COV Ausland

Die deutsche Bundesregierung hat sich Medienberichten zufolge auf eine allgemeine Testpflicht für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer verständigt. Ein entsprechender Beschluss wurde gestern in einer Runde der Staatssekretäre der beteiligten Ministerien gefasst, wie das Düsseldorfer „Handelsblatt“ berichtete.

Laut „Bild“ müssen ab Sonntag „alle Einreisenden, die das zwölfte Lebensjahr vollendet haben“, über einen Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis verfügen.

Ausgenommen sind unter anderem Grenzpendler und Durchreisende, schrieb die Zeitung unter Berufung auf eine Kabinettsvorlage. Die Verordnung soll heute von der Regierung beschlossen werden. Demnach sollen künftig nicht nur Flugreisende, sondern auch Menschen, die mit Auto, Bahn oder Schiff nach Deutschland kommen, bei der Einreise einen Test vorlegen. Für Flugreisende gibt es diese Testpflicht bereits.

In einem Modellprojekt sollen Tausende Bewohner eines Armenviertels in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro gegen das Coronavirus geimpft werden. Bei dem Feldversuch soll die Wirksamkeit des Impfstoffs von AstraZeneca unter besonderer Berücksichtigung der Lebensbedingungen in dem Armenviertel Mare und neuer Covid-19-Varianten studiert werden, hieß es zum Auftakt der Kampagne in einer Mitteilung der Stadtverwaltung Rios gestern (Ortszeit).

Das Armenviertel Mare ist mit rund 130.000 Bewohnerinnen und Bewohnern einer der größten Favela-Komplexe Rio de Janeiros. Bis Sonntag sollen mehr als 30.000 Menschen im Alter von 18 bis 33 Jahren geimpft werden. Sie werden dann über sechs Monate lang begleitet.

Der Feldversuch sei Teil einer Studie der Forschungseinrichtung Fundacao Oswaldo Cruz (Fiocruz) in Zusammenarbeit mit dem städtischen Gesundheitssekretariat und der Nichtregierungsorganisation Redes da Mare, hieß es weiter. Rios Bürgermeister Eduardo Paes hat erklärt, er wolle die Bevölkerung der Stadt rechtzeitig bis zum Karneval im kommenden Jahr durchimpfen. Paes kündigte eine schrittweise Aufhebung der CoV-Einschränkungen ab September an.

Im australischen Sydney, das mit einer Rekordzahl von Coronavirus-Fällen zu kämpfen hat, verschärfen die Behörden die Beschränkungen in acht Stadtbezirken. Mehr als zwei Millionen betroffene Einwohnerinnen und Einwohner dürfen sich nur in einem Radius von fünf Kilometern um ihre Häuser aufhalten und müssen Masken tragen, wenn sie das Haus verlassen.

Das Militär und die Polizei sollen die Einhaltung der Regeln überwachen. Die Polizei ist sogar befugt, Unternehmen zu schließen, die gegen die Vorschriften verstoßen.

Ausland

Vier US-amerikanische Kongressabgeordnete haben im Juni in einem Brief ihre Regierung aufgefordert, diplomatische Bemühungen zu verstärken, um damit eine schnellere Auslieferung des ukrainischen Oligarchen Dmytro Firtasch aus Österreich in die USA zu bewirken. Das berichtete die ZIB2 gestern. Die USA verlangen seit 2014 die Auslieferung der Ukrainers, dem sie Schmiergeldzahlungen bei einem nie realisierten Titangeschäft in Indien vorwerfen.

„Wir sind besorgt, dass Herr Firtasch seinen beträchtlichen Reichtum und seinen schlechten Einfluss genutzt hat, um das Rechtssystem dieses Landes (Österreich, Anm.) zu untergraben und die Auslieferung und das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit zu umgehen“, zitierte die ZIB2 aus dem Brief. Einer der Koautoren, der republikanische Kongressabgeordnete Andy Harris, beklagte in der Sendung, dass die Auslieferung viel länger als üblich dauere.

US-Kongress will Auslieferung Firtaschs

Vier US-Kongressabgeordnete verlangen die rasche Auslieferung des in Österreich lebenden Ukrainers Dimitri Firtasch. Im März 2014 wurde der mit Gasgeschäften reich gewordene Ukrainer in Wien festgenommen und gegen eine Rekordkaution wieder freigelassen.

Während von aktuellen Interventionen nichts bekannt ist, haben US-Diplomaten bei ihren bilateralen Kontakten in Österreich die Causa in der Vergangenheit wiederholt thematisiert.

