht zur Causa „Ibiza“ nicht von der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien ausgeübt werde.

„Keine Wahrnehmung“ zu „System Pilnacek“

„Gibt es ein System Pilnacek in der Justiz?“, wollte ÖVP-Fraktionsführer Andreas Hanger wissen. Sie habe diesbezüglich „keine Wahrnehmung“, so Göth-Flemmich. Ob sie Wahrnehmungen zu „schwarzen oder türkisen Netzwerken“, habe, fragte Hanger zudem. Wiederum „keine Wahrnehmung“. Und, so Göth-Flemmich: In der Justiz habe kein Standing, wer sich politisch exponiere. Hanger hatte im Vorfeld der Befragung davon gesprochen, seitens „Pilnacek oder durch ÖVP-Netzwerke“ sei keine Beeinflussung ausgeübt worden, sondern „direkt durch Ministerin Zadic“.

Hanger machte auch das Verfahren gegen Pilnacek und Fuchs in Innsbruck zum Thema. Das wird ja ebendort geführt, um den Anschein einer strukturellen Befangenheit zu vermeiden. Aus Hangers Sicht ist nicht verständlich, dass dort ein Staatsanwalt aus Wien dienstzugeteilt sei. Dazu könne sie aber nichts sagen, so Göth-Flemmich.

„Suggestivfragen der ÖVP“

Wiederholt übte die Opposition im Zuge der Befragung Kritik an den „Suggestivfragen der ÖVP“. SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer sprach in Hinblick auf Ladungen auf Wirken der ÖVP von einem „interessanten Experiment“, die ÖVP wolle zeigen, dass Pilnacek und der OStA-Leiter Fuchs „alles richtig gemacht“ hätten. Das sehe man seitens der SPÖ grundlegend anders.

NEOS-Fraktionsvorsitzende Stephanie Krisper verwies auf eine „völlig andere Wahrnehmung der ÖVP“, das Narrativ sei ein „völlig anderes“ als jenes der anderen Parteien. Kritik übte Krisper am mangelnden Reformfortschritt seitens des Ministeriums. „Mittlerweile leidet das Ansehen der Justiz“, es müsse einen „Neustart“ geben. Göth-Flemmich sei noch nicht so lange in ihrer Position, sie komme in den Akten kaum vor.

„Meine Erfindung“

Die FPÖ verwies auf den Umstand, dass eigentlich Wolfgang Sobotka befragt werden sollte, dieser habe das aber durch eine Reise zu Prinz Charles nach Großbritannien vereitelt, wie Mandatarin Susanne Fürst sagte. Die Auskunftspersonen seien der „ÖVP-Einladungspolitik geschuldet“. In einem Chat habe Pilnacek Göth-Flemmich als „seine Erfindung“ bezeichnet, damit werden man sich heute auch beschäftigen.

Vom Bund ist zuletzt mehr Geld für Unterstützungspersonal in Schulen angekündigt worden. Das wird zwar positiv aufgenommen, ein Problem ist damit allerdings noch nicht gelöst: der „dramatische“ Lehrermangel, wie es aus der Bildungsdirektion in Niederösterreich heißt.

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Ausland

In Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind bei einer Explosion in einem Restaurant zwei Menschen getötet und 120 verletzt worden. Es gebe 64 Leichtverletzte und 56 Menschen mit mittelschweren Verletzungen, teilte die Polizei mit. Die Explosion ereignete sich laut Polizei gestern. Die Fassaden von sechs Gebäuden wurden beschädigt.

Ein Zeuge sagte dem „National Newspaper“, dass er in der Mittagszeit zwei Explosionen gehört habe. Der zweite Knall sei sehr laut gewesen, die Fenster hätten gebebt und seien in einigen Gebäuden zerbrochen.

Die Behörden äußerten sich zu den Vorfällen nicht. In den Vereinigten Arabischen Emiraten besteht allerdings eine erhöhte Alarmbereitschaft, seitdem ein Drohnen- und Raketenangriff jemenitischer Rebellen am 17. Jänner drei Ölarbeiter in Abu Dhabi tötete.

