Letzte Meldung

Im Missbrauchsprozess gegen R. Kelly haben die Geschworenen den früheren Popsuperstar für schuldig befunden. Das verkündeten sie heute an einem Gericht in New York. Der 54-Jährige war unter anderem wegen sexueller Ausbeutung Minderjähriger, Kidnapping und Bestechung angeklagt.

Nun droht dem Musiker, der seit seiner Festnahme im Sommer 2019 im Gefängnis sitzt, eine Haftstrafe von zehn Jahren bis lebenslang.

Sechs Wochen langes Verfahren

Das Verfahren ist – nach Fällen wie denen von Filmproduzent Harvey Weinstein und Komiker Bill Cosby – die nächste in den USA und weltweit viel beachtete juristische Aufarbeitung der „#MeToo“-Ära.

Rund sechs Wochen lang hatten Staatsanwaltschaft und Verteidigung an dem Gericht im New Yorker Stadtteil Brooklyn vor Richterin Ann Donnelly die Missbrauchsvorwürfe gegen Kelly aus mehreren Jahrzehnten detailliert ausgebreitet, auseinandergenommen und ihre Argumente dargelegt.

Dutzende Zeugen und Zeuginnen hatten sich zu Wort gemeldet und Hunderte Beweisstücke waren gesichtet worden. Kelly sei ein Sexualstraftäter, hatte Anwältin Elizabeth Geddes für die Staatsanwaltschaft argumentiert und seine Verurteilung gefordert.

Erste Anschuldigungen vor 25 Jahren

Der Musiker sei selbst Opfer – von ausgedachten Geschichten und ausgeschmückten Erzählungen über Misshandlungen, hatte Kelly Anwalt Deveraux Cannick für die Verteidigung argumentiert. Kelly hatte nicht selbst ausgesagt, das Verfahren aber im Gerichtssaal verfolgt.

Erste Anschuldigungen gegen den 1967 in Chicago als Robert Sylvester Kelly geborenen Musiker wurden bereits vor rund 25 Jahren bekannt. 2008 stand er wegen des Besitzes von Bildern schweren sexuellen Kindesmissbrauchs vor Gericht – und wurde freigesprochen. In Illinois und Minnesota liegen weitere Anklagen gegen Kelly vor.

Letzte Meldung

Im Missbrauchsprozess gegen R. Kelly haben die Geschworenen den früheren Popsuperstar für schuldig befunden. Das verkündeten sie heute an einem Gericht in New York. Der 54-Jährige war unter anderem wegen sexueller Ausbeutung Minderjähriger, Kidnapping und Bestechung angeklagt.

Nun droht dem Musiker, der seit seiner Festnahme im Sommer 2019 im Gefängnis sitzt, eine Haftstrafe von zehn Jahren bis lebenslang.

Sechs Wochen langes Verfahren

Das Verfahren ist – nach Fällen wie denen von Filmproduzent Harvey Weinstein und Komiker Bill Cosby – die nächste in den USA und weltweit viel beachtete juristische Aufarbeitung der „#MeToo“-Ära.

Rund sechs Wochen lang hatten Staatsanwaltschaft und Verteidigung an dem Gericht im New Yorker Stadtteil Brooklyn vor Richterin Ann Donnelly die Missbrauchsvorwürfe gegen Kelly aus mehreren Jahrzehnten detailliert ausgebreitet, auseinandergenommen und ihre Argumente dargelegt.

Dutzende Zeugen und Zeuginnen hatten sich zu Wort gemeldet und Hunderte Beweisstücke waren gesichtet worden. Kelly sei ein Sexualstraftäter, hatte Anwältin Elizabeth Geddes für die Staatsanwaltschaft argumentiert und seine Verurteilung gefordert.

Erste Anschuldigungen vor 25 Jahren

Der Musiker sei selbst Opfer – von ausgedachten Geschichten und ausgeschmückten Erzählungen über Misshandlungen, hatte Kelly Anwalt Deveraux Cannick für die Verteidigung argumentiert. Kelly hatte nicht selbst ausgesagt, das Verfahren aber im Gerichtssaal verfolgt.

Erste Anschuldigungen gegen den 1967 in Chicago als Robert Sylvester Kelly geborenen Musiker wurden bereits vor rund 25 Jahren bekannt. 2008 stand er wegen des Besitzes von Bildern schweren sexuellen Kindesmissbrauchs vor Gericht – und wurde freigesprochen. In Illinois und Minnesota liegen weitere Anklagen gegen Kelly vor.

Inland

Die Volksbegehren „Impfpflicht-Striktes NEIN“ und „Kauf Regional“ haben über 100.000 Stimmen erreicht und müssen vom Parlament behandelt werden. Damit haben es zwei von vier bis heute zur Unterstützung aufgelegten Volksbegehren diese Hürde überwunden.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Morgen kommt die ÖVP in Oberösterreich zusammen und berät, wie es nach ihrem Wahlsieg weitergeht. Auch die Gremien der Grünen tagen. Dabei werden jeweils die Vorbereitungen für Sondierungsgespräche getroffen.

