Inland

Im ZIB2-Interview zur Hofburg-Wahl hat sich der freiheitliche Bundespräsidentenkandidat Walter Rosenkranz zu seiner Partei bekannt, gleichzeitig aber versprochen, bei einem Sieg „überparteilich“ zu agieren. An das FPÖ-Parteiprogramm fühle er sich nicht gebunden. „Ich habe das in dem Zusammenhang gesagt und gemeint, dass ich Freiheitlicher war, Freiheitlicher bin und Freiheitlicher bleibe“, so Rosenkranz.

Er werde einfaches FPÖ-Mitglied bleiben, betonte Rosenkranz und zog den Vergleich zu Amtsinhaber Alexander Van der Bellen. Der frühere Grünen-Chef Van der Bellen würde sich zwar als parteiunabhängig deklarieren, aber parteiisch handeln. „Ich möchte das anders halten: Ich bin freiheitliches Mitglied, werde aber überparteilich agieren“, so Rosenkranz. Das habe er in den vergangenen drei Jahren auch in seiner täglichen Arbeit als Volksanwalt so gemacht.

Rosenkranz (FPÖ) über seine Kandidatur

In der Interviewserie zur Bundespräsidentschaftswahl am 9. Oktober ist am Montag Walter Rosenkranz, der Volksanwalt der FPÖ, bei Martin Thür zu Gast. Er spricht unter anderem darüber, dass er nicht aus eigenen Stücken die Kandidatur zum Bundespräsidenten angestrebt hat, sondern, dass ihn der Obmann der FPÖ, Herbert Kickl, gefragt hat. Des Weiteren berichtet er, wie er mit der jeweiligen Bundesregierung arbeiten will, wenn er Bundespräsident werden sollte. Sein Wahlziel ist nach dem ersten Wahlgang eine Stichwahl zwischen ihm und dem amtierenden Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen.

„Brauche keine Regierungsmitglieder, die Utopisten sind“

Angesprochen auf seine Überlegungen, die Bundesregierung nach Amtsantritt zu entlassen, sagte er, dass er nicht „mit Jux und Tollerei“ nach der Angelobung in die Hofburg gehen werde, um das zu tun: „Ich möchte mit der amtierenden Regierung in Gespräche eintreten, möchte wissen, was die einzelnen Regierungsmitglieder zur Bekämpfung dieser Krise zu tun gedenken und unter Umständen auch den Kanzler, den könnte ich auch entlassen als Einzelperson. Das sind eben die zwei Möglichkeiten.“

Er würde jedenfalls bei jedem einzelnen Minister und jeder einzelnen Ministerin samt Beraterstab über etwaige Probleme diskutieren. „Ich brauche keine Regierungsmitglieder, die Utopisten sind oder Träumer“, hielt er auch fest. Er sah bei dem Thema auch keinen Widerspruch zur Position anderer FPÖ-Politiker, die Van der Bellen wegen der Entlassung von Herbert Kickl als Innenminister heftig kritisiert hatten. Er werde nicht „willkürlich“ handeln.

Antisemitismus von Vorbild ausgeklammert

Angesprochen auf sein politisches Vorbild, den Salzburger Deutschnationalen Julius Sylvester (1854–1944), sagte Rosenkranz, dass er dessen Antisemitismus ausklammere. „Das kritisiere ich an ihm“, so der FPÖ-Politiker, der Sylvester zugleich für dessen schulische Tätigkeit und Leistungen auf dem Gebiet der Musik lobte.

Die Antisemitismusgefahr im Land sehe er als „durchaus groß“, so Rosenkranz weiter. Er denke aber nicht, dass diese „unbedingt aus rechten oder rechtsextremen Kreisen“ komme. Rosenkranz verwies in dem Zusammenhang auf den politischen Islam und Linksextremisten. Die Vergleiche, die einzelne Impfgegner bei CoV-Demos mit dem Nationalsozialismus gezogen hatten, bezeichnete er überdies als überzogen und verharmlosend.

Die ÖVP wird mit allen Parteien außer der FPÖ Sondierungen über die Bildung der neuen Tiroler Landesregierung führen. Das war das Ergebnis eines Landesparteivorstands der Volkspartei gestern nach der Landtagswahl. Bereitschaft dazu bekundeten alle der potenziellen Partner. Die FPÖ forderte ein, einbezogen zu werden.

Nach dem relativ bescheidenen Ergebnis mit einem lediglich marginalen Zugewinn hielt auch die Tiroler SPÖ in Innsbruck einen Landesparteivorstand ab. Im Anschluss verkündete Landesparteichef Georg Dornauer seine Bereitschaft, mit der ÖVP zu sondieren. Eine eindeutige Absage kam indes einmal mehr an eine Dreierkoalition mit roter Beteiligung, etwa an ein Bündnis mit ÖVP und NEOS.