In der Beantwortung einer APA-Anfrage nach dem Auskunftspflichtgesetz listete das österreichische Justizministerium kürzlich fünf Treffen auf, in denen US-Botschafterin Alexa Lange Wesner und ihr Nachfolger Trevor D. Traina mit den damaligen Justizministern Wolfgang Brandstetter und Josef Moser (beide ÖVP) und Clemens Jabloner sowie der amtierenden Ministerin Alma Zadic (Grüne) auch über Firtasch gesprochen hatten.

Anwalt: Vorwürfe für Firtasch politisch motiviert

Die USA werfen dem Ukrainer Schmiergeldzahlungen an indische Politiker in Höhe von mindestens 18,5 Millionen Dollar (15,50 Mio. Euro) vor, die im Zusammenhang mit einem nie realisierten Titangeschäft erfolgt sein sollen. Der Ukrainer bestreitet die Vorwürfe. Firtasch-Anwalt Dieter Böhmdorfer zeigte sich laut ZIB2 durch den Brief in seiner Ansicht bestätigt, dass das Auslieferungsbegehren und die Vorwürfe gegen seinen Mandanten politisch motiviert seien.

Firtasch selbst war auf Grundlage des US-Begehrens im März 2014 in Wien festgenommen worden. Gegen eine Kaution von 125 Millionen Euro wurde er damals wieder auf freien Fuß gesetzt, darf aber Österreich nicht verlassen.

Nachdem die Auslieferung Firtaschs 2019 durch den Obersten Gerichtshof (OGH) für zulässig erklärt worden war und auch Ex-Justizminister Jabloner die erforderliche Zustimmung erteilt hatte, verhinderte ein Wiederaufnahmeantrag von Firtaschs Verteidigern beim Landesgericht (LG) Wien die drohende Überstellung. Sie argumentieren, dass er in den USA kein faires Verfahren bekommen könne.

Nach Verzögerungen wird in Justizkreisen nun mit einer Entscheidung des LG Wien über diesen Antrag in den nächsten Wochen gerechnet. Ungeachtet des Richterspruchs ist in weiterer Folge jedoch erneut mit Rechtsmitteln zu rechnen.

Im Streit über eine wichtige Justizreform zur Beschleunigung von Gerichtsverfahren hat Italiens Regierung einen Kompromiss erzielt. Der Ministerrat habe der Strafrechtsreform einstimmig zugestimmt, hieß es gestern Abend in Rom. Der Entwurf von Justizministerin Marta Cartabia ist wichtig, weil er Teil von Zusagen ist, die Italien für den Erhalt der EU-Hilfsgelder aus dem Coronavirus-Wiederaufbaufonds gemacht hat. In der Reform geht es um Fristen, nach denen Prozesse in höheren Instanzen verjähren.

Das italienische Justizsystem leidet unter einem grundlegenden Problem: die Dauer der Prozesse, wie es im Wiederaufbauplan Italiens heißt, den die Regierung von Mario Draghi in Brüssel eingereicht hatte. Das Ziel sei, die Zeiten bis zu einem Urteil zu reduzieren. Im Schnitt liegt die Dauer, bis die Gerichte in Italien entscheiden, um ein Vielfaches höher als das europäische Mittel.

Vertrauensvotum in Parlament noch offen

Der Ministerrat stimmte einer Verlängerung der Verjährungsfrist in der zweiten und dritten Instanz zu. Das heißt, dass ein Prozess in der zweiten Instanz nun drei Jahre dauern darf, in der dritten eineinhalb Jahre, ansonsten wird das Verfahren eingestellt.

Diese Fristen können auf Antrag der Richter verlängert werden, wenn die Fälle sehr komplex sind. Verfahren, in denen es um eine lebenslängliche Haftstrafe geht, können nicht verjähren. Die Reform muss noch ein Vertrauensvotum im italienischen Zweikammernparlament überstehen. Sie soll ab Inkrafttreten bis Ende 2024 gelten.

COV Inland

NEOS fordert einen schnellen Ausbau kreativer Impfangebote. Schließlich seien die meisten Ungeimpften keine erklärten Impfgegner, sondern einfach noch unentschlossen, sagte Gesundheitssprecher Gerald Loacker: „Überall dort, wo die Menschen im Sommer sind, muss es möglich sein, sich ohne großen Aufwand impfen lassen zu können.“

Im Idealfall sollte in jedem Strandbad oder Einkaufszentrum ein Impfbus stehen, so Loacker. Und in Firmen, Vereinshäusern, Supermärkten, beim AMS, in Kirchen und Moscheen, bei Veranstaltungen oder auf den Flanier- und Gastromeilen könnten mobile Impfteams zum Einsatz kommen. Mit Impfaktionen im Gemeindebau, in den Wohnvierteln und in Apotheken könnten etwa jene erreicht werden, die nicht gern zum Arzt gehen und sich sonst möglicherweise nicht impfen lassen würden.