Die „Partygate“-Affäre verfolgt den britischen Premierminister Boris Johnson mittlerweile seit Monaten. In Kürze soll ein Bericht zu den Feiern am Regierungssitz in der Londoner Downing Streets inmitten der Coronavirus-Pandemie veröffentlicht werden. Johnson ist unter Druck, und ausgerechnet jetzt tauchen neue Fotos auf, die den Regierungschef in bester Feierstimmung im Lockdown zeigen.

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Verurteilungen zum Tod und vollstreckte Hinrichtungen haben laut Amnesty International im Jahr 2021 weltweit zugenommen. Mindestens 579 Menschen wurden hingerichtet, davon waren 24 Frauen, heißt es in einem aktuellen Bericht der Menschenrechtsorganisation.

Bei Amnesty International sprach man von einer besorgniserregenden Zunahme von Todesurteilen und Hinrichtungen. Mit der Aufhebung von CoV-Maßnahmen hätten Gerichte im vergangenen Jahr wieder mehr Todesurteile gefällt.

Allerdings gab es auch Anlass zur Hoffnung: Trotz dieser Rückschläge stellte die Anzahl erfasster Hinrichtungen des vergangenen Jahres nach 2020 den zweitniedrigsten Hinrichtungsstand weltweit dar, den Amnesty seit 2010 aufgezeichnet hat. Vergleiche seien aber schwierig, wegen veränderter Methodologie, territorialer Verschiebungen bzw. fehlender Informationen aus vielen Ländern.

Keine Zahlen aus China

Für den Iran wurde 2021 die höchste Zahl an dokumentierten Hinrichtungen seit 2017 festgestellt. In Saudi-Arabien wurden doppelt so viele Menschen hingerichtet wie 2020, während die USA die geringste Zahl an Exekutionen seit 1988 hatten.

Im Amnesty-Bericht sind keine Zahlen aus China, Nordkorea und Vietnam enthalten, dort wurden vermutlich Tausende Todesurteile vollstreckt. Die Regierungen dieser drei Staaten halten Angaben zur Todesstrafe unter Verschluss und behandeln sie als Staatsgeheimnis, sodass eine unabhängige und genaue Überprüfung unmöglich ist.

Die Vereinigten Staaten haben laut einer FBI-Statistik im vergangenen Jahr mit 61 Amokläufen einen Anstieg der Gewalttaten von „aktiven Schützen“ um 52 Prozent im Vergleich zu 2020 verzeichnet. Die Zahl der Vorfälle sei im Vergleich zu 2020 deutlich gestiegen und habe den höchsten Stand seit über 20 Jahren erreicht, berichtete das FBI gestern.

Im vergangenen Jahr habe es infolge von Amokläufen 103 Tote und 140 Verletzte gegeben, heißt es in dem Bericht. 2021 war das siebenttödlichste Jahr seit Beginn der FBI-Aufzeichnungen im Jahr 2000. Es verzeichnete aber die meisten Angriffe dieser Art.

Der Vorfall mit den meisten Toten des Jahres 2021 war ein Schusswaffenangriff in einem Supermarkt in Boulder im US-Bundesstaat Colorado, bei dem zehn Menschen ums Leben kamen. In einer FedEx-Filiale in Indianapolis wurden acht Menschen getötet und sieben verwundet.

Die US-Behörde definiert eine Amokläuferin bzw. einen Amokläufer („active shooter“) als jemanden, der scheinbar wahllos Menschen an öffentlichen Orten tötet oder töten will. Das FBI wies darauf hin, dass von den Daten Gewalttaten im Zusammenhang mit Banden oder Drogen, Vorfälle, die als häusliche Gewalt definiert wurden, isolierte Geiselsituationen und Kreuzfeuer aus anderen kriminellen Handlungen ausgeschlossen sind.

Dschihadisten haben in Nigeria als Vergeltung für einen Militäreinsatz 30 Zivilistinnen und Zivilisten getötet. Milizenführer Babakura Kolo sagte heute, dass Mitglieder der Organisation Islamischer Staat (IS) in Westafrika am Samstag ein Dorf im Bundesstaat Borno nahe der Grenze zum Tschad angegriffen hatten. Die 30 Opfer waren nach seinen Angaben „Schrottsammler, die sich in der Region auf der Suche nach ausgebrannten Fahrzeugen befanden“.