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Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) hat heute bei einem Treffen mit Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) und Lustenaus Bürgermeister Kurt Fischer (ÖVP) das Ende der S18-Evaluierung für 2022 vorausgesagt. Damit es zu keiner Verzögerung kommt, plant die ASFINAG trotz der Evaluierung weiter.

Mehr dazu in vorarlberg.ORF.at

Ausland

Die Vorsitzenden der deutschen Grünen, Annalena Baerbock und Robert Habeck, haben schon vor den Verhandlungen über eine Regierungsbildung geklärt, wer von ihnen den Vizekanzlerposten übernehmen würde. „Gehen Sie davon aus, dass wir komplett sortiert sind“, sagte Habeck heute auf eine entsprechende Frage. Für wen sich die beiden entschieden haben, verrieten sie aber nicht. Es deutet aber einiges auf Habeck hin.

„Es gehört ja zu der Verantwortung, die wir hier jetzt mehrfach betont haben, dass man gut vorbereitet und geklärt reingeht“, betonte Habeck. „Es gehört aber auch zu der Verantwortung, diese Klärung dann nicht zu Markte zu tragen.“

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtete, dass die beiden sich schon vor längerer Zeit für den Fall eines schlechten Wahlergebnisses auf Habeck als Vizekanzler verständigt hätten. Baerbock habe ihre Chance gehabt, heiße es nun in der Partei.

Mit den personellen Konsequenzen müsse man deutlich machen, dass die Grünen nicht einfach in der bisherigen Formation weitermachen könnten, sondern „verstanden haben“. Der dpa wurden die Angaben aus Parteikreisen bestätigt.

Die Nummer eins im Wahlkampf wäre damit in der neuen Regierung nur noch die Nummer zwei der Grünen. Die beiden Parteivorsitzenden sind bei der Bundestagswahl zwar als Spitzenduo angetreten, Baerbock hatte als Kanzlerkandidatin aber eine herausgehobene Rolle. Die Grünen erzielten zwar ihr bestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl, blieben aber trotzdem hinter ihren Erwartungen.

Der britische Oppositionschef Keir Starmer hat beim Labour-Parteitag einen Rückschlag bei seinen Bemühungen um Einigkeit einstecken müssen. Sein Schattenminister für Arbeitnehmerrechte, Andy McDonald, legte heute sein Amt nieder und erhob schwere Vorwürfe gegen den Parteichef. „Nach 18 Monaten deiner Führung ist die Partei so tief gespalten wie nie zuvor“, schrieb Andy McDonald in einem öffentlichen Brief an Starmer. Auslöser sei ein Streit über die Pläne für einen landesweiten Mindestlohn gewesen, so McDonald.

Hintergrund ist ein Machtkampf zwischen dem linken Flügel der Partei, der noch immer Ex-Parteichef Jeremy Corbyn nachtrauert, und Starmer, der die britischen Sozialdemokraten wieder stärker in die politische Mitte manövrieren will.

Führungsrolle infrage gestellt

Starmer hatte mehrere wichtige Figuren des linken Flügels aus seinem Führungsteam verbannt. Corbyn warf er wegen relativierender Äußerungen zu Antisemitismus in der Partei sogar dauerhaft aus der Fraktion. Doch bisher gelingt es ihm nicht, in den Umfragen gegen Premierminister Boris Johnson von den Konservativen zu punkten. Seine Führungsrolle wird daher immer wieder innerhalb der eigenen Partei infrage gestellt.

In einer Reaktion auf den Rücktritt dankte Starmer McDonald für sein Engagement im Schattenkabinett und fügte hinzu, sein Ziel und das der gesamten Partei sei es, die nächste Parlamentswahl zu gewinnen. Der Labour-Parteitag in der südenglischen Küstenstadt Brighton soll noch bis Mittwoch andauern.

China hat sich im UNO-Menschenrechtsrat vehement und ungewöhnlich undiplomatisch gegen Kritik namentlich aus den USA und von Menschenrechtsorganisationen verwahrt. Der Vertreter Chinas bezeichnete heute Kritiker als Terroristen und warf den USA Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor, wie aus der englischen Übersetzung seines Redebeitrags hervorging, den die chinesische Botschaft in Genf verbreitete.

Die USA und Vertreter anderer Länder hatten China zuvor unter anderem Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren in der Region Xinjiang vorgeworfen und Peking wegen der Unterdrückung der anti-chinesischen Proteste in Hongkong kritisiert.

Der chinesische Diplomat konterte, die Menschen in Xinjiang und in Hongkong genössen im Gegenteil ein sicheres und gutes Leben in Würde. Pakistan hatte im Namen von 65 Ländern Partei für China ergriffen und die Situation in Xinjiang und Hongkong als interne Angelegenheit bezeichnet.