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) müsse die Bundesländer anweisen und auch dabei unterstützen, ihre einfachen und kreativen Impfangebote stark auszubauen, so Loacker. Auch bei den Jungen dürfe nicht zugewartet werden, bis sie im Herbst wieder an den Schulen und Hochschulen sind und dort geimpft werden können. Zwar sei zu akzeptieren, wenn jemand die Impfung partout nicht will, „aber für alle anderen muss die Impfung schon jetzt so einfach zu haben sein wie ein Eis oder ein Coffee-to-go.“

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 31,9 (Stand: gestern, 14.00 Uhr).

Am höchsten ist die Zahl mit 53,7 weiterhin in Salzburg und Wien (42,2). Am niedrigsten ist der Wert im Burgenland mit 18,2 und in Niederösterreich (22,1).

Das Berichtsschema der AGES zeigt die Zahlen vom Vortag – wie die Meldung der Ministerien. Wesentlicher Unterschied zu den Ministeriumsmeldungen: Laborbestätigte Fälle, Tote etc. werden nicht zum Meldezeitpunkt dargestellt, sondern zum Diagnose- bzw. Sterbedatum. In der Darstellung in ORF.at wird auch täglich transparent gemacht, welchen Tagen die neu gemeldeten Fälle zugeordnet werden.

Ministerien melden 503 Neuinfektionen

Das Gesundheits- und das Innenministerium meldeten 503 neu registrierte Coronavirus-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden (Stand: gestern, 9.30 Uhr). Diese Zahlen nannten die Bundesländer dem nationalen Krisenstab.

10.737 Menschen verstarben bisher an den Folgen des Coronavirus. Derzeit befinden sich 121 Personen aufgrund des Coronavirus in Spitalsbehandlung, davon 40 auf Intensivstationen.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Erklärung zur Zählweise und weiteren Fragen in ORF.at/corona

Inland

Das öffentliche Vertrauen in die Institutionen in Österreich profitierte von der Coronavirus-Krise ganz deutlich. Vor allem Institutionen, die Stabilität, Schutz, Hilfe und Sicherheit vermitteln, haben enorm an Vertrauen gewonnen. Den größten Zuwachs verzeichnet das Bundesheer, das in der Krise vielfältig im Einsatz war. In Summe das größte Vertrauen genießen Polizei und Verfassungsgerichtshof, wie aus dem APA/OGM-Vertrauensindex hervorgeht.

Einen zweistelligen Vertrauenszuwachs seit 2019 erfahren haben unter anderem das Bundesheer mit 18 Punkten, das AMS (zwölf), die Krankenkassen (elf), die Pensionsversicherung (zehn), redaktionelle Medien (14) und Jugendämter (zehn). Die Top-Fünf-Institutionen mit Vertrauenswerten von 40 Punkten und mehr sind Polizei, Verfassungsgerichtshof, Arbeiterkammer, Bundespräsident und Rechnungshof.

Grundsätzlich ist das Vertrauen in die Institutionen im Zehnjahresvergleich stabil und viel geringeren Schwankungen ausgesetzt als das Vertrauen in Politik und Politiker. Der absolut größte Teil der abgefragten Institutionen liegt seit Jahren im Vertrauensplus, nur bei direkten Zusammenhängen mit Politikern wie Regierung oder Parlament mischt sich Unzufriedenheit und Misstrauen dazu.

„Konflikte haben Vertrauen in Justiz etwas beschädigt“

Das hat laut OGM-Chef Wolfgang Bachmayer bei den letztgenannten auch mit dem Hickhack der letzten Monate rund um den U-Ausschuss zu tun. „Diese Konflikte haben auch das Vertrauen in die Justiz etwas beschädigt, obwohl sie noch im Vertrauensplus liegt.“ Die großen Aufsteiger im Langfristvergleich der letzten zehn Jahren sind Institutionen, die heute weniger im Zentrum von Angriffen und politischen Konflikten stehen wie der ÖGB, die FMA und die EU (obwohl diese noch immer im Vertrauensminus liegt).

Nur jede vierte der abgefragten Institutionen befinden sich im mehrheitlichen Vertrauensminus wie die Versicherungs- und Bankenbranche, Medien, Kirche, Regierung, EU und die Industriellenvereinigung. Die Medien haben durch die Umbenennung in „redaktionelle Medien und Verlage“ den bisher dauerhaften letzten Platz verlassen, damit wurde der Einfluss der Sozialen Medien als Negativfaktor verringert.