Laut einem anderen Milizenführer, Umar Ari, beschuldigten die Dschihadisten die Menschen, die Armee über ihre Positionen in der Region informiert zu haben. Die Opfer hätten das „Pech gehabt, sich zu einem Zeitpunkt in der Gegend aufzuhalten, als die Terroristen den Tod ihrer beiden Kommandeure betrauerten, die bei einer Militäroperation getötet wurden“. In den vergangenen Wochen hatte die nigerianische Armee mehrere Dschihadistenführer bei Angriffen getötet.

IS in Westafrika hatte sich 2016 von Boko Haram abgespalten. Beide Gruppen greifen zunehmend Zivilpersonen an, denen sie vorwerfen, sie auszuspionieren. Die Gewalt der Dschihadisten hat seit 2009 mehr als 40.000 Menschenleben gefordert

Umwelt & Klima

Ein Quartett führender Demokratien im Indopazifikraum will bei einem Gipfeltreffen in Japan eine neue Initiative zur besseren Seeüberwachung anstoßen, mit der auch die illegale Fischerei bekämpft werden soll.

Das Weiße Haus erklärte heute, das gemeinsame Vorhaben der USA, Japans, Australiens und Indiens werde es ermöglichen, nahezu in Echtzeit eine „schnellere, weitreichendere und genauere“ Meeresüberwachung zu gewährleisten.

Die Daten würden auch Partnerstaaten in Südostasien, dem Indischen Ozean und den Pazifikinseln zur Verfügung gestellt werden, um für „einen freien und offenen Indopazifik“ zu sorgen, so das Weiße Haus.

Auch Schiffe, die ihre Positionsübertragung gezielt ausschalten, um nicht ertappt zu werden, sollen mit dem System besser geortet werden können. China wird häufig vorgeworfen, die illegale Fischerei in Territorialgewässern anderer Staaten zu tolerieren oder gar zu fördern.

Sport

WSG Tirol darf nach dem 2:1-Heimsieg gegen den LASK gestern Abend im Play-off-Halbfinale der Admiral Bundesliga weiter mit der ersten Europacup-Teilnahme der Vereinsgeschichte spekulieren. Für die Linzer nahm eine enttäuschende Saison hingegen ein bezeichnendes Ende, sie sind zum ersten Mal seit 2017/18 nicht international vertreten.

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Sechs Punkte Vorsprung auf Charles Leclerc hat Max Verstappen nach dem Sieg beim Grand Prix von Spanien am Sonntag nun erobert und zum ersten Mal in dieser Saison die WM-Spitze übernommen. Für den Weltmeister und seinen Herausforderer im Ferrari, der seinen Boliden erstmals diese Saison nicht über die Ziellinie brachte, bleibt es eng, zumal das Rennen genügend Redebedarf bot. Außerdem rückte Mercedes an die Spitzenreiter heran.

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Wirtschaft

Österreich weist in einem OECD-Vergleich bei der Steuer- und Abgabenquote den dritthöchsten Wert auf. Der „Steuerkeil“ lag laut der heute veröffentlichten „Taxing Wages“-Studie der OECD im Jahr 2021 in Österreich bei 47,8 Prozent. Der Keil repräsentiert die Differenz zwischen den Arbeitskosten des Arbeitgebers und dem Nettoverdienst (der dem Arbeitnehmer nach Abzug von Steuern und Abgaben bleibt). Im Schnitt der 38 OECD-Länder lag der Wert bei 34,6 Prozent.

Gegenüber dem ersten Pandemiejahr 2020 stieg der Steuerkeil in Österreich geringfügig um 0,37 Prozentpunkte. Für verheiratete Alleinverdienerpaare mit zwei Kindern betrug der Keil 34,1 Prozent, was dem siebenthöchsten Wert entspricht. Für verheiratete Doppelverdienerpaare mit zwei Kindern lag er bei 38,4 Prozent (sechsthöchster Wert).

Der Steuerkeil für Personen bzw. Haushalte mit Kindern ist im Allgemeinen niedriger als jener von Einzelpersonen ohne Kinder, da viele der OECD-Länder Haushalten mit Kindern einen Steuervorteil bzw. Geldleistungen gewähren, hieß es in der Studie.