NEOS will mit Liste Fritz in Regierung

Die Obfrau der Liste Fritz, Andrea Haselwanter-Schneider, besprach sich am Nachmittag mit NEOS-Chef Dominik Oberhofer. Oberhofer machte sich für eine Koalition ÖVP-NEOS-Liste Fritz stark. Andrea Haselwanter-Schneider erklärte, dass sie eine Dreierkoalition nicht ausschließe – aber nicht um jeden Preis.

Nach dem schlechten Abschneiden der Grünen erklärte deren Spitzenkandidat Gebi Mair, dass alles zu hinterfragen sei – auch seine persönliche Zukunft. Die Steuerungsgruppe der Grünen beauftragte am Abend das Spitzenduo Gebi Mair und Petra Wohlfahrtstätter mit den anstehenden Sondierungsgesprächen.

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Dornauer mit den meisten Vorzugsstimmen

Dornauer errang bei der Landtagswahl den Sieg bei den Vorzugsstimmen. 7.566 Menschen gaben ihm im Wahlkreis Innsbruck-Land die Stimme. ÖVP-Chef Anton Mattle holte mit 5.750 die zweitmeisten Vorzugsstimmen.

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Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) hat eine Überarbeitung der EU-Regelung zu Wölfen gefordert. Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) biete zwar die Möglichkeit, Problemwölfe „zu entnehmen“, aber in der „Vollziehung dieser Ausnahmebestände“ gebe es Probleme, kritisierte Totschnig am Rande eines Treffens mit seinen EU-Amtskolleginnen und -Amtskollegen in Brüssel. Der Vollzugsspielraum sei in der EU-Regelung „zu eng definiert“.

So sei der Nachweis, dass es sich bei einem Wolf tatsächlich, um einen „Problemwolf“ handelt, „extrem schwierig“, erklärte der ÖVP-Politiker weiter. Zudem gebe es nicht die Möglichkeit, Wölfe präventiv zu „entnehmen“, sondern es müssten Risse durch den fraglichen Wolf nachgewiesen werden. In Österreich liegt der Vollzug der EU-Richtlinie bei den Ländern. Gegen Abschussbescheide können Beschwerden eingelegt – wie das derzeit in Tirol der Fall ist – und somit auch gestoppt werden.

Rund 30 Wölfe in Österreich

Totschnig fordert außerdem ein europaweites Monitoring, „damit wir wissen, wie groß die Population tatsächlich ist“. Das soll eine EU-weite Bestandsregulierung ermöglichen, die es bereits in einzelnen EU-Staaten wie in Frankreich und Schweden gibt.

Hierzulande wurden laut dem „Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs“ dieses Jahr 31 Wolfsindividuen nachgewiesen – Tendenz steigend. Gerissen wurden demnach heuer insgesamt 489 Schafe und Ziegen sowie ein Rind. Laut Landwirtschaftsministerium gab es 2021 rund 680 Risse von Nutztieren und 2020 rund 330 Risse. In Europa liegt die Zahl der Wölfe bei schätzungsweise 17.000.

Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne) hat sich gestern bei einem Vorarlberg-Besuch weiter überzeugt gezeigt, dass sich Deutschland im Gasnotfall solidarisch zeigen wird. Es gebe eine entsprechende Übereinkunft mit Minister Robert Habeck (Grüne), ein Vertrag werde „in den nächsten Wochen“ fixiert, beruhigte Gewessler.

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hatte auf Rechtssicherheit bei der Gasdurchleitung durch Deutschland in die westlichen Bundesländer Vorarlberg und Tirol gedrängt. Bei einem Treffen im Juli hatten sich Österreich und Deutschland bereits auf die Eckpunkte geeinigt. Ein gültiger Vertrag, der den Zugriff auf das in Oberösterreich eingespeicherte Gas garantiert, fehlt aber seither.

Raschere Genehmigungsverfahren gefordert

Vorarlberg wünscht sich zudem, dass es künftig nicht nur für Windkraft, sondern auch für Wasserkraftprojekte raschere Genehmigungsverfahren gibt. Die Ministerin sah ein „gemeinsames Anliegen“, die entsprechende Novelle zum UVP-Gesetz soll „so rasch als möglich ins Parlament“.

Bei Windkraft gebe es noch Potenzial in allen Bundesländern, auch in Vorarlberg, das es zu heben gelte. Im Ländle steht bisher kein einziges Windrad. Weiter warten heißt es bei der Alternativenprüfung der Bodensee-Schnellstraße S18. Sie rechne mit einer Präsentation Anfang 2023, so Gewessler dazu.

Temporäres Ende von Heizen der Freiluft?

Geht es nach der Klimaschutzministerin, muss man sich tatsächlich auf einen Winter ohne Heizschwammerl in Gaststätten einstellen, in der Koalition gebe es weiter Verhandlungen dazu. Wenn man die privaten Haushalte um Energieeinsparungen bitte, sei es legitim, auch auf Werbebeleuchtungen um drei Uhr in der Früh und das Heizen der Freiluft zu verzichten, erklärte Gewessler.