Der Vertrauensindex misst in Zusammenarbeit zwischen OGM und APA seit 20 Jahren das öffentliche Vertrauen in politische Persönlichkeiten, Institutionen, NGOs und große Mitgliederverbände. Der Vertrauensindex errechnet sich aus dem Saldo der Prozentergebnisse auf die Frage „vertrauen Sie … oder vertrauen Sie nicht“? Basis dafür sind jeweils 800 Interviews mit repräsentativ ausgewählten Wahlberechtigten in Österreich.

Weggewiesenen Personen sollen Schusswaffen dauerhaft entzogen werden. Die Frauensprecherin der Grünen, Meri Disoski, forderte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) heute auf, diese Maßnahme, die aktuell geprüft wird, so rasch wie möglich umzusetzen. Bestätigt sieht sich die Politikerin durch die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage bezüglich Frauenmorden und Waffengebrauch.

In den vergangenen zehn Jahren wurden in Österreich 563 Morde begangen, davon 305 oder 54 Prozent an Frauen. 163 der weiblichen Opfer wurden mit Waffen (Hieb-, Stich- und Feuerwaffen) getötet, davon 48 mit Schusswaffen. 36 davon waren illegal und zwölf legal im Besitz der Täter. Von 2011 bis 2020 wurden somit nicht ganz vier Prozent der 305 Frauenmorde mit legalen Schusswaffen verübt.

Im selben Zeitraum war laut Anfragebeantwortung bei 423 Mordversuchen an Frauen, die glücklicherweise scheiterten, 212-mal eine Waffe im Spiel, davon 19 illegale und 14 legale Feuerwaffen. Letztere hatten damit einen Anteil an den Tötungsversuchen an weiblichen Opfern von 3,3 Prozent.

„48 dieser Frauenmorde wurden mit einer Schusswaffe verübt. Es zeigt sich also klar und deutlich: Der Zugang zu Waffen für den privaten Gebrauch muss drastisch eingeschränkt werden. Und das so schnell wie möglich“, so Disoski. Unverständlich ist für die Frauensprecherin, warum keine Statistiken darüber geführt werden, ob es nach einem Betretungsverbot oder nach einer Wegweisung zu einem Waffenentzug kommt. Es brauche dringend Entnahmen von Waffen im Fall von Wegweisungen und Betretungsverboten.

Der frühere NEOS-Chef Matthias Strolz berät seit April das türkis geführte Bildungsministerium von Heinz Faßmann. Das geht aus einer Antwort von Faßmann auf eine parlamentarische Anfrage des FPÖ-Abgeordneten Christian Lausch hervor.

In einer Aufstellung sämtlicher externer Berateraufträge des Ministeriums findet sich der Name des NEOS-Gründungsmitglieds. Der Vertrag mit Strolz läuft laut Anfragebeantwortung bis November, die Vertragssumme beträgt 48.000 Euro.

Der Auftragsinhalt wird in Faßmanns Auskunft schlagwortartig umrissen. Strolz sei für die „Strategiebegleitung beim Pädagogikpaket“ samt „Kommunikationskonzept“ und „Umsetzungsbegleitung“ geholt worden.

Wirtschaft

Dank der weiteren Erholung der Industriekonjunktur und der CoV-Lockerungen ist Österreichs Wirtschaft im zweiten Quartal spürbar gewachsen. Gegenüber dem Vorquartal legte das Bruttoinlandsprodukt um 4,3 Prozent zu und im Jahresabstand sogar um 11,4 Prozent, ergab die Schnellschätzung des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) von heute. Im ersten Vierteljahr lag das BIP noch 1,1 Prozent unter dem Vorquartal und 4,5 Prozent unter dem Vorjahresvergleich.

Vor allem die in der Krise am stärksten betroffenen Bereiche profitierten von der Aufhebung der behördlichen CoV-Einschränkungen Mitte Mai. Der Bereich Handel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie expandierte im Quartalsabstand um 20,5 Prozent, nach einem Minus von 9,5 Prozent im ersten Vierteljahr. Die sonstigen Dienstleistungen (u.a. mit Kunst, Unterhaltung und Erholung sowie körpernahen Dienstleistungen) legten um 7,1 Prozent zu, nach 6,3 Prozent Rückgang davor. Die Konsumnachfrage der privaten Haushalte (samt privaten Organisationen ohne Erwerbszweck) wuchs um 3,8 Prozent nach 3,5 Prozent Minus im Quartal davor.