Größer als in Österreich war der Keil 2021 laut der „Taxing Wages 2022“-Studie nur in Belgien (52,6 Prozent) und Deutschland (48,1). Betrachtet man den gesamten OECD-Raum, so haben steigende Haushaltseinkommen in Verbindung mit dem Auslaufen pandemiebedingter Hilfen in den meisten der 38 OECD-Länder im Vorjahr zu einem Anstieg der effektiven Steuer- und Abgabenbelastung auf Erwerbseinkommen geführt.

Die Ferienwohnungsplattform Airbnb stellt ihr Geschäft in China weitgehend ein. Das Unternehmen wird für Besucherinnen und Besucher in China keine Unterkünfte oder „Erlebnisse“ mehr anbieten, wie die Nachrichtenagentur AFP meldete. Nutzerinnen und Nutzer aus China sollen jedoch weiterhin Unterkünfte im Ausland buchen können.

Airbnb startete sein Geschäft in China vor sechs Jahren. Seitdem hatte die Firma dort etwa 25 Millionen Kundinnen und Kunden. Nach Angaben des Unternehmens machten Buchungen in China in den letzten Jahren aber nur ein Prozent aller Buchungen weltweit aus.

Die Plattform kämpft in China mit starker Konkurrenz. In den vergangenen Jahren erschwerten zudem die strengen Abschottungsmaßnahmen der chinesischen Regierung in der Coronavirus-Pandemie das Geschäft.

Airbnb geht davon aus, dass sich das vor der Pandemie boomende Reisegeschäft mit chinesischen Kundinnen und Kunden im Ausland wieder erholen wird, sobald die Behörden die Grenzen wieder öffnen.

An den Tankstellen haben sich die Preise für Diesel und Benzin einander wieder angenähert. Teilweise ist Diesel sogar wieder etwas günstiger. Das hat laut Wirtschaftskammer Steiermark mit dem „Sondereffekt Deutschland“ zu tun, wo demnächst eine Mineralölsteuersenkung bevorsteht.

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Die heimischen Bauern und Bäurinnen kämpfen derzeit mit Absatzproblemen. Betroffen sind auch Tiroler Bioprodukte. Das Gemüse bleibt nämlich erntereif auf den Feldern liegen. Der Grund: Kunden und Kundinnen entschieden sich wegen der Teuerung für konventionell angebautes Gemüse.

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Chronik

Unwetter haben heute in mehreren Bezirken Kärntens zu Feuerwehreinsätzen geführt. Im Zentralraum und im Bezirk Wolfsberg gab es Überflutungen und blockierte Straßen durch umgestürzte Bäume oder Murenabgänge.

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Erneut heftige Unwetter in Tirol

Auch in Tirol gingen erneut heftige Unwetter nieder. Betroffen waren die Alpennordseite, das Unterland und Osttirol. Zahlreiche Keller und Tiefgaragen mussten ausgepumpt werden. Das Hahntennjoch wurde wegen Starkregens gesperrt.

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Ein Mann hat in der Maxingstraße in Wien-Hietzing gestern bei Grabungsarbeiten einen historischen Fund gemacht: eine circa 15 Zentimeter große Kanonenkugel aus der Zeit der „Zweiten Türkenbelagerung“ (1683).

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In Linz soll gestern ein Mann seine Partnerin mit einem Messer attackiert und schwer verletzt haben. Die Polizei bestätigte den Vorfall, die Ermittlung der genauen Umstände dauere aber noch an, so eine Polizeisprecherin heute.

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Eine 25-jährige Frau hat gestern Abend ihren Freund angezeigt. Dieser soll sie misshandelt und mit dem Kopf mehrmals gegen Möbel gestoßen haben. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann schon öfter gewalttätig war. Er wurde aus der Wohnung in Klagenfurt weggewiesen.

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Ein 18-jähriger Probeführerscheinbesitzer ist gestern Abend einer Polizeistreife im Mölltal (Kärnten) davongefahren. Mit bis zu 100 km/h war er im Ortsgebiet und bis zu 200 km/h im Freiland unterwegs. Die Polizei verlor ihn aus den Augen, traf ihn dann aber zu Hause an. Der 18-Jährige war stark betrunken.