Es handle sich um eine „temporäre Regelung in einer Ausnahmesituation“, betonte sie. „Das verstehen die Menschen im Land, dass das heuer anders ist. Heuer gibt’s Decken“, so die Ministerin.

CO2-Steuer soll bleiben

Weiter festhalten wollte Gewessler an der CO2-Steuer. Man müsse „raus aus der Erpressbarkeit durch Putin“, raus aus fossilen Energien. „Hier ist unser Steuersystem ein wichtiger Baustein“, betonte sie und erinnerte an den Klimabonus samt Antiteuerungsbonus.

In Hinblick auf die unter den hohen Energiekosten stöhnenden Betriebe liefen in Wien Gespräche zu einem Energiekostenzuschuss. Man brauche ein zielgerichtetes Instrument, „das auch die Kleinen nicht vergisst“. Es gelte, aus den Coronavirus-Hilfen zu lernen.

Vorarlbergs öffentlicher Busfuhrpark wird deutlich in Richtung Elektroantrieb ausgebaut. In den nächsten drei Jahren sollen dank einer Bundesförderung 56 neue E-Busse dazukommen, so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und Vorarlbergs Mobilitätslandesrat Daniel Zadra (beide Grüne). Bis 2050 will Vorarlberg weitere 80 E-Busse beschaffen.

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Ukraine-Krieg

In vier russisch kontrollierten Gebieten der Ukraine enden heute die Scheinreferenden zur Annexion durch Russland.

Am letzten Tag der Abstimmung in den Separatistengebieten Donezk und Luhansk im ostukrainischen Donbas sowie den südukrainischen Regionen Cherson und Saporischschja sollen dann auch die Wahllokale geöffnet werden. Bisher gingen prorussische Behördenvertreter von Tür zu Tür, um Stimmen einzusammeln.

Die von Kiew und seinen westlichen Verbündeten als Scheinreferenden kritisierten Abstimmungen hatten am Freitag begonnen. Ein möglicher Anschluss der vier ukrainischen Regionen an Russland infolge der „Referenden“ wird vom Westen als illegal verurteilt.

Befürchtet wird auch eine weitere militärische Eskalation, weil ukrainische Angriffe auf diese Regionen von Moskau dann als Angriff auf sein Staatsgebiet gewertet werden könnten.

Der als Koch von Kreml-Chef Wladimir Putin bekannt gewordene russische Geschäftsmann Jewgeni Prigoschin hat erstmals direkt öffentlich eingeräumt, die berüchtigte Söldnertruppe „Wagner“ gegründet zu haben. Er habe die Einheit 2014 für den Einsatz auf russischer Seite im ukrainischen Donbas gebildet, sagte Prigoschin auf der Internetseite seines Unternehmens Konkord.

Am 1. Mai 2014 sei eine „Gruppe von Patrioten geboren worden“ mit dem Namen „Wagner“. Ihrem Mut und ihrer Tapferkeit sei die „Befreiung“ vieler Gebiete in Luhansk und Donezk zu verdanken gewesen, heißt es.

„Wagner“-Existenz wurde jahrelang bestritten

Zuvor hatte Prigoschin Verbindungen zur „Wagner“-Truppe nie klar benannt. Zuletzt ließ er aber indirekt durchblicken, dass es sich um sein Projekt handelte. Auch Insider hatten das bestätigt. Putin hatte die Gruppe ebenfalls beim Namen genannt, nachdem jahrelang die Existenz bestritten worden war. Der Machtapparat in Moskau behauptet aber weiter, sich nicht einzumischen.

Russlands Präsident Wladimir Putin und der russische Geschäftsmann Jewgeni Prigoschin
APA/AFP/Sputnik/Alexey Druzhinin

Russland hatte 2014 völkerrechtswidrig die ukrainische Halbinsel Krim annektiert und mit der Unterstützung der Separatisten in den ostukrainischen Gebieten Donezk und Luhansk begonnen. Prigoschin bestätigte nun auch Einsätze der „Wagner“-Gruppe in Syrien, anderen arabischen Ländern sowie in Afrika und Lateinamerika. Die Männer seien „Helden“ und „zu einer Säule unsere Heimat“ geworden, schrieb er. „Wagner“-Söldner seien auch im Sudan, in Mali und Libyen.

Prigoschin sieht „Zeit der Offenbarung“ gekommen

Lange Zeit habe er die Männer, die das „Rückgrat des russischen Patriotismus“ bildeten, nicht „verraten“ wollen, erklärte Prigoschin. „Ich bin stolz darauf, dass ich ihr Recht verteidigen konnte, die Interessen ihres Landes zu verteidigen.“ Jetzt sei die „Zeit der Offenbarung“ gekommen. Insgesamt sollen heute rund 5.000 Kämpfer für „Wagner“ aktiv sein.