Industrie: Positive Dynamik setzt sich fort

Bei der Industrie, die schon im ersten Vierteljahr an Fahrt gewonnen hatte, setzte sich die positive Dynamik laut WIFO im Zeitraum April bis Juni fort. Die Wertschöpfung der Industrie stieg im zweiten Quartal um 2,3 Prozent, nach 2,7 Prozent Plus im Quartal davor. Auf hohem Niveau stagnierte die Bauwirtschaft (minus 0,6 Prozent nach plus 4,8 Prozent). Auch die Investitionsnachfrage der Unternehmen entwickelte sich den Fachleuten zufolge positiv. Die Bruttoanlageinvestitionen wurden um 2,1 Prozent ausgeweitet (nach plus 3,3 Prozent im ersten Quartal).

Die Reiseverkehrsexporte profitierten von der Lockerung der Reiseverkehrsbeschränkungen sowie den Öffnungsschritten in Beherbergung und Gastronomie. Auch die Warenexporte stiegen laut WIFO angesichts der internationalen Konjunkturerholung: Die Exporte lagen um 14,9 Prozent über dem Vorquartal. Die Importe trugen mit 9,8 Prozent Zuwachs zu einem positiven Außenwirtschafts-Beitrag zum BIP bei. Über die BIP-Entwicklung im Detail will am 2. September die Statistik Austria informieren.

Auf eine rasche Senkung der Körperschaftsteuer auf Unternehmensgewinne drängt der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), Harald Mahrer. Wie die angekündigte Senkung der Lohn- und Einkommenssteuer würde auch eine KöSt-Senkung wesentliche Wachstumsimpulse bringen, daher sollte der relativ hohe Satz von 25 Prozent nach unten gedrückt werden, sagte Mahrer vor Journalisten.

In der Bevölkerung und in der Wirtschaft gebe es den starken Wunsch nach einer breit angelegten Entlastung, das zeige auch eine aktuelle market-Umfrage für die WKO. Mahrer pocht dabei auf einen Gleichklang: „Wenn ich die Lohn- und Einkommensteuer senke, muss ich auch die KöSt senken.“

Mahrer für Steuerreform bereits mit Anfang 2022

Er könne sich nicht vorstellen, dass es nur eine Progressionskorrektur und keine KöSt-Senkung gebe. Die letzte KöSt-Reduzierung von 34 auf 25 Prozent, vor fast eineinhalb Jahrzehnten, habe sich in sehr kurzer Zeit gerechnet, was Beschäftigung, BIP und Investitionstätigkeit betreffe. Es gehe jetzt um einen Investitionsanreiz durch eine geringere Besteuerung nicht entnommener Gewinne.

Die ökosoziale Steuerreform solle Anfang 2022 in Kraft treten, wünscht sich der Wirtschaftsbund-Chef. Mit einem Beschluss darüber rechnet er für Herbst, im Oktober oder November. Umfassen sollte die Steuerreform die bereits im Jänner 2020 von der Regierung ins Auge gefasste nächste Tarifreform, aber auch eine KöSt-Reduzierung.

Und diese müsse deutlich ausfallen: „Gut, richtig und sinnvoll wäre eine Senkung auf 21 Prozent“, so Mahrer: „Mit 23 oder 24 Prozent KöSt wäre ich nicht zufrieden.“ Als gesamtes Steuerreformvolumen schweben ihm rund viereinhalb Milliarden Euro vor, „noch ohne Begleitmusik für die Öko-Geschichte“. Bei der CO2-Bepreisung müsse es einen fairen Einstieg geben, der die Wettbewerbsfähigkeit erhalte.

Eigentlich sollte die neue Auflage des europäischen Bankenstresstests schon 2020 durchgeführt werden. Doch um den Instituten mitten in der Pandemie nicht noch weitere Aufgaben aufzubürden, verschob die Europäische Bankenaufsicht (EBA) die Prüfung um ein Jahr.

Daher mussten die Institute nun in den vergangenen Monaten auf Basis ihrer Bilanz des Jahres 2020 durchrechnen, ob ihre Kapitalpuffer in bestimmten Krisenszenarien widerstandsfähig genug sind. Die Ergebnisse des Stresstests veröffentlichen die EBA und die Europäische Zentralbank (EZB) heute.

Hartes Krisenszenario

Die EBA nahm 50 Geldhäuser aus 15 europäischen Ländern unter die Lupe. Im als besonders hart geltenden Krisenszenario des EBA-Tests wird unterstellt, dass sich die Coronavirus-Krise zuspitzt und die wirtschaftlichen Rückschläge infolge der Pandemie länger anhalten.