Das Europaparlament hat seine Kandidaten und Kandidatinnen für den renommierten Sacharow-Preis bekanntgegeben. Für den Menschenrechtspreis des Europäischen Parlaments sind in diesem Jahr der inhaftierte Kreml-Gegner Alexej Nawalny, afghanische Frauenrechtlerinnen, die frühere bolivianische Interimspräsidentin Jeanine Anez, die sahrauische Menschenrechtsaktivistin Sultana Khaya aus Marokko sowie die Nichtregierungsorganisation Global Witness nominiert, wie heute mitgeteilt wurde.

Am 14. Oktober wird sich der zuständige Ausschuss des EU-Parlaments auf drei Finalisten einigen. Wer die Auszeichnung erhält, soll am 21. Oktober bestimmt werden. Der Preis selbst wird am 15. Dezember im Rahmen einer Zeremonie im Plenarsaal des Parlaments verliehen. Im vergangenen Jahr ging der Menschenrechtspreis an die Opposition in Belarus.

Seit 1988 verliehen

Der Sacharow-Preis wird seit 1988 vom Europäischen Parlament an Persönlichkeiten oder Organisationen verliehen, die sich für die Verteidigung der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit einsetzen.

„Das ist ein starkes Signal an die russische Führung und für die Menschenrechte“, erklärte der ÖVP-Europaabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses, Christian Sagartz, dessen Fraktion Nawalny nominierte. Die liberale Renew-Fraktion unterstützt ebenfalls den russischen Oppositionellen für den Sacharow-Preis 2021.

Der Landesvorsitzende der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, Michael Sack, ist nach der historischen Niederlage seiner Partei bei der Landtagswahl mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Außerdem werde er sein Landtagsmandat nicht annehmen, erklärte Sack heute zu Beginn einer Landesvorstandssitzung in Schwerin.

13,3 Prozent

Auch Landesgeneralsekretär Wolfgang Waldmüller legt sein Amt nieder, wie er mitteilte. Zudem werde er nicht wieder für den Fraktionsvorsitz kandieren. Die CDU hatte am Sonntag mit 13,3 Prozent ihr historisch schlechtestes Landtagswahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern eingefahren.

Sack erklärte: „Ich habe die CDU Mecklenburg-Vorpommern mit viel Enthusiasmus in diesen Wahlkampf geführt, habe vor Ort bei den Menschen viel Zuspruch erfahren und hatte ein Team, auf das ich mich stets verlassen konnte.“ Dennoch spreche das Wahlergebnis eine eindeutige Sprache.

Der erfolgreiche Volksentscheid zur Enteignung großer Wohnungskonzerne in Berlin dürfte die künftigen Regierungsparteien in ihren Koalitionsgesprächen und darüber hinaus weiter umtreiben. Die „Initiative Deutsche Wohnen & Co enteignen“ kündigte heute bereits an, den Druck weiter aufrechtzuerhalten. „Nur wenn wir stark sind, wird die Regierung gezwungen sein, diesen Vorschlag umzusetzen“, sagte ihr Sprecher, Rouzbeh Taheri, im RBB-Inforadio.

„Wir akzeptieren weder Hinhaltestrategien noch Abfangversuche. Wir kennen alle Tricks“, ergänzte sein Sprecherkollege Kalle Kunkel. „Wir lassen nicht locker, bis die Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen umgesetzt ist.“

Giffey will Gesetzesentwurf erarbeiten

SPD-Spitzenkandidatin und voraussichtlich künftige Bürgermeisterin Franziska Giffey kündigte heute an, den Willen der Bevölkerung zu respektieren. „Es muss jetzt auch die Erarbeitung eines solchen Gesetzentwurfes erfolgen“, sagte sie heute im RBB-Inforadio. „Aber dieser Entwurf muss dann eben auch verfassungsrechtlich geprüft werden.“ Giffey hatte sich im Wahlkampf stets gegen eine Enteignung ausgesprochen.

Auch die Spitzenkandidatin der zweitplatzierten Grünen, Bettina Jarasch, rief dazu auf, das Ergebnis ernst zu nehmen. „Das gehört in Koalitionsverhandlungen“, sagte Jarasch am Montag der dpa. Doch auch sie schränkte ein: Die Politik müsse prüfen, ob eine Umsetzung des Bürgervotums für Enteignungen machbar sei. „Es gibt für ein solches Gesetz aber noch viele rechtliche und praktische Fragen zu klären.“

Jarasch warb als Alternative für ihr Konzept eines „Mietenschutzschirms“, also eines freiwilligen Pakts zwischen Politik, Vermietern und anderen Beteiligten für Neubau und faire Mieten. „Die Wohnungsunternehmen haben das in der Hand“, sagte sie.