Kürzlich hatte ein Video in Russland für Aufsehen gesorgt, das den Geschäftsmann und Putin-Freund beim Rekrutieren von Gefängnisinsassen als Kämpfer für den Ukraine-Krieg zeigen soll.

Der Westen hat den 1961 im damaligen Leningrad (heute St. Petersburg) geborenen Prigoschin, der einst als Koch mit Putin Bekanntschaft geschlossen hatte, mit Sanktionen belegt. Die USA haben für seine Ergreifung eine Belohnung ausgesetzt.

Die seit Tagen anhaltenden Proteste in Russland gegen die Teilmobilmachung von Präsident Wladimir Putin für den Angriffskrieg in der Ukraine eskalieren vor allem in der Region Dagestan. Von Aktivisten verbreitete Videos zeigen gewalttätiges Vorgehen der Polizei bei den Protesten, die Kaukasus-Region ist gleich aus mehreren Gründen besonders betroffen. Russland räumte unterdessen Fehler bei der Teilmobilmachung ein.

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Die vom russischen Präsidenten Wladimir Putin am 21. September verkündete Teilmobilmachung hat an der österreichischen Botschaft in Moskau zu keinem merklichen Anstieg von Visaanträgen geführt.

Dies erklärte gestern Abend eine Sprecherin des österreichischen Außenministeriums auf APA-Anfrage. Sehr viele russische Staatsbürger haben in den letzten Tagen ihr Heimatland verlassen – die Exilzeitung Nowaja Gaseta Europa schrieb am und mit Stand vom Wochenende über 261.000 Männer.

„Die Antragszahlen an der Botschaft bewegten sich im angefragten Zeitraum (seit dem 21. September, Anm.) im niedrigeren zweistelligen Bereich“, informierte die Außenamtssprecherin. Im August seien an der österreichischen Botschaft 603 Visa, zwischen 1. und 23. September insgesamt 460 Visa ausgestellt worden, spezifizierte sie.

Mit der laufenden Teilmobilmachung der Streitkräfte wolle Russland Aussagen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge lediglich den Moment der eigenen Niederlage hinauszögern. „Sie haben gefühlt, dass sie verlieren werden. Und sie versuchen einfach, diesen Moment hinauszuzögern, um zumindest etwas Aktivität an der Front zu haben“, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache in der Nacht.

„Leider ist sich die russische Bevölkerung noch nicht der gesamten Brutalität der russischen Regierung gegenüber ihrem eigenen Volk bewusst“, so Selenskyj weiter. Das müsse den Russen klargemacht werden.

Rund sieben Monate nach Kriegsbeginn hatte Russlands Präsident Wladimir Putin am vergangenen Mittwoch eine Mobilmachung von Reservisten angeordnet. Seitdem herrscht vielerorts in Russland Entsetzen. Landesweit gibt es Proteste. Mehrfach gab es auch schon Angriffe auf Einberufungszentren.

Ausland

Japan ehrt heute den ermordeten Ex-Regierungschef Shinzo Abe mit einem Staatsbegräbnis. Die Zeremonie soll unter großen Sicherheitsvorkehrungen in der Halle Nippon Budokan in der Hauptstadt Tokio stattfinden, in der häufig Sportwettbewerbe oder Konzerte veranstaltet werden.

Zu dem Staatsbegräbnis sind auch Staats- und Regierungschefs aus dem Ausland eingeladen. Abe war am 8. Juli bei einem Wahlkampfauftritt in der westjapanischen Stadt Nara niedergeschossen worden.

Beim harten Vorgehen der Polizei gegen Demonstranten im Iran sind nach Angaben der in Oslo ansässigen NGO Iran Human Rights (IHR) mindestens 76 Menschen getötet worden. Von der Organisation erlangte Videoaufnahmen und Sterbeurkunden zufolge werde „scharfe Munition direkt auf Protestierende abgefeuert“, erklärte IHR-Direktor Mahmood Amiry-Moghaddam gestern.

Trotz Hunderter Festnahmen reißen die Proteste im Iran nach dem Tod der jungen Mahsa Amini nicht ab.

Amiry-Moghaddam rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, „entschieden und vereint konkrete Schritte“ gegen die „Tötung und Folter“ von Demonstrierenden zu unternehmen. Der Organisation zufolge seien in 14 Provinzen des Landes Todesfälle gezählt worden, 25 allein in Masandaran am Kaspischen Meer. In Teheran seien drei Tote zu beklagen, hieß es.