Die Wirtschaft in der Europäischen Union würde in diesem Szenario in den drei Jahren bis 2023 kumuliert um 3,6 Prozent schrumpfen. Zugleich würde die Arbeitslosenquote steigen, und die Immobilienpreise würden kräftig einbrechen.

Durchfallen können Banken bei den diesjährigen Tests nicht. Die Ergebnisse fließen in den „SREP“-Prozess („Supervisory Review and Evaluation Process“) ein, in dem Aufseher die Tragfähigkeit von Geschäftsmodellen und die Angemessenheit des Risikomanagements bewerten. Einzelnen Instituten können die Aufseher auf dieser Basis auftragen, Kapitalpuffer zu stärken.

Sport

Ohne Nervenkitzel geht es wohl nicht bei Lukas Weißhaidinger: Der Diskus-WM-Dritte hat heute bei den Olympischen Spielen in Tokio nach zwei ungültigen Versuchen erst im letzten mit 64,77 m schließlich als Gesamtfünfter aber souverän die Finalteilnahme fixiert. Und führte gleich ein kleines Tänzchen auf. Die Medaillenentscheidung der Top Zwölf steigt morgen (13.15 Uhr MESZ).

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Am siebenten Tag der XXXII. Olympischen Sommerspiele in Tokio finden die ersten Leichtathletik-Bewerbe statt. Im 10.000-m-Lauf der Herren wird auch die erste von insgesamt 48 Leichtathletik-Goldmedaillen vergeben. Insgesamt 21 Medaillenentscheidungen finden heute statt.

Mehr dazu in sport.ORF.at/tokyo2020

Die Europacup-Reise der Austria ist auf Island schon wieder zu Ende gegangen. Außenseiter Breidablik setzte sich gestern im Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde zur Conference League mit 2:1 (2:0) durch und schaffte nach dem 1:1 in Wien den Aufstieg. Die Austria wurde vor allem für eine desolate Vorstellung in den ersten 45 Minuten bestraft.

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Chronik

In Los Angeles hat ein Richter es abgelehnt, zwei Klagen wegen sexueller Nötigung gegen den ehemaligen Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein fallen zu lassen. Wie das Gericht in Los Angeles gestern (Ortszeit) mitteilte, entschied der Richter des dortigen Kammergerichts gegen Weinstein. Zudem sei eine dritte Klage, die ebenfalls von Weinsteins Anwälten angefochten wurde, von der Staatsanwaltschaft geändert und erneut eingereicht worden.

Die Anwälte des Ex-Hollywood-Produzenten erklärten, dass die Anklagepunkte verworfen werden sollten, weil die Verjährungsfrist in Kalifornien bereits abgelaufen sei. Weinstein, der vergangenes Jahr in einem Prozess in New York wegen Vergewaltigung verurteilt wurde, sieht sich mit insgesamt elf neuen Klagen konfrontiert, die fünf Frauen gegen ihn unter anderem wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung in der Gegend von Beverly Hills und Los Angeles zwischen 2004 und 2013 erheben.

Weinstein hatte sich nach dem Vorwurf der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung in Los Angeles bereits als nicht schuldig bekannt und ist gegen seine Verurteilung in New York und die gegen ihn verhängte 23-jährige Haftstrafe bereits in Berufung gegangen. Weinstein muss im Falle einer Verurteilung in allen elf Fällen mit bis zu 140 Jahren Gefängnis rechnen. Ein Termin für den Prozess steht bisher noch nicht fest.

Auf der Insel Lembata im Osten Indonesiens hat der Ausbruch eines Vulkans einen Waldbrand ausgelöst. Die Versuche, das Feuer an den Hängen des Lewotolo zu löschen, seien bisher erfolglos verlaufen, sagte heute ein Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbehörde.

Der Lewotolo hatte bei einer Eruption am Donnerstag eine 800 Meter hohe Aschewolke ausgestoßen, wie die Vulkanologiebehörde mitteilte. „Die Brandherde befinden sich in schwer zugänglichen und gefährlichen Gebieten, und die Ausrüstung zur Brandbekämpfung ist nicht ausreichend“, sagte Abdul Muhari vom Katastrophenschutz. Unter anderem sei dort ein Löschhubschrauber im Einsatz.

Im April waren Dutzende von Menschen in der Nähe des 1.423 Meter hohen Vulkans ums Leben gekommen. Damals hatte der Zyklon „Seroja“ mit heftigem Regen eine Lawine vulkanischen Materials ausgelöst, die Dörfer unter sich begrub. Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einem Gebiet, das für seismische Erschütterungen bekannt ist und die geologisch aktivste Zone der Erde darstellt. Das Land hat etwa 128 aktive Vulkane.