Nicht rechtlich bindend

Die Berlinerinnen und Berliner hatten sich bei einem Volksentscheid der Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ für die Enteignung von Wohnungskonzernen ausgesprochen. 56,4 Prozent der Wähler stimmten dafür, 39,0 Prozent dagegen. Damit ist der Senat laut Beschlusstext nun aufgefordert, „alle Maßnahmen einzuleiten“, die zur Überführung von Immobilien in Gemeineigentum erforderlich sind und dazu ein Gesetz zu erarbeiten. Rechtlich bindend ist der Volksentscheid für die künftige Berliner Regierung allerdings nicht.

Bei einem Besuch in Lyon ist der französische Präsident Emmanuel Macron heute mit einem Ei beworfen worden. Das Ei traf den Präsidenten an der Schulter, platzte aber nicht, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Polizei nahm den Täter in Gewahrsam. „Wenn er mir etwas zu sagen hat, soll er herkommen“, sagte Macron anschließend. „Ich werde später mit ihm reden“, fügte er hinzu.

Frankreichs Präsident Macron mit Ei beworfen

Das Motiv des Mannes war zunächst nicht bekannt. Macron war auf einer internationalen Gastronomiemesse mit Restaurantbesitzern zusammengetroffen. Die Stimmung war eher freundlich, viele bedankten sich für die staatliche Unterstützung während der Coronavirus-Krise.

Im Juni war Macron bei einem Besuch in der Provinz von einem Mann geohrfeigt worden. Der arbeitslose Mann wurde anschließend zu vier Monaten Haft verurteilt.

COV Inland

Um das Stromnetz gegen Ausfälle zu schützen, investieren die Wiener Netze 1,5 Milliarden Euro und bauen neun zusätzliche Umspannwerke. Auch Polizei, Innenministerium und Bundeskriminalamt sollen künftig für den Fall eines Blackouts abgesichert werden.

Mehr dazu in wien.ORF.at

Angesichts der aktuellen Infektionslage hat das Arbeitsministerium den Anspruch auf Sonderfreistellung für alle Schwangeren in körpernahen Berufen bis Jahresende verlängert.

Werdende, noch ungeimpfte Mütter sollen dadurch weiterhin geschützt werden, erklärte ÖVP-Arbeitsminister Martin Kocher. Die Kosten für die Freistellung würden vollständig rückerstattet. Ein entsprechender Gesetzesantrag werde dem Parlament übermittelt und gelte rückwirkend ab Anfang Oktober, hieß es.

Damit schließt die Verlängerung lückenlos an die bisherige Regelung an. Schließlich hatte das Nationale Impfgremium die Schutzimpfung für Schwangere erst im Mai empfohlen, begründete Kocher den Beschluss: „Die Coronavirus-Schutzimpfung wird zwar für Schwangere empfohlen, viele Betroffene sehen dennoch während ihrer Schwangerschaft von Impfungen ab.“

Frauen- und Familienministerin Susanne Raab (ÖVP) begrüßte die Verlängerung: „Es ist essenziell, dass Schwangere am Arbeitsplatz geschützt werden, vor allem wenn die Infektionszahlen noch immer auf einem gewissen Niveau sind wie jetzt.“ Besonders gelte das für jene Branchen, wo Körperkontakt mit anderen unvermeidlich ist.

Bisher wurden fast 19 Millionen Euro zur Unterstützung an Betriebe ausbezahlt, die Schwangere freistellen und ihnen das Entgelt unverändert weiterbezahlen. Das sind in Summe 196.480 Freistellungstage schwangerer Arbeitnehmerinnen, so das Arbeitsministerium in einer Aussendung.

Die neue Wiener Verordnung zu den künftigen Coronavirus-Maßnahmen ab 1. Oktober liegt vor. Sie ist bis November befristet und unterscheidet sich einmal mehr vom Regelwerk des Bundes. Die neuen Regeln betreffen vor allem Ungeimpfte.

Mehr dazu in wien.ORF.at

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 133,1 (Stand: heute, 14.00 Uhr).

Am höchsten ist die Zahl in Oberösterreich (187,3) und Wien (172,9). Am niedrigsten ist der Wert im Burgenland (61,1) und in Vorarlberg (89,9).

Das Berichtsschema der AGES zeigt die Zahlen vom Vortag – wie die Meldung der Ministerien. Wesentlicher Unterschied zu den Ministeriumsmeldungen: Laborbestätigte Fälle, Tote etc. werden nicht zum Meldezeitpunkt dargestellt, sondern zum Diagnose- bzw. Sterbedatum. In der Darstellung in ORF.at wird auch täglich transparent gemacht, welchen Tagen die neu gemeldeten Fälle zugeordnet werden.

