AMS-Formular
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Kein Termin nötig

AMS-Anträge von zu Hause aus möglich

Das Arbeitsmarktservice (AMS) rechnet wegen der Maßnahmen gegen das Coronavirus mit einem verstärkten Andrang. Um dem zu begegnen und persönliche Kontakte dennoch auf ein Minimum zu reduzieren, können Anträge auf Arbeitslosengeld und Notstandshilfe auch ohne persönliche Vorsprache gestellt werden.

Mit neuen Regeln und mehr finanziellen Mitteln für die Kurzarbeit versucht die Regierung zurzeit zwar, möglichst viele Menschen in ihren Jobs zu halten. AMS-Chef Johannes Kopf rechnet aber „aufgrund der Entwicklungen“ trotzdem damit, „dass sich in den kommenden Wochen sehr viele Menschen – hoffentlich für nur kurz – arbeitslos melden werden müssen“, wie er auf seinem Blog schreibt.

Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) hat deshalb per Erlass bestimmt, dass Menschen für einen Antrag auf Arbeitslosengeld nicht mehr persönlich in die Servicestellen des AMS kommen müssen. Das soll sowohl das AMS entlasten als auch helfen, die Verbreitung des Virus einzuschränken.

Wie ein Antrag nun konkret gestellt werden kann, führt Kopf in seinem Blogeintrag an: Der beste Weg, um einen Antrag zu stellen, sei über ein „eAMS-Konto“, schreibt Kopf, „dann läuft auch viel der weiteren Kommunikation elektronisch“. Wer ein solches noch nicht habe, könne sich über seinen Finanzonline-Account oder mittels seiner Bürgerkarte einen solchen holen. Diejenigen, die weder einen Zugang zu Finanzonline noch eine Bürgerkarte haben, können ein elektronisches AMS-Konto auch per Mail oder Telefon beantragen. Dann kann die Bearbeitung allerdings ein paar Tage in Anspruch nehmen.

Onlineformular, E-Mail oder Telefon

Wer nicht so viel Zeit hat, etwa weil er oder sie bereits arbeitslos geworden ist, kann sich aber auch über ein Formular auf der AMS-Website arbeitslos melden. Auch eine Meldung der Arbeitslosigkeit per Mail ist möglich. Dazu benötigt das AMS auf jeden Fall den vollen Namen, die Adresse und die Sozialversicherungsnummer.

Als letzte Möglichkeit bleibt ein Anruf beim AMS, um sich die nötigen Formulare per Post zuschicken zu lassen. Er bitte „allerdings um Verständnis, dass es am Telefon aktuell zu längeren Wartezeiten kommen kann“, schreibt Kopf.