An der türkischen Mittelmeer-Küste und in weiteren Regionen des Landes wüten derzeit mehrere Waldbrände. Mehrere Menschen sind gestorben, darunter etwa in der beliebten Urlaubsregion Antalya. Auch im Nachbarland Bulgarien brennt es während der anhaltenden Hitzewelle, die Südosteuropa heimsucht.

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Im oberösterreichischen Salzkammergut häufen sich die alpinen Notfälle. Die Berge im Raum Gosau werden regelrecht überrannt. Die Folge: Die Bergrettung muss beinahe täglich und oft mehrmals hintereinander ausrücken, weil sich Wanderer überschätzen.

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Im Fall der am 26. Juni in Wien-Donaustadt getöteten 13-Jährigen ist gestern der geflüchtete vierte Tatverdächtige in London gefasst worden. Einen entsprechenden Bericht der „Kronen Zeitung“ (Onlineausgabe) bestätigte heute Carmen Kainz, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien. Der afghanische Staatsbürger war mit internationalem Haftbefehl gesucht worden. Nun werde ein Auslieferungsverfahren nach Österreich durchzuführen sein, erläuterte Kainz.

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In Steinbach am Attersee (Oberösterreich) ist eine Urlauberin aus Deutschland beim Klettersteig auf den Mahdlgupf 50 Meter abgestürzt. Sie wollte den schwierigen Einstieg umgehen und rutschte im unwegsamen Gelände aus.

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In Bärnbach (Steiermark) dürfte ein Paar seinen Hund über einen längeren Zeitraum hinweg in einem überhitzten Auto zurückgelassen haben. Einsatzkräfte retteten das Tier. Die Temperatur im Fahrzeuginneren lag bei 60 Grad.

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Science

In Osttirol vermehren sich Borkenkäfer nach den extremen Wetterereignissen der letzten Jahre stark. Sie bedrohen den Waldbestand. Erstmals werden nun Drohnen eingesetzt, um frischen Befall zu erkennen.

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Nach achttägiger Reise ist ein russisches Forschungsmodul an der Internationalen Raumstation (ISS) angekommen – nach dem Andocken gab es jedoch einen kleinen Zwischenfall. Die Triebwerke des Moduls seien „versehentlich und unerwartet“ angefeuert worden und hätten die ISS um 45 Grad aus ihrer regulären Flugbahn verschoben, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA gestern via Twitter mit. Danach wurde ein für heute geplanter weiterer Raketenstart abgesagt.

Durch einen Notfalleinsatz habe die ISS aber wieder in ihre reguläre Flugbahn zurückgebracht werden können. Die Besatzung sei zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen und die ISS und alle Systeme an Bord funktionierten normal. Allerdings verlor die NASA für fast eine Stunde die Kontrolle über die Position der Station im All. In der Folge brach auch der Kontakt zur Crew für elf Minuten ab.

Zuvor war das Forschungsmodul „Nauka“ (Wissenschaft) wie geplant an dem Außenposten der Menschheit in rund 400 Kilometern Höhe angedockt, wie eine Liveübertragung der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos gezeigt hatte. Für die Fertigstellung sind nun mehrere Außeneinsätze russischer Kosmonauten geplant.

Nach dem Zwischenfall teilte die NASA mit, dass sie den für heute geplanten Start des „Starliner“-Raumschiffs von der Firma Boeing zur ISS auf unbestimmte Zeit verschiebe. Mit dem unbemannten Testflug soll die Grundlage dafür geschaffen werden, dass mit dem „Starliner“ künftig Astronauten zur Raumstation transportiert werden können.

Religion

Der frühere US-Kardinal Theodore McCarrick wird des sexuellen Missbrauchs eines Jugendlichen beschuldigt. Dem 91-Jährigen werden sexuelle Nötigung und Körperverletzung bei einem Kind über 14 Jahren vorgeworfen, wie aus gestern veröffentlichten Gerichtsunterlagen eines Bezirksgerichts in Massachusetts hervorgeht.

Damit ist McCarrick der ranghöchste Vertreter der katholischen Kirche in den USA, gegen den ein Strafverfahren läuft. Der ehemalige Erzbischof von Washington war 2019 von Papst Franziskus aus dem Priesteramt ausgeschlossen worden.

Zuvor hatte ein Vatikan-Gericht McCarrick für schuldig befunden, vor 50 Jahren einen Jugendlichen sexuell missbraucht zu haben. Bekannt ist auch, dass McCarrick Sex mit erwachsenen Theologiestudenten hatte.