Ministerien melden 1.312 Neuinfektionen

Das Gesundheits- und das Innenministerium meldeten 1.312 neu registrierte Coronavirus-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden (Stand: heute, 9.30 Uhr). Diese Zahlen nannten die Bundesländer dem nationalen Krisenstab.

Landesweit starben laut Ministerien bisher 10.976 Personen an oder mit Covid-19. Derzeit befinden sich 884 Personen aufgrund des Coronavirus in Spitalsbehandlung, davon 234 auf Intensivstationen.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Erklärung zur Zählweise und weiteren Fragen in ORF.at/corona

COV Ausland

Die europäische Arzneimittelagentur EMA prüft einen Antrag des Impfherstellers Moderna auf Zulassung einer dritten Dosis. Die vorgelegten Daten sollten nach einem beschleunigten Verfahren bewertet werden, teilte die EMA heute in Amsterdam mit.

Der sogenannte Booster könnte Menschen ab zwölf Jahren mindestens sechs Monate nach der zweiten Impfdosis gespritzt werden, um den Schutz vor einer Coronavirus-Infektion zu erhöhen.

Bisher werden diese Booster in einigen Ländern bereits Menschen mit einem geschwächten Immunsystem angeboten. Die EMA erklärte erneut, dass im Prinzip eine dritte Impfdosis als Schutz vor einer Infektion nicht notwendig sei. Die Entscheidung, ob zusätzliche Impfdosen angeboten werden sollen, würde auch nicht die EMA treffen, sondern sei Sache der EU-Mitgliedsstaaten.

US-Präsident Joe Biden erhält wenige Tage nach der Zulassung von Coronavirus-Auffrischungsimpfungen in den USA seine dritte Dosis. Der 78-Jährige werde sich noch im Laufe des Tages eine Booster-Impfung verabreichen lassen, teilte das Weiße Haus heute mit.

Der Präsident, der im Dezember und Jänner seine ersten beiden Impfdosen erhalten hatte, werde sich auch zu der gestarteten Kampagne für Auffrischungsimpfungen äußern.

Bestimmte Personengruppen erhalten Auffrischung

Die US-Gesundheits- und die Arzneimittelbehörde hatten in der vergangenen Woche grünes Licht für Drittimpfungen mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer gegeben. Anspruch auf die Drittimpfung haben fortan Menschen ab 65 Jahren, Menschen mit erhöhtem Risiko für eine schwere Erkrankung und Beschäftigte in Berufen mit hohem Ansteckungsrisiko, etwa Ärzte, Krankenpfleger und Lehrer. Möglich ist die Auffrischung sechs Monate nach der zweiten Impfdosis.

Das Thema hatte allerdings für Streit innerhalb der US-Arzneimittelbehörde FDA und der Gesundheitsbehörde CDC gesorgt. Umkämpft war insbesondere die Frage, ob Angehörige von Berufsgruppen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko Anspruch auf eine Drittimpfung bekommen sollten oder nicht. So stimmte ein CDC-Expertengremium dagegen. Behördenchefin Rochelle Walensky setzte sich aber über die Empfehlung des Gremiums hinweg und weitete damit den Kreis der potenziellen Empfänger deutlich aus.

Chronik

Ein Serbe ist heute von einem Geschworenengericht in Salzburg wegen Mordes zu einer lebenslangen Haft verurteilt worden. Er tötete im März seine 22-jährige Ehefrau in ihrer Wohnung mit Messerstichen, während die zwei gemeinsamen Kleinkinder im Nebenraum schliefen.

Mehr dazu in salzburg.ORF.at

Weil er offenbar die Handbremse nicht fest genug angezogen hat, ist das Auto eines Zeitungszusteller in Ulrichsberg im Bezirk Rohrbach (Oberösterreich) plötzlich weggerollt und hat den Mann mitgerissen.

Mehr dazu in ooe.ORF.at

Südkoreas Präsident Moon Jae In hat ein Verbot des Konsums von Hundefleisch ins Spiel gebracht. „Ist die Zeit nicht gekommen, vorsichtig über ein Verbot des Hundefleischkonsums nachzudenken?“, fragte Moon heute nach Angaben einer Sprecherin bei der wöchentlichen Kabinettssitzung Regierungschef Kim Boo Kyum.

Hundefleisch war lange Zeit traditioneller Bestandteil der koreanischen Küche, Schätzungen zufolge wurden jährlich rund eine Million Hunde verspeist.

Konsum geht zurück

Seit Jahren geht der Konsum jedoch zurück, viele Koreaner sehen Hunde inzwischen als Haustiere und nicht mehr als Schlachtvieh. Auch Präsident Moon ist als Hundenarr bekannt und hält mehrere der Vierbeiner in seiner Residenz, darunter einen Mischling aus dem Tierheim.

Moon machte seinen Vorschlag nach den Worten seiner Sprecherin bei der Diskussion eines Plans für ein verbessertes Tierschutzgesetz. Das bisherige südkoreanische Tierschutzgesetz richtet sich vor allem gegen brutale Schlachtmethoden für Hunde und Katzen, nicht jedoch gegen den Konsum ihres Fleisches.