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Ein Geldregen aus einem Hochhaus in Mainz hat die Polizei beschäftigt. Zahlreiche vom Wind verwehte Geldscheine wurden unter anderem von Anwohnern und der Feuerwehr geborgen, wie die Beamten heute mitteilten. Der Mitteilung zufolge ereignete sich der Vorfall gestern im Stadtteil Lerchenberg. Noch immer werden vereinzelt Geldscheine abgegeben – die Summe war insgesamt bereits fünfstellig.

Nach dem Besitzer wurde gefahndet. Trotz Befragungen der Anwohner konnte er zunächst nicht gefunden werden. Unklar war auch, woher das Geld stammte. Es soll an ein Fundbüro übergeben werden, wenn kein Besitzer gefunden wird. Die Beamten wiesen darauf hin, dass gefundene Geldscheine abzugeben sind, weil eine Fundunterschlagung mit einer Geld- oder Haftstrafe geahndet werden kann.

Science

Ein radikales Umdenken in Bezug auf den Autoverkehr in der Stadt fordert die Stadtforscherin Katja Schechtner. Anlässlich der heute startenden Zukunftskonferenz der BOKU plädiert sie für mehr Homeoffice – und Rikschas als Transportmittel.

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Gesundheit

Das Rote Kreuz hat heute dringend zur Blutspende aufgerufen. Aktuelle CoV-19 Infektionen und Unsicherheiten, ab wann man wieder spenden darf, nachgeholte Urlaube und Freizeitaktivitäten sowie eine gewisse Pandemiemüdigkeit seien für den niedrigen Lagerstand verantwortlich.

Zusätzlich hätten die Krankenhäuser vermehrten Bedarf an Blutkonserven, da verschobene Operationen nachgeholt werden. „Wir beobachten, dass unsere Blutspendeaktionen aktuell leider nur recht schwach besucht werden und der Lagerstand zunehmend ein besorgniserregendes Niveau erreicht,“ sagte Bundesrettungskommandant Gerry Foitik.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betrachtet eine Eindämmung der Affenpocken weiterhin als möglich, auch wenn sie den jüngsten Ausbruch außerhalb Afrikas als außergewöhnlich einstuft. Es würden weitere Treffen anberaumt, um die zuständigen Behörden in verschiedenen Ländern bei der Bekämpfung der Krankheit zu unterstützen und zu beraten, teilte die UNO-Gesundheitsorganisation heute mit.

Seitdem am 7. Mai erstmals ein Fall außerhalb Afrikas und damit des üblichen Verbreitungsgebiets gemeldet wurde, seien 131 Erkrankungen bestätigt und weitere 106 Verdachtsfälle registriert worden. Die Krankheit verläuft in der Regel mild.

Zuvor hatte die WHO erklärt, sie sehe derzeit keine Notwendigkeit von Massenimpfungen gegen Affenpocken. Maßnahmen wie Hygiene und präventives Sexualverhalten würden helfen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die Impfstoffbestände seien relativ begrenzt, so die WHO. Am selben Tag teilte die US-Seuchenbehörde CDC mit, dass die USA mit der gezielten Ausgabe von Impfstoffen starteten.

Religion

Ein externer Untersuchungsbericht hat eine Vielzahl von sexuellen Übergriffen in den Reihen der Southern Baptist Convention (SBC), der größten protestantischen Glaubensgemeinschaft in den USA, bestätigt. Opfer von Missbrauch, die Übergriffe gemeldet hatten, seien auf Widerstand, Blockaden und offene Feindseligkeit gestoßen, hieß es in dem Bericht.

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Die Church of Scotland erlaubt künftig ihren Pfarrerinnen und Pfarrern, gleichgeschlechtliche Paare zu trauen. Das entschied die Generalversammlung der schottischen Protestanten gestern in Edinburgh. Geistliche könnten sich entscheiden, ob sie die Zeremonie vornehmen wollen oder nicht.