Behörden melden 1.200 Festnahmen und 41 Tote

Iranische Behörden meldeten zuvor mehr als 1.200 Festnahmen und mindestens 41 Tote, darunter zahlreiche Sicherheitskräfte. „Bei den Unruhen in den vergangenen Tagen wurden in Masandaran 450 Randalierer festgenommen“, erklärte der Generalstaatsanwalt der nordiranischen Provinz, Mohammad Karimi, laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA. Am Samstag hatten iranische Behörden bereits 739 Festnahmen gemeldet.

Coronavirus

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 575,3 (Stand: gestern, 14.00 Uhr).

Laut AGES wurden 5.828 neu registrierte Coronavirus-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden gemeldet. 20.713 Menschen verstarben bisher im Zusammenhang mit dem Coronavirus. 1.082 infizierte Personen werden derzeit in einem Spital behandelt, davon 66 auf Intensivstationen. Eine Unterscheidung in Haupt- und Nebendiagnose ist mit dieser Datenquelle bundesweit nicht möglich.

Im Berichtsschema der AGES werden die Daten nicht zum Meldezeitpunkt dargestellt, sondern zum Diagnose- bzw. Sterbedatum. In der Darstellung in ORF.at wird auch täglich transparent gemacht, welchen Tagen die neu gemeldeten Fälle zugeordnet werden.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Zurzeit kommt es zu Problemen bei der Datenlieferung an ORF.at. Die Grafiken zu Hospitalisierungen und Zahl der durchgeführten Tests konnten daher nicht aktualisiert werden.

Erklärung zur Zählweise und weiteren Fragen in ORF.at/corona

Sport

Schachweltmeister Magnus Carlsen hat sich ausführlich zu seinem Rückzug im Duell mit Hans Niemann geäußert und dem Amerikaner Betrug vorgeworfen. Im Wesentlichen bestätigt Carlsen die Berichte der letzten Wochen, dass Niemann in dem Spiel gegen ihn geschummelt haben soll.

Genaueres dürfe er aber aktuell nicht sagen, auch wenn er gerne weiter darauf eingehen würde, schrieb der 31 Jahre alte Norweger gestern auf Twitter. „Ich hoffe, dass die Wahrheit ans Licht kommt, wie auch immer sie aussehen möge.“

Er glaube, so Carlsen, „dass Niemann häufiger (…) betrogen hat, als er öffentlich zugegeben hat“. Beweise für einen Betrug des 19-jährigen Großmeisters Niemann liegen aber nicht vor.

„Müssen etwas gegen Betrug im Schach unternehmen“

Carlsen schrieb: „Wir müssen etwas gegen Betrug im Schach unternehmen. Ich werde dazu beitragen, indem ich nicht mehr gegen Spieler spiele, die in der Vergangenheit betrogen haben, da ich mir nicht sicher sein kann, was solche Spieler in der Zukunft noch tun werden.“

Anfang September war es zum ersten Vorfall zwischen den Kontrahenten gekommen. Beim Sinquefield Cup in St. Louis verlor der Superstar überraschend gegen Niemann und zog sich erstmals in seiner Karriere von einem Turnier zurück. Gründe nannte der 31 Jahre alte Norweger damals nicht. Die Schachszene deutete Carlsen Ausstieg als Betrugsvorwurf gegen Niemann.

Der US-Amerikaner gab während des Sinquefield Cups in einem Interview zu, zweimal als Teenager im Alter von zwölf und 16 Jahren bei Onlinepartien betrogen zu haben, nie jedoch in Präsenz am Schachbrett.

England und Deutschland haben sich gestern zum Abschluss der Gruppenphase in der Nations League mit einem spektakulären 3:3 (0:0) im Wembley-Stadion getrennt. Die „Three Lions“ drehten dabei einen 0:2-Rückstand innerhalb von elf Minuten in eine 3:2-Führung. Kai Havertz (87.) rettete den Deutschen mit seinem Treffer zum 3:3 dann doch noch den Punkt.

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Dominic Thiem ist mit einem hart erkämpften Sieg ins ATP-250-Hartplatzturnier in Tel Aviv gestartet. Der 29-jährige Niederösterreicher bezwang gestern den 27-jährigen Serben Laslo Djere nach 2:40 Stunden mit 5:7 7:6 (7/3) 6:4. Im Achtelfinale trifft er auf den Kroaten Marin Cilic. Die Nummer zwei der Setzliste hatte in der ersten Runde ein Freilos.

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Wirtschaft

Die deutsche Bundesnetzagentur sieht nach dem Druckabfall in der „Nord Stream 1“-Pipeline keine Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit. „Wir sind dabei, im Austausch mit dem Bundeswirtschaftsministerium und den betroffenen Behörden auch hier den Sachverhalt aufzuklären. Aktuell kennen wir die Ursachen für den Druckabfall nicht“, teilt ein Sprecher der Behörde gestern mit. „Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit sehen wir nicht.“

Es fließt seit dem russischen Stopp der Lieferungen Anfang September kein Gas mehr durch „Nord Stream 1“. Die Speicherstände steigen dennoch weiter kontinuierlich an. Sie liegen der Behörde zufolge aktuell bei rund 91 Prozent. Das deutsche Wirtschaftsministerium äußerte sich ähnlich.