Strafverfahren nach mehreren Zivilprozessen

Die Staatsanwaltschaft wirft McCarrick vor, 1974 einen damals 16-Jährigen bei einem Spaziergang über den Campus des Wellesley College in Massachusetts begrapscht zu haben. Das Opfer gab laut der Strafanzeige an, McCarrick habe ihn in einen Raum geführt und seine Genitalien berührt, während er „Gebete sprach“.

Der Ex-Kardinal war bereits mit mehreren Zivilprozessen konfrontiert, das ist das erste Strafverfahren gegen ihn. „Das ist der erste Kardinal in den Vereinigten Staaten, der wegen eines Sexualdelikts an einem Minderjährigen strafrechtlich belangt wird“, erklärte der Anwalt des Opfers, Mitchell Garabedian.

Kultur

60 Jahre ist es her, da erlebte das Teatro La Fenice in Venedig ein Ereignis, das ebenso einschneidend war wie der erste „Wozzeck“. Der bekennende Kommunist und radikale Erneuerer der Musik Luigi Nono präsentierte sein Angebot an eine Gesellschaft, in der wieder Respekt voreinander einziehen sollte. Seine Oper „Intolleranza 1960“ wurde zur Vorhersage. Damals mobilisierten die Neo-Faschisten dagegen und ließen die Macht der Polizei hochleben. Heute scheint das Werk, das bald in Salzburg zu sehen sein wird, aktueller denn je.

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Scarlett Johansson (36) hat im Streit über ihren neuen Film „Black Widow“ den US-Unterhaltungsriesen Disney verklagt. Die Schauspielerin reichte in Los Angeles eine Klage wegen Vertragsbruchs ein.

Schauspielerin Scarlett Johansson
AP/Invision/Vianney Le Caer

Sie richtet sich gegen die gleichzeitige Veröffentlichung des Marvel-Films „Black Widow“ im Kino und bei der Streamingplattform Disney+. Dieser zeitgleiche Start habe gegen Vertragsabsprachen verstoßen, mache der Hollywood-Star geltend. Ihr sei eine exklusive Filmveröffentlichung auf der Leinwand zugesagt worden, ihr Verdienst basiere auf den Kinoeinnahmen.

„Es ist kein Geheimnis, dass Disney Filme wie ‚Black Widow‘ direkt auf Disney+ veröffentlicht, um die Zahl der Abonnenten zu erhöhen und damit den Aktienkurs des Unternehmens anzukurbeln“, erklärt Johanssons Anwalt John Berlinski auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP. Die Pandemie diene lediglich als Vorwand. Es werde wohl noch weitere Klagen geben, „um dem Unternehmen klarzumachen, dass es rechtlich verpflichtet ist, seine Verträge einzuhalten“.

Klage für Disney „unbegründet“

„Black Widow“ war am 9. Juli in den US-Kinos und gleichzeitig bei Disney + erschienen. Johansson hatte zuvor die „Black Widow“-Figur aus dem Marvel-Universum mehrere Male verkörpert, doch das war ihr erster Solofilm um die kämpferische Agentin. Der Film unter der Regie der Australierin Cate Shortland erzählt die Vorgeschichte der als Schwarze Witwe bekannten Spionin Natasha Romanoff.

Für Disney ist die Klage „unbegründet“, hieß es in einer Stellungnahme: „Disney hat den Vertrag von Frau Johansson vollständig erfüllt.“ Immer mehr Studios schlagen die neue Vermarktungsstrategie ein, Filme zeitgleich auf der Leinwand und per Streaming herauszubringen. Früher dauerte es Wochen oder Monate, bis ein Film nach dem Kinostart auch auf heimischen Bildschirmen verfügbar war.

Der Großglockner mit seinem detailgetreu gemalten Hauptgletscher: Das ist nur eine Facette der neuen Ausstellung „Natur wird Bild“. Die Residenzgalerie Salzburg zeigt nun ihre erste Schau, die der Landschaftsmalerei seit dem 17. Jahrhundert genauer nachspürt.

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Gesundheit

Besonders durch die Coronavirus-Pandemie ist der Bedarf an psychotherapeutischer Behandlung gestiegen. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) reagiert darauf mit einer Aufstockung der Therapiestunden. In Wien sind es etwa 58.000 Stunden, die zusätzlich finanziert werden.

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Brustkrebs ist die weltweit häufigste Krebserkrankung bei Frauen, 70 Prozent der Fälle macht eine Krebsart aus, die vor allem Frauen nach der Menopause betrifft. Die optimale Dauer der Hormontherapie dagegen beträgt laut einer neuen Studie sieben Jahre – das ist deutlich kürzer als heute oft praktiziert.

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