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Kultur

Schauspieler Horst Sachtleben ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Das teilte seine Agentur heute unter Berufung auf Sachtlebens Ehefrau Pia Hänggi mit. Zu den bekanntesten Rollen des Schauspielers gehörte die des Bischof Rossbauer in der ARD-Serie „Um Himmels Willen“. Seit 2002 hatte Sachtleben an der Seite von Fritz Wepper dem Ensemble des TV-Dauerbrenners angehört, der im vergangenen Jahr endete.

Horst Sachtleben, 2006
APA/AFP/Josch

Im Zuge der Pandemie zog Sachtleben sich aus dem Beruf zurück. „Die ganzen Vorschriften und die Angst vor Ansteckung haben mir den Entschluss erleichtert“, sagte er der dpa anlässlich seines 90. Geburtstages im September 2020.

„Ich hatte ein gutes Leben und versuche, die Zeit, die mir noch bleibt, voll zu nutzen und zu genießen“, sagte er damals. Der gebürtige Berliner war 47 Jahre lang mit der Schauspielerin Hänggi verheiratet und lebte in der Nähe von München. „Ich genieße den Garten und das Zusammensein mit meiner Frau, die gut für mich sorgt. Mir mangelt es an nichts!“, sagte er 2020.

Sachtleben studierte laut seiner Agentur Theaterwissenschaften in Berlin und nahm parallel Schauspielunterricht. Es folgten Engagements an deutschsprachigen Bühnen wie in Berlin, Zürich, Bonn und München.

Knapp ein Jahr vor dem Kinostart ist der erste Trailer für den Actionfilm „Mission: Impossible 7 – Dead Reckoning Part 1“ im Netz. Das Hollywood-Studio Paramount Pictures veröffentlichte gestern das zweiminütige Video, gespickt mit waghalsigen Stunts.

Innerhalb weniger Stunden wurde der Trailer einige Millionen Mal angeklickt. Der siebente Teil der „Mission: Impossible“-Reihe von Regisseur Christopher McQuarrie mit Tom Cruise als Agent Ethan Hunt soll im Juli 2023 in die Kinos kommen.

Cruise hatte Ende April bei der Filmfachmesse CinemaCon in Las Vegas per Videobotschaft von Dreharbeiten in Südafrika Szenen aus dem Film vorgestellt. In dem Trailer ist der für seine eigenen Stunts bekannte Schauspieler nun in packenden Actionszenen zu sehen.

Mit einem Motorrad rast er auf einen Abgrund zu, er reitet durch Wüsten, rennt um sein Leben und begibt sich auf halsbrecherische Autoverfolgungsjagden durch Italien. Auch Kostars wie Rebecca Ferguson, Vanessa Kirby und Henry Czerny sind zu sehen.

Gary Shteyngart gilt als einer witzigsten in der US-Gegenwartsliteratur. Seine Bücher werden mit Trailern beworben, in denen Hollywood-Größen wie James Franco und Ben Stiller auftreten. Jetzt ist Shteyngarts neuer Roman „Landpartie“ erschienen, in dem acht Freunde den Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie in einem Landhaus aussitzen.

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Rocklegende Bruce Springsteen und seine E Street Band wollen im kommenden Jahr in Europa wieder auf Tour gehen. „Nach sechs Jahren freue ich mich darauf, unsere großartigen und treuen Fans im nächsten Jahr wiederzusehen“, teilte der 72-Jährige mit. Am 18. Juli 2023 spielt Springsteen mit seiner Band im Wiener Ernst-Happel-Stadion.

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Leute

Aus Kourtney Kardashian wird Kourtney Kardashian Barker: Zumindest auf Instagram stellt sich der Reality-Star seit gestern (Ortszeit) mit verändertem Namen vor.

Am Wochenende hatten einander Kardashian (43) und der Musiker Travis Barker (46) Medienberichten zufolge im italienischen Portofino noch einmal das Jawort gegeben. „Gestatten, Herr und Frau Barker“, betitelte die Braut am Sonntag Fotos von der Hochzeit auf Instagram.

Bereits im April hatten die Unternehmerin und der Blink-182-Schlagzeuger bei einer nächtlichen Blitzhochzeit in Las Vegas geheiratet – allerdings ohne offizielle Papiere, wie Kardashian damals sagte. Die standesamtliche Trauung fand dann vor rund einer Woche im kalifornischen Santa Barbara statt.