Suche nach Ursache läuft

Zwei Stränge der „Nord Stream 1“ fallen wegen Druckabfalls für einen Monat aus. Es handle sich um die Anschlussleitungen „Opal“ und „Nel“, teilte das Unternehmen mit. Die Störung an der Greifswalder Erdgasübernahmestation werde voraussichtlich vom 26. September bis zum 26. Oktober andauern.

Ein Sprecher des Unternehmens teilte der dpa mit, die Kapazität der Pipeline sei ungeplant auf null gesunken. Die Ursache wird den Unternehmensangaben zufolge untersucht.

In der Nacht auf Montag war zuvor bereits in der Schwesterpipeline „Nord Stream 2“ ein solcher Druckabfall festgestellt worden. Im Laufe des Montags wurde hierfür von den zuständigen Marinebehörden ein Leck südöstlich der dänischen Insel Bornholm als wahrscheinliche Ursache identifiziert.

Die Bank von England wird laut ihrem Gouverneur Andrew Bailey nicht zögern, zur Erreichung ihres Inflationsziels von zwei Prozent wenn nötig die Zinsen anzuheben. Das britische Pfund Sterling war zuvor gestern im asiatischen Handel auf ein Rekordtief gegenüber dem Dollar gefallen.

Hintergrund sind die Steuersenkungspläne der britischen Regierung. „Die Bank beobachtet die Entwicklungen an den Finanzmärkten sehr genau angesichts der deutlichen Neubewertung von Finanzanlagen“, teilte Bailey in einer Erklärung mit.

Zweifel an der Nachhaltigkeit der britischen Staatsfinanzen hatten einen Ausverkauf beim Pfund Sterling ausgelöst. Die britische Währung war gestern zeitweise um 4,4 Prozent auf ein Rekordtief von 1,0382 Dollar gefallen. Das war der größte Kursrutsch seit dem Börsencrash vom März 2020.

Im Verlauf des Tages hatten dann Spekulationen auf eine außerplanmäßige Zinsanhebung der Bank von England dafür gesorgt, dass das Pfund einige Verluste wieder wettmachen konnte.

In der Salzburg wird heuer der Eiszauber im Volksgarten nur verkürzt geöffnet. Damit soll Energie eingespart werden. So wird die Eisbahn erst später im Herbst geöffnet als im Vorjahr und schon früher geschlossen. Falls sich die Energiekrise verschärfen sollte, gibt es weitere Pläne.

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Reduzierte Variante auch für Wiener Eistraum im Gespräch

Auch in Wien soll der Energieverbrauch angesichts der Versorgungskrise und der Teuerung gesenkt werden. Richtschnur ist die Empfehlung der EU-Kommission, wonach bis Ende März der Verbrauch um 15 Prozent gesenkt werden soll. Geprüft wird hier auch, ob der Eistraum stattfinden kann bzw. ob er in einer reduzierten Variante umgesetzt wird.

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Umwelt & Klima

Illegal gefangener Fisch landet den obersten EU-Rechnungsprüfern zufolge noch zu häufig auf den Tellern von Bürgerinnen und Bürgern. „Ein Hauptgrund dafür ist die uneinheitliche Anwendung von Kontrollen und Sanktionen durch die EU-Länder“, heißt es in einem gestern veröffentlichten Bericht des Europäischen Rechnungshofs in Luxemburg.

Es gebe zwar Kontrollsysteme, die den Weg illegaler Fischereierzeugnisse zum Verbraucher erschweren. Aber in den Kontrollsystemen einiger EU-Staaten gebe es „erhebliche Mängel“. Diese führten dazu, dass Bestände überfischt und zu geringe Fangmengen angegeben würden.

Ende illegaler Fischerei bis 2020

Die EU habe sich verpflichtet, illegaler Fischerei bis 2020 ein Ende zu setzen, heißt es in dem Bericht. Dafür seien aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds zwischen 2014 und 2020 insgesamt 580 Millionen Euro bereitgestellt worden. Die EU habe ihr Ziel jedoch verfehlt.

Einen Grund dafür sieht der Rechnungshof darin, dass bei der Nachverfolgung von Fischen noch immer mit Papierformularen gearbeitet werde, was das Betrugsrisiko erhöhe. Die EU-Kommission habe zwar bereits ein passendes IT-System eingeführt. Dieses werde jedoch von „keinem einzigen EU-Land genutzt“.

Strafe von 200 bis über 7.000 Euro

Zudem würden die vorgesehenen EU-Regeln für Geldstrafen bei illegaler Fischerei von den EU-Staaten nicht einheitlich angewendet. Die durchschnittliche Geldstrafe liege in Zypern bei rund 200 Euro und in Spanien bei mehr als 7.000 Euro. In einigen EU-Ländern seien die Sanktionen im Vergleich zu dem Profit, der mit der illegalen Fischerei erzielt worden sei, nicht abschreckend genug.