ZIB2

Die KPÖ mit Elke Kahr schaffte in Graz einen historischen Wahlsieg. In der ZIB2 ein Livegespräch mit Elke Kahr.

Der schwierige Weg zu einer neuen Regierung

Die SPD ist nach der Wahl in Deutschland zwar stärkste Partei, die Kanzlerfrage ist aber nicht beantwortet. In der ZIB2 ist die Politikwissenschaftlerin Andrea Römmele (Hertie School of Governance, Berlin).

MFG nur ein regionales Phänomen?

Die ZIB2 besucht eine Gemeinde in Oberösterreich, in der die Impfskeptiker-Liste besonders viele Stimmen bekam.

ZIB2 mit Armin Wolf, 22.00 Uhr, ORF2

Mail an die ZIB2

Textfassung: Zeit im Bild

Sport

Rennen im Autodrom von Sotschi standen bisher für Fadesse und Start-Ziel-Siege von Mercedes. In der achten Ausgabe des Grand Prix von Russland stand gestern am Ende mit Lewis Hamilton zwar wieder ein Silberpfeil-Pilot auf dem Siegespodest ganz oben, doch das Rennen war diesmal nichts für schwache Nerven. Neben Hamilton, der seinen 100. Sieg einfuhr, wurden Red-Bull-Star Max Verstappen und Lando Norris im McLaren zu den Protagonisten eines russischen Dramas.

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Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Rapid hat die jüngsten drei Spiele in der Admiral Bundesliga verloren, ist seit vier Runden sieglos und liegt nach neun Runden punktegleich mit Schlusslicht WSG Tirol an vorletzter Stelle.

Dass die Leistung der Hütteldorfer bei der 0:3-Heimniederlage gestern gegen Sturm Graz zu den weniger schlechten in dieser Saison zählte, hilft Grün-Weiß in der aktuellen Misere nicht weiter. Trainer Dietmar Kühbauer ortete zumindest positive Aspekte und gab Durchhalteparolen aus.

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Mit dem ersten Sieg nach zuletzt sieben sieglosen Spielen hat sich der LASK in der Admiral Bundesliga ins Tabellenmittelfeld verbessert. Die Linzer besiegten gestern Flyeralarm Admira dank einer Leistungssteigerung nach der Pause mit 3:1 und holten sich Rückenwind für das Conference-League-Spiel am Donnerstag gegen Maccabi Tel Aviv.

Auch die Austria machte den nächsten Schritt aus der Krise und liegt nach einem 4:3 in Hartberg erstmals in dieser Saison auf Kurs Richtung Meistergruppe.

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Wirtschaft

Laut EZB-Chefin Christine Lagarde deutet derzeit nur wenig darauf hin, dass die Inflation stärker als erwartet anziehen wird. Es gebe zwar einige Faktoren, die die Teuerung in die Höhe treiben könnten, sagte Lagarde heute in einer Telefonkonferenz für eine Anhörung vor einem Ausschuss des EU-Parlaments.

Das gelte beispielsweise für den Einfluss der Lohnrunden auf die Preisentwicklung. Es seien derzeit jedoch nur in begrenztem Umfang Hinweise auf solche Entwicklungen zu sehen, die das Inflationsrisiko erhöhen könnten. Daher gehe die EZB in ihrem Basisszenario weiter davon aus, dass die Inflation mittelfristig unter dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent bleiben werde.

Höchster Stand seit zehn Jahren

Die Teuerungsrate in der Euro-Zone kletterte zuletzt auf 3,0 Prozent und erreichte den höchsten Stand seit zehn Jahren. Die EZB hält dennoch an ihrer Niedrigzinspolitik fest, da sie den Anstieg als vorübergehend ansieht.

Manche EZB-Währungshüter denken laut Insidern aber schon über ein Abschalten des Coronavirus-Krisenprogramms im Frühjahr nach. Jüngste Daten bestärkten die Skeptiker im Führungskreis der EZB darin, dass die Teuerung nächstes Jahr entgegen den Erwartungen nahe oder über der Zweiprozentmarke liegen könnte. Das liefere weitere Argumente für ein Aus des in der Coronavirus-Krise eigens geschaffenen Anleihekaufprogramms PEPP Ende März.

IT

Instagram hat die Entwicklung einer Plattform für Kinder unter 13 Jahren ausgesetzt. Neben heftiger Kritik dürften auch negative Medienberichte ein Grund für den Rückzieher sein. Instagram-Eigentümer Facebook möchte nun Fachleute konsultieren. An den Plänen für die Entwicklung einer Onlineplattform für Zehn- bis Zwölfjährige möchte man grundsätzlich festhalten.

