Liste der WKO mit Betrieben, die offen oder geschlossen bleiben müssen
ORF.at/Christian Öser
Liste der Wirtschaftskammer

Welche Betriebe wie betroffen sind

Per Verordnung hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) im Detail geregelt, welche Betriebe schließen müssen und welche Betriebe auch unter den verschärften Beschränkungen offen halten dürfen. Die Wirtschaftskammer hat auf Basis der Verordnung eine detaillierte Liste erstellt.

Sie zeigt, dass zahlreiche Branchen zumindest eingeschränkt weiterarbeiten können. Wettbewerbsverzerrungen sollen durch die Bestimmungen vermieden werden. Handelsbetriebe mit breitem Sortiment dürfen daher nur von den Einschränkungen ausgenommene Waren verkaufen. Baustoffhandlungen und -großmärkte dürfen etwa nur noch Futtermittel verkaufen.

Manche Dienstleistungsbetriebe können grundsätzlich weiterarbeiten. Montagen und Lieferungen sind zulässig. Dienstleistungen an Kunden sind grundsätzlich verboten. Darunter fallen etwa Fußpflege, Friseur und Kosmetik. Bei medizinischer Notwendigkeit gilt aber eine Ausnahme, also etwa Heilmassagen und Fußpflege bei Diabetikern.

Liste der WKO mit Betrieben, die offen oder geschlossen bleiben müssen
ORF.at/Christian Öser
Branchenweise ist aufgegliedert, welche Regeln nun gelten

Keine persönliche Beratung mehr

Beratungsdienstleistungen sind nur noch online und telefonisch erlaubt. Die akute Behebung von Schäden – etwa bei der Versorgung mit Strom und Wasser, bei Reparaturen an der Heizung – sind zulässig. Sie gelten als Notfall. Die Liste der Wirtschaftskammer führt alle Handelsbereiche und Dienstleistungen an und gliedert auf, was verboten, was erlaubt ist.