Dem Bericht zufolge hat die EU mit rund 79.000 Schiffen eine der weltweit größten Fischereiflotten. Sie setzt damit rund sechs Milliarden Euro im Jahr um. Zu den Marktführern unter den Mitgliedstaaten zählen gemessen am Handelsvolumen Spanien, Dänemark, Frankreich und die Niederlande.

EU-Bürgerinnen und -Bürger essen den Prüfern zufolge jedoch mehr Fisch, als in der EU gefangen oder gezüchtet werden kann. Um die hohe Nachfrage zu decken, würden 60 Prozent der verbrauchten Menge eingeführt. „Dadurch wird die EU zur weltgrößten Importeurin von Fischereierzeugnissen.“

Nach dem heißen Sommer verliert der Südliche Schneeferner in Bayern nun seinen Status als Gletscher. Damit gibt es in Deutschland nur noch vier Gletscher, die ebenfalls stark vom Abschmelzen bedroht sind.

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Science

Erstmals ist eine Sonde der US-Raumfahrtbehörde NASA bei einem Abwehr-Test absichtlich in einen Asteroiden gekracht. Die nur mit einer Kamera ausgestattete unbemannte Sonde der Mission „Dart“ (Double Asteroid Redirection Test) steuerte in der Nacht wie geplant in den Asteroiden Dimorphos, wie Live-Bilder zeigten. Es handelt sich dabei um den ersten Versuch herauszufinden, ob es möglich sein könnte, die Flugbahn eines Asteroiden auf diese Weise abzuändern.

Die Mission habe Geschichte geschrieben, sagte NASA-Managerin Lori Glaze. „Wir brechen jetzt in eine neue Ära der Menschheit auf, in der wir die Möglichkeit haben könnten, uns gegen den Einschlag eines Asteroiden zu schützen.“

Auf den von der Kamera der Sonde zur Erde übertragenen Bildern wurde der Asteroid Dimorphos erst rund eine Stunde vor dem Einschlag als heller Punkt sichtbar, wurde dann immer größer und war schließlich mit Oberflächendetails und Schattierungen zu sehen – bis die Kamera beim Einschlag zerstört wurde und das Bild eine rote Störung anzeigte.

Im Kontrollzentrum der NASA brach daraufhin Jubel aus, das Team klatschte und umarmte sich gegenseitig. Bis kurz vor Aufprall war nicht ganz sicher gewesen, ob die mit einer Geschwindigkeit von rund 6,6 Kilometern pro Sekunde fliegende Sonde von der Größe eines Getränkeautomaten, die die letzten Minuten im Autopilot unterwegs war, den Asteroiden von der Größe eines Fußballstadions auch wirklich treffen würde.

„Wir haben diesen Moment schon so lange geplant und so viel darüber gesprochen – aber die Bilder haben meine Erwartungen übertroffen“, sagte NASA-Managerin Nancy Chabot. NASA-Chef Bill Nelson gratulierte seinem Team. „Das habt ihr richtig gut gemacht.“ Die würfelförmige „Dart“-Sonde war im November mithilfe einer „Falcon 9“-Rakete vom US-Bundesstaat Kalifornien aus gestartet.

Dimorphos, eine Art Mond des Asteroiden Didymos, stellt Berechnungen der NASA zufolge derzeit keine Gefahr für die Erde dar – und die Mission ist so angelegt, dass der Asteroid auch nach dem Aufprall der Sonde keine Gefahr darstellen soll. Von der rund 330 Millionen Dollar teuren Mission erhofft sich die NASA Erkenntnisse darüber, wie die Erde vor herannahenden Asteroiden geschützt werden könnte.

Mit dieser Frage beschäftigen sich die NASA und Forscher auf der ganzen Welt schon seit vielen Jahren. Ein Asteroideneinschlag vor rund 66 Millionen Jahren gilt unter Wissenschaftern beispielsweise als führende Theorie dazu, warum die Dinosaurier ausstarben. Derzeit wissen Wissenschafter von keinem Asteroiden, der in absehbarer Zeit direkt auf die Erde zurasen könnte – aber Forscher haben rund 27.000 Asteroiden in der Nähe unseres Planeten identifiziert, davon rund 10.000 mit einem Durchmesser von mehr als 140 Metern.

Nach dem erfolgreichen Aufprall beginne nun die eigentliche wissenschaftliche Arbeit, sagte NASA-Managerin Glaze. Die Forscher müssen nun untersuchen, ob sich die rund zwölfstündige Umlaufbahn des Dimorphos durch den Einschlag der Sonde verändert hat – und wenn ja, inwiefern sie sich verändert hat. 2024 soll zur noch genaueren Erforschung dieser Frage die Mission „Hera“ der Europäischen Raumfahrtagentur ESA starten.