Mehr dazu in help.ORF.at

Google wehrt sich vor Gericht gegen die 2018 verhängte Rekordkartellstrafe und verweist auf den Rivalen Apple. „Die Kommission hat die Augen vor der wahren wettbewerbsrechtlichen Dynamik in dieser Industrie verschlossen – der zwischen Apple und Android“, sagte Google-Anwalt Matthew Pickford vor dem Gericht der Europäischen Union heute in Luxemburg zu Beginn einer fünftägigen Anhörung.

Die Kartellwächter hätten die Bedeutung Googles überschätzt. Stattdessen sei Android ein Paradebeispiel für funktionierenden Wettbewerb.

Strafe von 4,3 Mrd. Euro

Die Europäische Kommission hatte den US-Konzern vor drei Jahren wegen illegaler Praktiken beim Handybetriebssystem Android zur Zahlung von 4,3 Milliarden Euro verdonnert.

Zur Begründung hieß es, die Alphabet-Tochter habe etwa Smartphone-Herstellern und Mobilfunknetzbetreibern seit 2011 unzulässige Vorschriften für die Verwendung von Android gemacht und verlangt, bestimmte Google-Apps vorzuinstallieren. Das ficht Google nun an.

Kommissionsanwalt Nicholas Khan verwies darauf, dass Apple eine untergeordnete Rolle spielt und mit iOS im Vergleich zu Android auf einen kleinen Marktanteil kommt. Zugleich betonte er, Googles Vorgehen habe auf den Ausschluss von Wettbewerbern abgezielt. Aktuell ist auf vier von fünf Smartphones weltweit Android installiert.

Nur vier Jahre nach dem Start des Onlinenetzwerks TikTok durch den chinesischen Mutterkonzern Bytedance hat die Videoplattform nach eigenen Angaben die Schwelle von einer Milliarde aktiven Nutzern und Nutzerinnen überschritten. Das teilte das Onlinenetzwerk heute mit. Zuletzt hatte die Plattform im Juli 2020 Angaben zu aktiven Nutzern gemacht. Seither kamen den neuen Zahlen zufolge mehr als 300 Millionen hinzu.

TikTok ist vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Durch die Beschränkungen während der Pandemie wie etwa Schulschließungen stiegen die Nutzerzahlen noch einmal deutlich an. Im vergangenen Jahr war TikTok die am häufigsten heruntergeladene App.

Bot das Netzwerk ursprünglich 15-Sekunden-Videos an, wurde die maximale Länge später auf 60 Sekunden und Anfang Juli schließlich auf drei Minuten erweitert. Ziel war es, ein größeres Publikum anzuziehen. Zudem gab es Rivalitäten mit YouTube. Der Onlinevideodienst von Google verfügt mit nach eigenen Angaben rund 2,3 Milliarden nach wie vor über deutlich mehr aktive Nutzer.

Religion

Der neue Leiter der Wiener Schottenabtei, Nikolaus Poch (56), ist am Wochenende von Kardinal Christoph Schönborn zum Abt geweiht worden. Zur Abtsbenediktion bekam der Ordensobere am Samstag als Amtsinsignien Ring und Mitra sowie einen Hirtenstab aus Holz überreicht. Die Feier im Schottenstift an der Wiener Freyung musste aufgrund der Pandemievorsichtsmaßnahmen mit einer beschränkten Teilnehmerzahl stattfinden.

Mehr dazu in religion.ORF.at

Kultur

Von Freddie-Mercury-Tassen bis hin zu von Brian May signierten Gitarren: Die britische Rockband Queen eröffnet heute in der Londoner Carnaby Street einen Pop-up-Store, um fünf Jahrzehnte Bandbeschichte zu feiern. DAs Geschäft mit dem Namen „Queen The Greatest“ führt Besucher in Themenräumen auf zwei Stockwerken durch verschiedene Etappen, beginnend mit den Anfangstagen der legendären Band in den 70er Jahren.

Passanten vor dem Pop-up-Store in der Londoner Carnaby Street
APA/AFP/Tolga Akmen

Das Geschäft bleibt drei Monate lang geöffnet. „Für einen Queen-Fan ist es eine fantastische Gelegenheit, hierherzukommen und in die Welt von Queen einzutauchen, zu wissen, dass man hier mit Gleichgesinnten sprechen und Erinnerungsstücke finden kann“, sagte Keith Taperell von Bravado, dem Merchandisingunternehmen der Universal Music Group. Zu kaufen gibt es unter anderem auch einen Zauberwürfel mit den Gesichtern der Rocker und eine Queen-Edition des Brettspiels Monopoly.

Queen-Pop-up-Store in der Londoner Carnaby Street
APA/AFP/Tolga Akmen

Die Rockband rund um Frontmann Freddie Mercury wurde mit Songs wie „Bohemian Rhapsody“, „We Are The Champions“ und „Don’t Stop Me Now“ weltberühmt. Mercury starb 1991 an den Folgen einer Aids-Erkrankung. Seit 2012 ist Adam Lambert Leadsänger der Band und tritt mit den beiden verbliebenen Gründungsmitgliedern, dem Gitarristen Brian May und dem Schlagzeuger Roger Taylor, auf.

Die Sängerin und Schauspielerin Janelle Monae hat einen 18 Minuten langen Protestsong gegen Polizeigewalt und Rassismus veröffentlicht.

In „Say Her Name (Hell You Talmbout)“ nennt Monae „gemeinsam mit zahlreichen anderen Künstlerinnen die Namen schwarzer Frauen, die als Folge rassistischer Gewalt ihr Leben verloren“, wie Monaes Label Warner Music heute zu der Veröffentlichung mitteilte.

Es handelt sich um eine Neuauflage von Monaes Single aus dem Jahr 2015 – mit traurigen Aktualisierungen. Die Erlöse aus der Single und dem Video sollten unter anderem der Arbeit des African American Policy Forum (AAPF) zugutekommen, hieß es.

Auch Beyonce, Keys und Kravitz beteiligt

Zu dem guten Dutzend beteiligter afroamerikanischer Musikerinnen und Aktivistinnen gehörten Beyonce, Alicia Keys und Zoe Kravitz.

Die letztjährige Ermordung von George Floyd und Breonna Taylor in den USA habe Monae dazu inspiriert, „die Protesthymne für die von Kimberle Crenshaw gegründete soziale Bewegung ‚#Say Her Name‘ neu zu interpretieren“, so Warner.

„Als Töchter, die selbst versuchen, eine Welt zu schaffen, in der Geschichten wie diese nicht mehr alltäglich sind, folgen wir dem Aufruf zum Handeln und rufen andere ebenfalls zum Handeln auf“, so die Sängerin und Tänzerin, die 2016 im Spielfilm „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“ den Durchbruch als Schauspielerin schaffte.

„Mögen wir uns alle dazu verpflichten, schwarze Frauen und Mädchen zu schützen und systemische Veränderungen vorzunehmen, um unsere Schwestern vor dem Machtmissbrauch der Polizei zu schützen.“

Daniel Craig ist mit einem neuen Fall als Agent 007 zurück – und auch gleich wieder weg. Mit „Keine Zeit zu sterben“, seinem fünften James Bond, verabschiedet er sich in den Ruhestand. Wer ihn in dieser begehrten Rolle ablösen wird? Die Gerüchteküche brodelt.

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Panorama

Von Kim Kardashians schwarzer Ganzkörperverhüllung bis zu Grimes’ Fantasy-Outfit: Die Met Gala in New York war nicht arm an schrägen Kostümen. Vielleicht nicht den wildesten Look, aber jenen mit der vermutlich entzückendsten Geschichte stellte US-Rapper ASAP Rocky zur Schau.

Der 32-Jährige, Freund von Superstar Rihanna, kam im Frack, darüber trug er eine bunt gemusterte Steppdecke. Zusammengestellt hat das Outfit der Designer Eli Russell Linnetz, bekannt als ERL. Die „Vogue“ lobte die Kombination. Sie fange die „Essenz amerikanischer Mode“ ein, so die einflussreiche Modezeitschrift.

Zwei Wochen nach der Veranstaltung meldete sich nun eine Kalifornierin namens Sarah, die angibt, die Steppdecke sei einst von ihrer Urgroßmutter genäht worden. Die Decke sei vor einiger Zeit an ein Antiquitätengeschäft gespendet worden.

„Als ich das Foto von der Met Gala gesehen habe, wurde mir sofort klar, dass es dieselbe Steppdecke sein muss“, schrieb die Frau auf Instagram. Als sie im Artikel der „Vogue“ gelesen habe, dass Designer Linnetz sein Büro nicht weit von ihrem Heimatort Venice hat, habe sie ihre Mutter mit der Suche nach Fotos beauftragt.

Die wurde fündig. Zum Beweis postete Sarah ein Bild der Steppdecke auf einem Bett neben einem Foto von ASAP Rocky und Rihanna bei der Met Gala. „Sieht aus, als hätte Uroma Mary die Met Gala mit ASAP Rocky und ERL besucht“, schrieb sie dazu.

Lob für Designer

Auf Instagram zeigte sich Sarah voll des Lobes für ERL und den Designer Zak Foster, der die Decke zu einem Mantel umgemodelt habe. Es sei unglaublich, wie die beiden Designer die Decke, die ihre Urgroßmutter einst für ihr Enkelkind hergestellt habe, in ein Kunstwerk verhandelt hätten.

Die Met Gala ist eine jährliche Spendengala zugunsten des Costume Institute des Metropolitan Museum of Art in New York. Heuer trug die Ausstellung den Titel „In America: A Lexicon of Fashion“.