Probleme am Arbeitsplatz und andere Schwierigkeiten können die Laune beeinflussen – und damit auch das Verhalten anderen Menschen gegenüber. Wie eine Studie nun zeigt, führt Stress im Alltag aber auch dazu, dass einem negative Verhaltensweisen des Partners bzw. der Partnerin besonders stark auffallen, während positive Seiten scheinbar verblassen.

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In Österreich sind von 2010 bis 2020 jedes Jahr zwischen etwa 180.000 und 265.000 Tierversuche durchgeführt worden. In Linz soll bald ein Tierethikrat entscheiden, ob ein Tierversuch durchgeführt werden kann oder nicht.

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Chronik

Der Hurrikan „Ian“ gewinnt an Stärke und nimmt Kurs auf Kuba sowie den US-Bundesstaat Florida. Der Wirbelsturm erreichte nach Angaben des US-Hurrikanzentrums am Abend (Ortszeit) eine Stärke der Kategorie 2 von 5. Heute werden auf Kuba „lebensbedrohliche Sturmfluten, Orkanböen, Sturzfluten und mögliche Erdrutsche“ erwartet.

Der Hurrikan soll dann möglicherweise mit Stärke 4 weiter in Richtung Westküste Floridas ziehen. Dort warnen die Meteorologen ab morgen vor Sturmfluten – das Risiko sei zwischen den Städten Fort Myers und Tampa am größten. Es werden ab dem späten Abend (Ortszeit) Winde in Orkanstärke erwartet.

Der Gouverneur des südöstlichen US-Bundesstaates, Ron DeSantis, hatte bereits am Wochenende vorsorglich den Notstand erklärt und die Bevölkerung aufgerufen, Vorkehrungen zu treffen. Es würden Überschwemmungen erwartet, sagte er. Mehrere Tausend Soldaten der Nationalgarde seien mobilisiert worden. Er hoffe, dass sein Bundesstaat nicht zu hart getroffen werde. Die Menschen sollten aber mit Stromausfällen rechnen – diese könnten auch mehrere Tage anhalten. „Sicherheit ist oberstes Gebot“, warnte DeSantis.

Heute beginnt am Wiener Landesgericht der Prozess gegen drei Männer, die für den Tod einer 13-Jährigen in Wien-Donaustadt verantwortlich sein sollen. Die Leiche des Mädchens war am 26. Juni 2021 in der Früh von Passanten auf einem Grünstreifen vor einer Wohnhausanlage entdeckt worden.

Den drei Angeklagten afghanischer Abstammung im Alter zwischen 19 und 23 Jahren wird Vergewaltigung mit Todesfolge und schwerer sexueller Missbrauch von Unmündigen angelastet.

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Auf einem Parkplatz in Going am Wilden Kaiser (Tirol) hat ein 63-Jähriger gestern einen Pkw abgestellt. Da er vergessen hatte, den Motor abzustellen, rollte das Auto zunächst über ein Feld und dann 40 Meter über einen steilen Abhang.

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Am Flughafen Salzburg hat gestern Vormittag der Pilot eines Business-Jets eine Sicherheitslandung durchgeführt. Er kehrte kurz nach dem Start zur Piste um, weil sich die Tür der Cessna Citation XLS geöffnet hatte. Verletzt wurde niemand.

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Gesundheit

Der Ärztemangel macht sich immer deutlicher bemerkbar. Allein die Kärntner Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft (KABEG) sucht derzeit 40 Ärzte und Ärztinnen aus verschiedenen Fachrichtungen. Mitunter können Krankenstände innerhalb der Belegschaft nicht mehr kompensiert werden. Auch Betten mussten aufgrund des Personalmangels bereits gesperrt werden.

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Jedes dritte Kind in Österreich ist übergewichtig – vor allem der Osten mit Wien ist am stärksten von Übergewicht und Adipositas betroffen. Ein Fitnessprogramm der Österreichischen Gesundheitskasse soll Kinder und Jugendliche auf dem Weg zu einem gesunden Lebensstil begleiten.

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Kultur

Was tun mit einer Welt, die nur noch von Wunsch- oder Angstprojektionen getrieben ist und zwangsläufig mit dem Realen fremdelt, wie sie im Kultwerk „The New Dark Age“ durch James Bridle beschrieben wurde? An der Staatsoper wagt man als erste Neuproduktion der Spielzeit 2022/23 ein Experiment. Regisseur Calixto Bieito montiert aus zwei Liederzyklen von Gustav Mahler das zusammen, was dem Erneuerer der Opernaufführung, Mahler selbst, nie gelungen war. Eine Oper, die eigentlich ein Essay zur Zeit wird. Und ein Erlebnis für Auge und Ohr sein soll.

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